Foxconn wurde von Ransomware getroffen und verweigert Zahlung

Wenn ein Großkonzern erfolgreich mit Ransomware angegriffen wird, geht es nicht um Lösegeldforderungen von einigen hundert Dollar. Oft wird über die genauen Summen geschwiegen - anders sieht es nun allerdings im Falle Foxconns aus.
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Wie Vertreter des Unternehmens gegenüber dem Branchenmagazin DigiTimes bestätigten, gab es eine erfolgreiche Attacke dieser Art auf die Infrastruktur Foxconns. Dabei seien Systeme in einem Werk in Mexiko in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Malware sorgte außerdem dafür, dass interne Informationen an die Betreiber der Ransomware-Kampagne ausgeleitet wurden.

Die Erpresser drohten damit, die Dokumente zu veröffentlichen, wenn Foxconn sich weigert, ein Lösegeld zu zahlen. Insgesamt wurden dabei 34,5 Millionen Dollar verlangt, hieß es. Seitens des Konzerns weigerte man sich allerdings, auf die Forderungen einzugehen. Derzeit ist noch nicht bekannt, ob die gestohlenen Daten nun auch tatsächlich öffentlich gemacht wurden.

Überschaubarer Schaden

Allerdings scheint man im Foxconn-Management auch nicht allzu besorgt zu sein. Bei den gestohlenen Informationen soll es sich um gewöhnliche Business-Dokumente und Berichte über interne Prozesse handeln. Weder sensible Finanzdaten noch persönliche Daten von Mitarbeitern seien betroffen, hieß es. Insofern wäre es zwar sicherlich ärgerlich, wenn die Informationen bekannt werden, doch sind die davon ausgehenden Risiken für das Geschäft Foxconns oder die Mitarbeiter doch recht überschaubar.

Die Ransomware-Infektion soll am Thanksgiving-Wochenende in der Niederlassung im mexikanischen Ciudad Juarez erfolgt sein. In dem Werk werden verschiedene Elektronik-Komponenten gefertigt, die dann an Kunden in ganz Amerika verschickt werden. Zeitgleich sei auch ein Angriffsversuch auf das US-Werk im Bundesstaat Wisconsin registriert worden, dieser lief aber wohl ins Leere - wahrscheinlich auch, weil hier ohnehin noch keine nennenswerte Fertigung stattfindet. Das soll sich erst zukünftig ändern.

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