Azure gegen AWS: Die nächste Runde geht wohl klar an Microsoft

Das Cloud-Geschäft gilt als Business der Zukunft und dieses wird immer mehr zum Zweikampf zwischen Amazon und Microsoft. Deren Cloud-Server dominieren derzeit, der Rest fällt in die Kategorie "Unter ferner liefen". An der Spitze sind derzeit die Amazon Web Services (AWS), doch Microsoft holte mehr als auf.
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Microsoft/WinFuture.de
Microsoft ist im Cloud-Geschäft die klare Nummer 2, ebenso klar ist aber auch der Spitzenreiter, nämlich Amazon. Doch der Fokus der Redmonder auf diesen Geschäftszweig in den vergangenen Jahren macht sich bezahlt. Denn die Cloud beschert dem Konzern einerseits immer wieder glänzende Quartalszahlen. Andererseits kann man den Abstand zu Amazon verringern.
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Microsoft spricht bei der Azure-Sparte von zweistelligen Zuwachszahlen, nun bestätigen auch Analysten den Aufwärtstrend des Redmonder Unternehmens in Sachen Cloud-Server. So sagte Wedbush Securities-Analyst Dan Ives, dass man bei Microsoft für das September-Quartal eine "klare Beschleunigung von großen und eher strategischen Enterprise-Cloud-Deals" beobachten könne und das sowohl in den USA als auch in Europa.

Nächste Runde geht an Microsoft

Wedbush Securities teilte seinen Kunden mit, dass man damit rechnet, dass die nächste Runde mit Abstand an Microsoft gehen wird und das Unternehmen den "Löwenanteil" der nächsten Phase der Cloud-Bereitstellungen gegen Amazon gewinnen wird. AWS bleibt derzeit an der Spitze, so Ives, er ist sich aber ziemlich sicher, dass Microsoft den Abstand klar verringern kann.

Beide Konkurrenten konnten in ihren letzten Quartalszahlen eine positive Entwicklung des Cloud-Geschäfts feststellen, bei Microsoft waren die Zuwächse aber höher, wie TheStreet anmerkt. Azure konnte sich im Vergleich zum Jahr zuvor um 73 Prozent verbessern, bei AWS lag der Wert mit einem Plus von 37 Prozent doch klar dahinter.

Trumpfkarte EU

Für Microsoft spricht vor allem, dass sich das Unternehmen intensiv um EU-Märkte kümmert, Europa gilt in Sachen Cloud als aufstrebender Markt. Die Redmonder haben zuletzt immer wieder lokale Datenzentren gestartet, die die europäischen Datenschutzrichtlinien berücksichtigen. Und das macht sich in der Entwicklung des Geschäfts positiv bemerkbar.
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