Android: Die meisten Malware-Infektionen kommen über den Play Store
In Diskussionen um die Sicherheit von Android-Systemen zieht sich mancher gern auf die Position zurück, dass man vor Malware geschützt ist, wenn man nur offizielle Quellen für App-Downloads benutzt. Weiter von der Realität kann man aber nicht entfernt sein.
Denn eine neue Untersuchung zeigte, dass der wichtigste Verbreitungsweg von Android-Malware der offizielle Google Play Store ist. Dafür haben Sicherheitsforscher die Telemetriedaten über die Software-Installationen auf über 12 Millionen Android-Geräten ausgewertet, die von NortonLifeLock überwacht werden. 34 Millionen Installationsvorgänge wurden dabei beobachtet.
Der Umfang der dabei registrierten Malware schwankt je nach Definition dessen, was genau als Schad-Software anzusehen ist. In jedem Fall aber war der Anteil ziemlich groß: Zwischen 10 und 24 Prozent aller Installationen gingen in der Untersuchung auf Apps zurück, die entweder direkt als schädlich anzusehen sind, oder zumindest ungewollte Funktionalität mitbringen. Letzteres beschreibt insbesondere Adware, die im Übermaß Werbung auf das Display bringt.
Anteile der Verbreitungswege
Die Analyse schlüsselt leider nicht genauer auf, welche Formen von Malware auf welchem Weg besonders stark verbreitet wird. So kann es durchaus sein, dass über den Play Store nur simplere Varianten wie Adware auf die Android-Systeme gelangen, während die weniger genutzten Pfade für wirklich harte Trojaner genutzt werden. Tiefergehende Untersuchungen wären hier also nötig, um die Gefahren besser einschätzen zu können. Klar ist allerdings, dass man keine Entwarnung für Nutzer geben kann, die sich nur auf die offiziellen und vermeintlich sicheren Quellen beschränken.
Der Umfang der dabei registrierten Malware schwankt je nach Definition dessen, was genau als Schad-Software anzusehen ist. In jedem Fall aber war der Anteil ziemlich groß: Zwischen 10 und 24 Prozent aller Installationen gingen in der Untersuchung auf Apps zurück, die entweder direkt als schädlich anzusehen sind, oder zumindest ungewollte Funktionalität mitbringen. Letzteres beschreibt insbesondere Adware, die im Übermaß Werbung auf das Display bringt.
Anteile der Verbreitungswege
Genauere Daten nötig
Es zeigte sich, dass die Installation über Package-Installer unter allen Möglichkeiten den geringsten Anteil hat. Dies wird gemeinhin aber als wichtiger Weg, sich mit Malware zu infizieren, angesehen. An erster Stelle steht hingegen der Bezug von Software mit versteckten Schad-Routinen über den Google Play Store. Diese Option stellt mit einem Anteil von 67 Prozent sogar den mit Abstand größten Infektionsweg dar. Erst danach folgen mit rund 10 Prozent die alternativen App-Stores anderer Anbieter.Die Analyse schlüsselt leider nicht genauer auf, welche Formen von Malware auf welchem Weg besonders stark verbreitet wird. So kann es durchaus sein, dass über den Play Store nur simplere Varianten wie Adware auf die Android-Systeme gelangen, während die weniger genutzten Pfade für wirklich harte Trojaner genutzt werden. Tiefergehende Untersuchungen wären hier also nötig, um die Gefahren besser einschätzen zu können. Klar ist allerdings, dass man keine Entwarnung für Nutzer geben kann, die sich nur auf die offiziellen und vermeintlich sicheren Quellen beschränken.
Siehe auch:
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Xgimi unterstützt den Mobile-Beamer MoGo 4 mit viel Zubehör
- Lenovos neues Tablet-Flaggschiff: Yoga Tab Plus Gen 2 angeschaut
- Yoga Tab Gen 2: Lenovos neues Tablet mit starkem Display
- Pixel 11 Pro im Test: Google-Smartphone ist kein großer Sprung
- Google Pixel 11 (Pro), Fold & Watch 5 - Die neuen Geräte im Hands-on
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Blamabel: DHL muss bargeldlose Zahloption an der Haustür stoppen
- Windows 10 fällt auf historisches Tief - Nutzerzahlen im September 2026
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Micron: Selbst wenn KI-Blase platzt, treiben Roboter Speicherpreise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Beta-Update: Diese Funktionen testet Microsoft für Windows 11 25H2
- Gigabit-Grundbuch: Neues Gesetz soll Glasfaserausbau beschleunigen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen