Nicht wie Nvidia: AMD will RX 6000 & Ryzen 5000-Start besser machen
Um ein Desaster rund um enttäuschte Kunden zu vermeiden, wie es Nvidia beim Launch der RTX-3000-Karten produziert hatte, hält AMD Händler dazu an, sich an einen strikten Leitfaden zu halten. Damit sollen der Start der Ryzen-5000-CPUs und RX 6000-GPUs rund laufen.
Wie Pcmag schreibt, hat das Unternehmen deshalb einen Leitfaden an seine Handelspartner verschickt, der diese dazu anhält, Maßnahmen gegen Käufer zu ergreifen, die mithilfe von Bots und Scripts Massenbestellungen in Sekunden abwickeln könnten - ein Problem, das den Start der RTX-3000-Serie wohl deutlich verschärft hatte. "Wir erwarten, dass einige Käufer (Scalper) zunächst versuchen werden, große Mengen unserer neuen Grafik- und Prozessorkarten zu kaufen um sie zu höheren Preisen auf dem Sekundärmarkt weiterzuverkaufen", so AMD in dem Brief.
AMD hält die Händler dazu an, "Echtzeit-Bot-Erkennungsmechanismen" zu implementieren, um die Aktivität von mutmaßlichen Bot- und Script-Nutzern zu identifizieren und zu blockieren. Weitere Maßnahmen, die das Unternehmen dringend empfiehlt: CAPTCHA, die Limitierung von Produkten pro Kunde und die Einführung von Online-Warteschlangen, um Kunden der Reihe nach abzuwickeln.
Auf jeden Fall darf man es nicht so machen wie Nvidia
Den Start der neuen RTX-3000-Karten kann man nur als echtes PR-Debakel bezeichnen. Für viele willige Kunden gibt es auch Wochen nach dem Start keine Möglichkeit, die entsprechenden Karten zu erwerben. Man kann mittlerweile wohl von einem ziemlichen Papier-Launch sprechen, da auch Nvidia-CEO Jensen Huang erst im Frühjahr 2021 eine Besserungen in Aussicht stellt. All diese Fehler scheint AMD rund um den anstehenden Start neuer Prozessoren und Grafikkarten dringend vermeiden zu wollen.AMD hält die Händler dazu an, "Echtzeit-Bot-Erkennungsmechanismen" zu implementieren, um die Aktivität von mutmaßlichen Bot- und Script-Nutzern zu identifizieren und zu blockieren. Weitere Maßnahmen, die das Unternehmen dringend empfiehlt: CAPTCHA, die Limitierung von Produkten pro Kunde und die Einführung von Online-Warteschlangen, um Kunden der Reihe nach abzuwickeln.
Man muss es versuchen
AMD ist sich natürlich bewusst, dass Entwickler entsprechender Bots auch die ausgeklügeltesten Schutzmechanismen überwinden können. Trotzdem appelliert man mit Nachdruck: "Lassen Sie uns zusammenarbeiten, um so weit wie möglich sicherzustellen, dass die neuen CPUs und GPUs von AMD bei der Markteinführung und während der gesamten Weihnachtszeit in die Hände der Spieler und Enthusiasten gelangen, für die sie bestimmt sind."
Thema:
AMDs Aktienkurs
Neue Downloads
Videos zum Thema AMD
- Ninkear A16 Pro: Großes Notebook mit großer Nachfrage im Test
- Geekom A7: Vielseitiger Mini-PC mit AMD-Ryzen-CPU im Test
- Ninkear S14: Leichtes 14-Zoll-Notebook mit AMD Ryzen im Test
- NiPoGi E3B: Mini-PC mit ungewöhnlichem Prozessor für Office & Co.
- Acemagic AX18 Pro: Notebook mit riesigem 18,5-Zoll-Display im Test
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Astronomen untersuchen den uralten interstellaren Kometen 3I/ATLAS
- iOS 27 Beta 3 ist da: Apple veröffentlicht neues Entwickler-Update
- Amazon Prime Video stoppt peinlich-lustige KI-Synchronisation
- Gewinn um 1800% gesteigert? Samsung steht erneut vor Rekordzahlen
- Telekom holt sich den Sieg im großen Festnetztest 2026 zurück
- EU-Digitalgesetz: Behörde wirft eBay mangelnden Nutzerschutz vor
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen