Samsung baut erstmals neues Display-Werk in Indien & nicht in China
Samsung sucht offenbar ebenfalls nach Wegen, wie man seine Abhängigkeit von China als Produktionsstandort für High-Tech-Produkte reduzieren kann. Erstmals plant der Konzern deshalb nun den Bau eines Display-Werks in Indien, das wohl vor allem Smartphone-Bildschirme liefern soll.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters und die India Economic Times berichten, hat Samsung kürzlich die Voraussetzungen für den Bau eines eigenen Werks für Displays in Indien geschaffen. Bisher betreibt die Display-Sparte des koreanischen Elektronikgiganten nur Werke in Südkorea, China und Vietnam. Mit dem Bau des Werks in Indien würde Samsung wohl primär die Fertigung von Smartphones in seinem Werk in der Nähe von Neu-Delhi unterstützen.
Samsung hat den Berichten zufolge Anfang Januar eine Reihe von Anträgen bei den Behörden der Stadt Noida gestellt, die dem Konzern den Bau eines neuen Werks für Display-Fertigung ermöglichen sollen. Der Konzern will dafür Grundstücke in Noida nutzen und kündigte an, rund 500 Millionen Dollar in den Bau des Standorts zu investieren.
Für Samsung ergeben sich durch die lokale Fertigung in direkter Nachbarschaft des ebenfalls in Noida angesiedelten Smartphone-Werks eine Reihe von Vorteilen. Einerseits profitiert man von der direkten Nähe der beiden Werke. So ließen sich die Fertigungskosten dadurch wohl weiter senken, was die Möglichkeit für einen noch günstigeren Vertrieb der fertigen Geräte eröffnen dürfte.
Gleichzeitig könnte Samsung auch andere lokale Smartphone-Hersteller mit seinen Displays versorgen, schließlich verkaufen die Koreaner seit Jahren ihre Bildschirme auch an Dritte. Apple verbaut zum Beispiel seit langem Samsung-Displays in seinen iPhones - und produziert seit einiger Zeit bestimmte Modelle für den indischen Markt auch in einem Werk in Indien.
Samsung hat den Berichten zufolge Anfang Januar eine Reihe von Anträgen bei den Behörden der Stadt Noida gestellt, die dem Konzern den Bau eines neuen Werks für Display-Fertigung ermöglichen sollen. Der Konzern will dafür Grundstücke in Noida nutzen und kündigte an, rund 500 Millionen Dollar in den Bau des Standorts zu investieren.
Samsung baut schon seit 2018 Smartphones in Indien
Die Region um die Millionenmetropole Neu-Delhi ist schon länger Produktionsstandort für Samsung, denn seit 2018 betreibt der Konzern dort ein eigenes Smartphone-Werk. Bisher wurden die dort verbauten Displays aber wohl vor allem aus den chinesischen Werken des Unternehmens angeliefert, was sich mit dem Bau des neuen Display-Werks recht bald ändern könnte.Für Samsung ergeben sich durch die lokale Fertigung in direkter Nachbarschaft des ebenfalls in Noida angesiedelten Smartphone-Werks eine Reihe von Vorteilen. Einerseits profitiert man von der direkten Nähe der beiden Werke. So ließen sich die Fertigungskosten dadurch wohl weiter senken, was die Möglichkeit für einen noch günstigeren Vertrieb der fertigen Geräte eröffnen dürfte.
Gleichzeitig könnte Samsung auch andere lokale Smartphone-Hersteller mit seinen Displays versorgen, schließlich verkaufen die Koreaner seit Jahren ihre Bildschirme auch an Dritte. Apple verbaut zum Beispiel seit langem Samsung-Displays in seinen iPhones - und produziert seit einiger Zeit bestimmte Modelle für den indischen Markt auch in einem Werk in Indien.
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