Windows 10 Version 2004: Störung externer Displays wurde beseitigt

Microsoft hat jetzt einen Patch für ein Problem herausgegeben, bei dem externe Monitore plötzlich nicht mehr funktionierten. Die Sache betraf Nutzer der Windows 10 Version 2004 und Displays verschiedener Marken.
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Bei Microsoft war man seit dem Sommer über den Bug informiert, benötigte aber wohl etwas länger, um dem Problem wirklich auf die Spur zu kommen. Nun aber war es möglich, eine Aktualisierung bereitzustellen, mit der externe Monitore zukünftig ohne Schwierigkeiten funktionieren sollten. Diese kann von Nutzern der genannten Windows-Fassung jetzt über das automatische Windows-Update oder aber manuell bezogen und installiert werden.

Von dem Bug waren Nutzer von Rechnern betroffen, die mit einem integrierten Bildschirm ausgestattet sind - also Notebooks und Tablets. Wenn hier nun ein zusätzlicher Monitor angeschlossen wurde, kam es beim Start einiger Anwendungen dazu, dass dieser seine Arbeit plötzlich einstellte und das Display schwarz wurde. Das eingebaute Display begann außerdem zu flackern.


Word schaltet die Lichter aus

Erste entsprechende Berichte tauchten im Juni auf. Diese kamen erst einmal von Nutzern der Whiteboard-Anwendung, es zeigte sich aber auch schnell, dass Anwendern beim Start von Microsoft Word das externe Display abhanden kam. Im Gerätemanager tauchte im Zuge dessen eine Meldung auf, wonach es Probleme mit der gesamten Ansteuerung des Monitors geben sollte. Der Fehler ging also nicht von allein weg, wenn die genannten Anwendungen wieder geschlossen wurden.

Die Entwickler aus Redmond machten keine genaueren Angaben dazu, wodurch das Problem verursacht wurde. Entsprechend kann man hier maximal spekulieren, ob der Fehler in den Treibern oder der grundlegenden Grafik-Steuerung lag. Der Patch war bereits im kumulativen Update mit der Kennung KB4577063 aus dem Oktober enthalten, inzwischen hat Microsoft auch die Fehlerbeschreibung aktualisiert.

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