Randale in der Apple-Fertigung:
Tausende iPhones bei Protesten geklaut
Nachdem es kürzlich in einem indischen Werk eines Vertragsfertigers von Apple zu Ausschreitungen kam, sind nun weitere Details zu den Hintergründen bekannt geworden. Offenbar ließen die Protestierenden auch tausende iPhones mitgehen.
Nachdem es kürzlich in einem indischen Werk eines Vertragsfertigers von Apple zu Ausschreitungen kam, sind nun weitere Details zu den Hintergründen bekannt geworden. Offenbar ließen die Protestierenden auch tausende iPhones mitgehen.
Wie die Times of India unter Berufung auf den taiwanischen Vertragsfertiger Wistron und die örtlichen Behörden sowie die Regierung des indischen Bundesstaats Karnataka berichtet, entstand bei den Ausschreitungen ein Schaden in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro. Diese geschätzte Summe setzt sich zum einen aus Schäden an den Fertigungsanlagen, der Fabrik an sich und auch tausenden gestohlenen iPhones zusammen.
Insgesamt dauerten die Proteste, bei denen die Mitarbeiter des Unternehmens offenbar Hand an ihren eigenen Arbeitsplatz anlegten, nur gut zwei Stunden. In dem Werk sind mehrere Tausend Mitarbeiter tätig, von denen ein Großteil über Drittfirmen angeworben wurde. Diese Drittfirmen sind es auch, die den Arbeitern ihren Lohn zahlen müssen.
Laut der Staatsregierung von Karnataka soll Wistron über insgesamt sechs Drittfirmen rund 8900 Mitarbeiter für das Werk in Kolar angeworben haben. Die Vertragsnehmer wurden von dem taiwanischen Konzern angeblich für die Bereitstellung der Arbeitskräfte bezahlt, doch gab es dann Konflikte mit diesen Drittfirmen. Die Folge war, dass sie die Löhne nicht an die Mitarbeiter auszahlten, was dann für entsprechenden Frust sorgte.
Dem Vernehmen nach dauern die Probleme teilweise schon seit bis zu drei Monaten an, was nun zu den massiven Ausschreitungen bei Wistron in Kolar geführt hat. Das Unternehmen wurde von den örtlichen Behörden nun aufgefordert, innerhalb von drei Tagen die ausstehenden Löhne an die Mitarbeiter zu zahlen, unabhängig davon, ob dies direkt oder über die Leiharbeitsfirmen erfolgt.
Wistron ist einer der größten Vertragsfertiger der Welt und hatte die Produktion in Indien erst vor vergleichsweise kurzer Zeit aufgenommen. Der eigentlich aus Taiwan stammende Konzern kam damit Apple entgegen, da der US-Konzern durch die lokale Fertigung auf dem indischen Subkontinent dem Auftraggeber erhebliche Einsparungen bringt. In Indien werden nämlich seit einiger Zeit relativ hohe Einfuhrabgaben auf Elektronikprodukte aus China fällig, da die nationalistische Regierung versucht, die Hersteller dazu zu bringen, ihre Geräte im Inland bauen zu lassen.
Wie die Times of India unter Berufung auf den taiwanischen Vertragsfertiger Wistron und die örtlichen Behörden sowie die Regierung des indischen Bundesstaats Karnataka berichtet, entstand bei den Ausschreitungen ein Schaden in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro. Diese geschätzte Summe setzt sich zum einen aus Schäden an den Fertigungsanlagen, der Fabrik an sich und auch tausenden gestohlenen iPhones zusammen.
Insgesamt dauerten die Proteste, bei denen die Mitarbeiter des Unternehmens offenbar Hand an ihren eigenen Arbeitsplatz anlegten, nur gut zwei Stunden. In dem Werk sind mehrere Tausend Mitarbeiter tätig, von denen ein Großteil über Drittfirmen angeworben wurde. Diese Drittfirmen sind es auch, die den Arbeitern ihren Lohn zahlen müssen.
Laut der Staatsregierung von Karnataka soll Wistron über insgesamt sechs Drittfirmen rund 8900 Mitarbeiter für das Werk in Kolar angeworben haben. Die Vertragsnehmer wurden von dem taiwanischen Konzern angeblich für die Bereitstellung der Arbeitskräfte bezahlt, doch gab es dann Konflikte mit diesen Drittfirmen. Die Folge war, dass sie die Löhne nicht an die Mitarbeiter auszahlten, was dann für entsprechenden Frust sorgte.
Dem Vernehmen nach dauern die Probleme teilweise schon seit bis zu drei Monaten an, was nun zu den massiven Ausschreitungen bei Wistron in Kolar geführt hat. Das Unternehmen wurde von den örtlichen Behörden nun aufgefordert, innerhalb von drei Tagen die ausstehenden Löhne an die Mitarbeiter zu zahlen, unabhängig davon, ob dies direkt oder über die Leiharbeitsfirmen erfolgt.
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