Ausfall eines kleinen Amazon-Dienstes schickt viele Webseiten offline
Kurz vor Mitternacht unserer Zeit ging in der vergangenen Nacht ein nicht unwesentlicher Teil des Webs offline. Der Grund dafür lag in einer Störung der Cloud-Infrastruktur Amazons, die bis zur vollständigen Behebung mehrere Stunden andauerte.
Betroffen von dem Ausfall war laut einem Bericht des US-Magazins The Verge in erster Linie die Region US-EAST-1, da das Problem im dortigen Datenzentrum zu finden war. Trotzdem konnten durchaus auch Nutzer in aller Welt etwas von der Störung mitbekommen. Das liegt schlicht an der Tatsache, dass der Amazon AWS-Service inzwischen hinter diversen Webseiten steckt und deren technische Infrastruktur ausmacht.
Viele Seitenbetreiber empfinden es als Vorteilhaft, statt eines eigenen Servers auf eine zentrale Cloud-Infrastruktur zurückzugreifen. Damit hat man sich dann vor allem der Wartungs-Arbeiten entledigt, die ein eigenes System benötigen würde. Schwierig wird es aber eben spätestens dann, wenn ein Cloud-Datenzentrum ein Problem bekommt. Schnell können dann tausende bis zehntausende Webseiten auf einen Schlag offline gehen.
Ursache der Störung war nach Angaben Amazons ein Fehler in der Kinesis Data Streams API. Im Laufe der Nacht besserte sich die Situation zusehends. Der Ausfall zeichnete sich aber offenbar schon im Laufe des Tages ab, da es hier schon vermehrt zu Meldungen über aufkommende Probleme gekommen war.
Viele Seitenbetreiber empfinden es als Vorteilhaft, statt eines eigenen Servers auf eine zentrale Cloud-Infrastruktur zurückzugreifen. Damit hat man sich dann vor allem der Wartungs-Arbeiten entledigt, die ein eigenes System benötigen würde. Schwierig wird es aber eben spätestens dann, wenn ein Cloud-Datenzentrum ein Problem bekommt. Schnell können dann tausende bis zehntausende Webseiten auf einen Schlag offline gehen.
Viele Angebote betroffen
Wie viele Angebote von der jüngsten Amazon-Störung betroffen waren, ist nicht bekannt. Betroffen waren aber auf jeden Fall auch einige größere Dienste wie 1Password, Adobe Sparc, Flickr und verschiedene Medien-Angebote. Ob hierzulande etwas von dem Ausfall zu spüren war, hing jeweils davon ab, ob die Betreiber einer Webseite ihren Dienst nur in einem Datenzentrum liegen lassen und von dort aus die ganze Welt bedienen, oder ob sie verschiedene Instanzen in Amazon-Knoten weltweit gemietet haben.Ursache der Störung war nach Angaben Amazons ein Fehler in der Kinesis Data Streams API. Im Laufe der Nacht besserte sich die Situation zusehends. Der Ausfall zeichnete sich aber offenbar schon im Laufe des Tages ab, da es hier schon vermehrt zu Meldungen über aufkommende Probleme gekommen war.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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