Bitcoin-Farmen sorgen im Iran für Stromausfälle mitten im Winter
Nicht nur China ist davon betroffen, dass die preiswerte Energieversorgung massiv von Nutzern zum Kryptomining missbraucht wird. Im Iran machen die Behörden diese ebenfalls für allerlei Probleme mitverantwortlich.
Insbesondere in den Großstädten kam es in der letzten Zeit häufiger zu Stromausfällen. Darüber hinaus stieg auch die Luftverschmutzung an. Die Behörden machen das Bitcoin-Mining zu einem guten Teil mitverantwortlich für diese Situation, da die zahlreicher werdenden Rechnerfarmen große Mengen Energie aus dem Netz ziehen und zu dessen Überlastung beitragen.
Das Problem ist allerdings hausgemacht. Denn von staatlicher Seite hat man es gestattet, dass für das Bitcoin-Mining zum Teil auch auf die subventionierten Stromkontingente zurückgegriffen werden darf. Das soll auch dem Zweck dienen, dass die gegen den Iran verhängten Wirtschaftssanktionen in einigen Bereichen umgangen werden können. Die Bitcoins lassen sich wesentlich leichter in wertvolle Devisen umtauschen als der iranische Rial.
Inzwischen ist man auf höchster staatlicher Ebene daran, auf die Probleme, die aus dem Überhand nehmenden Bitcoin-Mining resultieren, anzugehen. So haben die Behörden in der letzten Zeit in verschiedenen Städten Razzien durchgeführt und komplette Server-Farmen beschlagnahmt. Denn bisher konnten die Stromversorger die Engpässe oft noch überbrücken, indem die Gaskraftwerke mehr Leistung bereitstellten. Allerdings wird in den nun angebrochenen Wintermonaten viel Erdgas zum Heizen benötigt und steht den Kraftwerken nur noch in begrenzter Menge zur Verfügung.
Das Problem ist allerdings hausgemacht. Denn von staatlicher Seite hat man es gestattet, dass für das Bitcoin-Mining zum Teil auch auf die subventionierten Stromkontingente zurückgegriffen werden darf. Das soll auch dem Zweck dienen, dass die gegen den Iran verhängten Wirtschaftssanktionen in einigen Bereichen umgangen werden können. Die Bitcoins lassen sich wesentlich leichter in wertvolle Devisen umtauschen als der iranische Rial.
Erdgas wird im Winter knapp
Der persische Staat ist damit aktuell eine der Regionen mit den günstigsten Bedingungen für die massiven Berechnungen, die für den Betrieb der Bitcoin-Infrastruktur benötigt werden. Das führte aber auch dazu, dass viele Rechnerfarmen aufgebaut wurden, die ohne entsprechende behördliche Genehmigungen illegal sind. Der zuletzt schnell gestiegene Kurs der Bitcoins hat dazu noch seinen Teil beigetragen.Inzwischen ist man auf höchster staatlicher Ebene daran, auf die Probleme, die aus dem Überhand nehmenden Bitcoin-Mining resultieren, anzugehen. So haben die Behörden in der letzten Zeit in verschiedenen Städten Razzien durchgeführt und komplette Server-Farmen beschlagnahmt. Denn bisher konnten die Stromversorger die Engpässe oft noch überbrücken, indem die Gaskraftwerke mehr Leistung bereitstellten. Allerdings wird in den nun angebrochenen Wintermonaten viel Erdgas zum Heizen benötigt und steht den Kraftwerken nur noch in begrenzter Menge zur Verfügung.
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