Foxconn will E-Autos wie bisher IT-Hardware für viele Marken bauen
Der Auftragshersteller Foxconn will zum Anbieter eines "Android der Elektroautos" werden. Das Unternehmen bringt eine eigene Plattform auf den Markt, die zum Kern verschiedenster Modelle bei einer ganzen Reihe von Herstellern werden soll.
Den weltweit größten OEM-Hersteller kennt man bisher vor allem dafür, dass er zahlreiche Hardware-Systeme produziert, die von diversen Markenkonzernen entworfen und von diesen dann auch verkauft werden. Bekannte Beispiele hierfür sind Apples iPhones, die Xbox-Konsolen von Microsoft und vieles mehr. Jetzt will Foxconn dieses Grundprinzip auf die Automobilbranche übertragen.
Um die ganze Sache erst einmal anzustoßen, greift man potenziellen Auftraggebern mit der Bereitstellung einer Basis-Plattform unter die Arme. Auf Grundlage der "MIH Open Platform" sollen diese zukünftig eigene Elektroauto-Modelle entwickeln. Foxconn wiederum will dann die Fertigung der Fahrzeuge übernehmen und diese zur Vermarktung dann wieder an die jeweiligen Firmen übergeben.
Foxconn arbeitet bereits seit einiger Zeit daran, verschiedene Komponenten für die Elektromobilität selbst zu entwickeln und herzustellen. Große Hoffnungen setzt man hier beispielsweise auf einen neuartigen Feststoff-Akku, der die klassischen Lithium-Ionen-Batterien ersetzen könnte. Bei Foxconn ist man davon überzeugt, dass die Feststoff-Speicher bis zum Jahr 2025 die Oberhand bei Elektroautos haben werden.
Um die ganze Sache erst einmal anzustoßen, greift man potenziellen Auftraggebern mit der Bereitstellung einer Basis-Plattform unter die Arme. Auf Grundlage der "MIH Open Platform" sollen diese zukünftig eigene Elektroauto-Modelle entwickeln. Foxconn wiederum will dann die Fertigung der Fahrzeuge übernehmen und diese zur Vermarktung dann wieder an die jeweiligen Firmen übergeben.
Feststoff-Akkus sollen siegen
"Wir sind überzeugt, dass dies unserer Mission entspricht", erklärte Foxconn-Manager William Wei. Er meint damit natürlich die Übertragung des eigenen Geschäftsmodells auf die Automobilbranche. Man geht hier wohl davon aus, dass sich die Fertigungskosten ebenso reduzieren lassen wie in der IT-Industrie, wenn wenige große Auftragsproduzenten zentral produzieren, als wenn überall einzelne Unternehmen eigene Fertigungsanlagen betreiben.Foxconn arbeitet bereits seit einiger Zeit daran, verschiedene Komponenten für die Elektromobilität selbst zu entwickeln und herzustellen. Große Hoffnungen setzt man hier beispielsweise auf einen neuartigen Feststoff-Akku, der die klassischen Lithium-Ionen-Batterien ersetzen könnte. Bei Foxconn ist man davon überzeugt, dass die Feststoff-Speicher bis zum Jahr 2025 die Oberhand bei Elektroautos haben werden.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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