Foxconn macht Tempo und kauft sich ein E-Auto-Werk in den USA
Foxconn geht bei seinem Einstieg in den Markt für Elektroautos durchaus zügig vor. Jetzt kauft man auch eine Produktionsanlage eines in den USA ansässigen Elektromobilitäts-Startups und wird dessen erstes Produkt zur Marktreife bringen.
Im US-Bundesstaat Ohio hat vor einiger Zeit Lordstown Motors damit begonnen, von Grund auf ein neues Unternehmen für Elektroautos aufzubauen. Inzwischen steht auch schon die erste Werkshalle, in der ein Pickup-Truck namens Endurance gefertigt werden soll. Dieser basiert auf einer neu entwickelten Elektro-Auto-Plattform, die auch die Basis für eine Reihe weiterer Modelle werden soll.
Die Grundlagen sehen dabei offenbar gut genug aus, um von Foxconn als perfekte Basis für den eigenen Vorstoß in die Elektromobilität angesehen zu werden. Der taiwanische Konzern wird das Werk daher nun zum Preis von 230 Millionen Dollar kaufen. Eine entsprechende Vorvereinbarung wurde jetzt unterzeichnet, wie die beiden Firmen mitteilten. Die vertraglichen Details will man in den kommenden Tagen fertig aushandeln.
Das Lordstown-Werk gehörte ursprünglich zu General Motors. Es war damals bereits geschlossen und das Startup konnte es so, wie es da stand, für 20 Millionen Dollar kaufen. Trotz dieser guten Gelegenheit war bis zuletzt allerdings nicht ganz klar, ob man es wirklich schaffen wird, erfolgreich an den Markt zu gehen. Durch den Einstieg Foxconns dürfte nun aber ausreichend wirtschaftliche Macht vorhanden sein, um die Planungen erfolgreich in die Praxis umzusetzen.
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Die Grundlagen sehen dabei offenbar gut genug aus, um von Foxconn als perfekte Basis für den eigenen Vorstoß in die Elektromobilität angesehen zu werden. Der taiwanische Konzern wird das Werk daher nun zum Preis von 230 Millionen Dollar kaufen. Eine entsprechende Vorvereinbarung wurde jetzt unterzeichnet, wie die beiden Firmen mitteilten. Die vertraglichen Details will man in den kommenden Tagen fertig aushandeln.
Schneller an den Markt
Foxconn hat die letzte Zeit damit verbracht, die Elektromobilität als weiteres Standbein neben dem OEM-Geschäft aufzubauen. Allerdings dauert es ziemlich lange, die dafür nötigen Leute anzuwerben, mit dem neu aufgebauten Team dann ein Produkt zu entwickeln und dann noch die Fertigung anzuschieben. Der Zukauf dient entsprechend dem Zweck, hier deutlich schneller voranzukommen. Denn aktuell explodiert der Markt geradezu und wer zukünftig vorn mitspielen will, sollte den Vorsprung der jetzt bereits aktiven Unternehmen nicht zu groß werden lassen.Das Lordstown-Werk gehörte ursprünglich zu General Motors. Es war damals bereits geschlossen und das Startup konnte es so, wie es da stand, für 20 Millionen Dollar kaufen. Trotz dieser guten Gelegenheit war bis zuletzt allerdings nicht ganz klar, ob man es wirklich schaffen wird, erfolgreich an den Markt zu gehen. Durch den Einstieg Foxconns dürfte nun aber ausreichend wirtschaftliche Macht vorhanden sein, um die Planungen erfolgreich in die Praxis umzusetzen.
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Foxconns Aktienkurs in Euro
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