Android: Die meisten Malware-Infektionen kommen über den Play Store

Google, Android, Hacker, Malware, Security, Trojaner, Virus, Schadsoftware, Adware Bildquelle: portal gda / Flickr
In Diskussionen um die Sicherheit von Android-Systemen zieht sich mancher gern auf die Position zurück, dass man vor Malware geschützt ist, wenn man nur offizielle Quellen für App-Downloads benutzt. Weiter von der Realität kann man aber nicht entfernt sein. Denn eine neue Untersuchung zeigte, dass der wichtigste Verbreitungsweg von Android-Malware der offizielle Google Play Store ist. Dafür haben Sicherheitsforscher die Telemetriedaten über die Software-Installationen auf über 12 Millionen Android-Geräten ausgewertet, die von NortonLifeLock überwacht werden. 34 Millionen Installationsvorgänge wurden dabei beobachtet.

Der Umfang der dabei registrierten Malware schwankt je nach Definition dessen, was genau als Schad-Software anzusehen ist. In jedem Fall aber war der Anteil ziemlich groß: Zwischen 10 und 24 Prozent aller Installationen gingen in der Untersuchung auf Apps zurück, die entweder direkt als schädlich anzusehen sind, oder zumindest ungewollte Funktionalität mitbringen. Letzteres beschreibt insbesondere Adware, die im Übermaß Werbung auf das Display bringt. Verbreitungs-Wege von Android-MalwareAnteile der Verbreitungswege

Genauere Daten nötig

Es zeigte sich, dass die Installation über Package-Installer unter allen Möglichkeiten den geringsten Anteil hat. Dies wird gemeinhin aber als wichtiger Weg, sich mit Malware zu infizieren, angesehen. An erster Stelle steht hingegen der Bezug von Software mit versteckten Schad-Routinen über den Google Play Store. Diese Option stellt mit einem Anteil von 67 Prozent sogar den mit Abstand größten Infektionsweg dar. Erst danach folgen mit rund 10 Prozent die alternativen App-Stores anderer Anbieter.

Die Analyse schlüsselt leider nicht genauer auf, welche Formen von Malware auf welchem Weg besonders stark verbreitet wird. So kann es durchaus sein, dass über den Play Store nur simplere Varianten wie Adware auf die Android-Systeme gelangen, während die weniger genutzten Pfade für wirklich harte Trojaner genutzt werden. Tiefergehende Untersuchungen wären hier also nötig, um die Gefahren besser einschätzen zu können. Klar ist allerdings, dass man keine Entwarnung für Nutzer geben kann, die sich nur auf die offiziellen und vermeintlich sicheren Quellen beschränken.

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