Höhenflug für Ryzen-Chips, jetzt geht AMD auf FPGA-Shopping-Tour
Nachdem AMD gestern seine neuesten Ryzen-Prozessoren vorgestellt hat, wurde jetzt bekannt, dass das Unternehmen im großen Stil auf Einkaufs-Tour gehen will. Angeblich steht der Chiphersteller kurz vor der Übernahme des FPGA-Spezialisten Xilinx.
Wie das Wall Street Journal berichtet, sind die Gespräche zwischen AMD und dem Chiphersteller Xilinx weit vorangeschritten. Eine Übernahme des auf frei programmierbare Chips spezialisierten Chip-Entwicklers durch AMD soll demnach kurz bevorstehen, wobei die Bekanntgabe des Geschäfts bereits in der nächsten Woche bekannt gegeben werden könnte.
AMD selbst steht derzeit sehr gut da, denn das Unternehmen gewann allein in diesem Jahr fast 90 Prozent an Wert hinzu. Aktuell liegt der Marktwert von AMD bei gut 100 Milliarden US-Dollar, vor allem wegen steigender Verkaufszahlen aufgrund des Erfolgs der Ryzen-Prozessoren und Radeo-Grafikkarten sowie einer erhöhten Nachfrage in Folge der Coronavirus-Pandemie. Auch die jüngste Spielkonsolen-Generation basiert wieder auf AMD-Prozessoren.
Xilinx ist als Anbieter von sogenannten Field Programmable Gate-Arrays (FPGA) auf Chips spezialisiert, die nach der Produktion für bestimmte Aufgaben angepasst und programmiert werden können. Sie bieten so die Möglichkeit, bei der Entwicklung neuer Technologien eingesetzt zu werden, ohne dass dafür mit großem Aufwand spezialisierte Chips produziert werden müssen. Unter anderem werden die FPGA-Chips daher im Mobilfunk-Bereich, für militärische Zwecke oder auch im Rapid-Prototyping eingesetzt.
Durch die Übernahme von Xilinx würde sich AMD eine noch bessere Position im Wettbewerb mit Intel verschaffen. Intel ist seit der Übernahme der Firma Altera selbst im FPGA-Geschäft aktiv und ist somit direkter Konkurrent von Xilinx - und künftig dann eventuell eben auch AMD.
AMD muss wohl gut 30 Milliarden Dollar zahlen
Genaue Details zu der geplanten Übernahme sind noch nicht bekannt, doch könnte AMD letztlich gut 30 Milliarden Dollar für den Kauf von Xilinx zahlen. Diese Zahl basiert auf dem aktuellen Marktwert von Xilinx und beinhaltet laut dem Bericht des WSJ auch einen bei derartigen Übernahmen üblichen Aufschlag, mit dem die Aktionäre von Xilinx überzeugt werden sollen, dem Kauf durch AMD zuzustimmen.AMD selbst steht derzeit sehr gut da, denn das Unternehmen gewann allein in diesem Jahr fast 90 Prozent an Wert hinzu. Aktuell liegt der Marktwert von AMD bei gut 100 Milliarden US-Dollar, vor allem wegen steigender Verkaufszahlen aufgrund des Erfolgs der Ryzen-Prozessoren und Radeo-Grafikkarten sowie einer erhöhten Nachfrage in Folge der Coronavirus-Pandemie. Auch die jüngste Spielkonsolen-Generation basiert wieder auf AMD-Prozessoren.
Xilinx ist als Anbieter von sogenannten Field Programmable Gate-Arrays (FPGA) auf Chips spezialisiert, die nach der Produktion für bestimmte Aufgaben angepasst und programmiert werden können. Sie bieten so die Möglichkeit, bei der Entwicklung neuer Technologien eingesetzt zu werden, ohne dass dafür mit großem Aufwand spezialisierte Chips produziert werden müssen. Unter anderem werden die FPGA-Chips daher im Mobilfunk-Bereich, für militärische Zwecke oder auch im Rapid-Prototyping eingesetzt.
Durch die Übernahme von Xilinx würde sich AMD eine noch bessere Position im Wettbewerb mit Intel verschaffen. Intel ist seit der Übernahme der Firma Altera selbst im FPGA-Geschäft aktiv und ist somit direkter Konkurrent von Xilinx - und künftig dann eventuell eben auch AMD.
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