Corona und Sanktionen vergrößern Intels Probleme, Aktie stürzt ab
Der Chiphersteller Intel hat seit Jahren mehr oder weniger große Probleme und das spiegelt sich erneut in den Geschäftszahlen wider. Denn das dritte Quartal des Jahres war eine Enttäuschung, entsprechend setzte in Folge auch die Aktie zum Kopfsprung an.
Bei Intel läuft es schon seit langer Zeit nicht mehr rund, das "beste" Beispiel sind die fast schon legendären (im negativen Sinne) Schwierigkeiten bei den 10-Nanometer-Chips. Doch Intel hat nicht nur mit hausgemachten Problemen zu kämpfen, auch Faktoren von außen beeinflussen das Geschäft negativ.
Konkret verwies der Halbleiterhersteller aus dem kalifornischen Santa Clara nach der Bekanntgabe seiner jüngsten Geschäftszahlen auf die Corona-Pandemie sowie den US-Handelskrieg mit China, der das Asiengeschäft stark beeinträchtigt hat (via CNBC).
Intel-Chef Bob Swan bemühte sich aber dennoch um Optimismus und ließ per Pressemitteilung ausrichten: "Unsere Teams haben im dritten Quartal solide Ergebnisse erzielt, die unsere Erwartungen trotz der pandemiebedingten Auswirkungen in wesentlichen Teilen des Geschäfts übertroffen haben."
Swan weiter: "Nach neun Monaten von 2020 prognostizieren wir Wachstum und ein weiteres Rekordjahr, auch wenn wir mit massiven Nachfrageverschiebungen und wirtschaftlicher Unsicherheit zurechtkommen. Wir haben nach wie vor Vertrauen in unsere Strategie und deren langfristigen Nutzen, den wir schaffen werden, wenn wir führende Produkte liefern und in einem diversifizierten Markt, der durch Daten sowie den Aufstieg von KI, 5G-Netzen und Edge-Computing gefördert wird, Anteile gewinnen wollen." Die Börse sah das allerdings nicht ganz so optimistisch wie der CEO, denn die Intel-Aktie, die in den vergangenen Wochen einen vorsichtigen Aufwärtstrend zu verzeichnen hatte, stürzte nachbörslich um fast zehn Prozent ab.
Konkret verwies der Halbleiterhersteller aus dem kalifornischen Santa Clara nach der Bekanntgabe seiner jüngsten Geschäftszahlen auf die Corona-Pandemie sowie den US-Handelskrieg mit China, der das Asiengeschäft stark beeinträchtigt hat (via CNBC).
Mäßig, aber im Rahmen der Erwartungen
In Zahlen bedeutet das: Intel vermeldete einen Umsatz von 18,33 Milliarden Dollar, was allerdings im Rahmen der Erwartungen der Analysten lag bzw. leicht darüber, da die Experten 18,25 Milliarden Dollar vorhergesagt haben. Das ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Minus von 4,5 Prozent. Der Reingewinn betrug 4,3 Milliarden Dollar, hier ist das Minus deutlich größer, nämlich fast 29 Prozent.Intel-Chef Bob Swan bemühte sich aber dennoch um Optimismus und ließ per Pressemitteilung ausrichten: "Unsere Teams haben im dritten Quartal solide Ergebnisse erzielt, die unsere Erwartungen trotz der pandemiebedingten Auswirkungen in wesentlichen Teilen des Geschäfts übertroffen haben."
Swan weiter: "Nach neun Monaten von 2020 prognostizieren wir Wachstum und ein weiteres Rekordjahr, auch wenn wir mit massiven Nachfrageverschiebungen und wirtschaftlicher Unsicherheit zurechtkommen. Wir haben nach wie vor Vertrauen in unsere Strategie und deren langfristigen Nutzen, den wir schaffen werden, wenn wir führende Produkte liefern und in einem diversifizierten Markt, der durch Daten sowie den Aufstieg von KI, 5G-Netzen und Edge-Computing gefördert wird, Anteile gewinnen wollen." Die Börse sah das allerdings nicht ganz so optimistisch wie der CEO, denn die Intel-Aktie, die in den vergangenen Wochen einen vorsichtigen Aufwärtstrend zu verzeichnen hatte, stürzte nachbörslich um fast zehn Prozent ab.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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