Apple greift bei Wistron durch - Aufklärung nach Unruhen gefordert
Auch Apple möchte genaue Aufklärung, warum es zu den Aufständen und den Krawallen in der iPhone-Fertigung in einem Wistron-Werk gekommen ist. Dazu muss der Apple-Partner erklären, zu welchen Missständen es in Indien gekommen ist.
Am vergangenen Wochenende machte die Meldung die Runde, dass es in einem Wistron-Werk in Indien zu Ausschreitungen gekommen war. Dabei randalierten Mitarbeiter, die sich ungerecht bezahlt fühlten. Teilweise hatten die Arbeiter gar keine Lohn erhalten oder nur die Hälfte von dem, was vereinbart wurde. So berichteten zumindest nach den Krawallen zahlreiche Medien.
Doch während man schnell Einstellungen vornahm, soll es extreme Probleme bei den Gehaltsabrechnungen gegeben haben. Diese Probleme sollen auch damit zusammenhängen, dass es für die Abrechnungen zu wenige Mitarbeiter gibt. Das Ganze resultierte in einem großen Chaos in der Buchhaltung und zu vielen ausstehenden Zahlungen. Apple verlangt nun von seinem Fertigungs-Partner, dass die Missstände in der Gehaltsabrechnung schnellstens behoben werden. Zudem hat Apple angekündigt, keine weiteren Aufträge an das Wistron-Werk zu vergeben, bis man nicht nachweisen könne, dass nun alles seine Richtigkeit hat.
Apple hat seinen Vertragsfertigungspartner Wistron nun "angezählt", so Techcrunch - es gab eine rote Karte. Das taiwanesische Unternehmen wird keine neuen Aufträge bekommen, bis es "vollständige Korrekturmaßnahmen" ergriffen hat. Bei den Ausschreitungen war ein Schaden in Höhe von rund 6 Millionen Euro entstanden. Über 100 Personen sollen kurzfristig verhaftet worden sein. Siehe auch:
Zu viele Neueinstellungen
Dabei gibt es wohl ein generelles Problem der Überforderung bei der Wistron-Verwaltung, wie das Online-Magazin Techcrunch jetzt berichtet. Demnach hatten die Verantwortlichen vor Ort innerhalb kürzester Zeit massiv neue Mitarbeiter eingestellt. Damit wollte man wohl die ersten Lockdown-Phasen wieder hereinbekommen.Doch während man schnell Einstellungen vornahm, soll es extreme Probleme bei den Gehaltsabrechnungen gegeben haben. Diese Probleme sollen auch damit zusammenhängen, dass es für die Abrechnungen zu wenige Mitarbeiter gibt. Das Ganze resultierte in einem großen Chaos in der Buchhaltung und zu vielen ausstehenden Zahlungen. Apple verlangt nun von seinem Fertigungs-Partner, dass die Missstände in der Gehaltsabrechnung schnellstens behoben werden. Zudem hat Apple angekündigt, keine weiteren Aufträge an das Wistron-Werk zu vergeben, bis man nicht nachweisen könne, dass nun alles seine Richtigkeit hat.
Apple hat seinen Vertragsfertigungspartner Wistron nun "angezählt", so Techcrunch - es gab eine rote Karte. Das taiwanesische Unternehmen wird keine neuen Aufträge bekommen, bis es "vollständige Korrekturmaßnahmen" ergriffen hat. Bei den Ausschreitungen war ein Schaden in Höhe von rund 6 Millionen Euro entstanden. Über 100 Personen sollen kurzfristig verhaftet worden sein. Siehe auch:
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
Videos zum iPhone
- iPhone 18 Pro Max vs. 17 Pro Max: Lohnt sich das Upgrade?
- MacBook Neo: So schlägt sich Apples Einsteiger-Notebook im Test
- iPhone Ultra: Leaks zeigen erste Dummies des Klapp-Smartphones
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- iPhone 17 vs. iPhone 17e: Lohnt sich der Aufpreis von 250 Euro?
Apples Aktienkurs
Beliebte Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Neue Nachrichten
- E-Ente: Citroën enthüllt erste Bilder der Neuauflage des legendären 2CV
- Windows Terminal: Microsoft startet großes Update mit vielen Neuheiten
- Internetverträge werden teurer: Telekom und 1&1 erhöhen ihre Preise
- Blamabel: DHL muss bargeldlose Zahloption an der Haustür stoppen
- Windows 10 fällt auf historisches Tief - Nutzerzahlen im September 2026
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Micron: Selbst wenn KI-Blase platzt, treiben Roboter Speicherpreise
Videos
Beliebte Downloads
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen