Foxconn in den USA: Viel Wind um Nichts - viele Gebäude stehen leer
Vor einem Jahr hat Foxconn Berichte zurückgewiesen, wonach die Arbeiten an den neuen US-Niederlassungen kaum vorangebracht werden. Heute hat sich vor allem bei den wichtigen Bereichen aber weiterhin wenig bis nichts getan.
Foxconn dazu zu bewegen, selbst auch direkt in den USA zu produzieren, war eines der ersten größeren Symbole, mit denen US-Präsident Donald Trump seine Politik schmückte. Im April letzten Jahres schauten die Kollegen des US-Magazins The Verge die Lage vor Ort genauer an und entdeckten, dass beispielsweise die Räume, in denen das Innovationszentrum untergebracht werden sollten, noch leer standen und die Renovierungsarbeiten nicht vorankamen.
Foxconn-Manager Alan Yeung erklärte damals aber, dass die Berichte so nicht stimmig seien, denn die Gebäude hätten schon zu diesem Zeitpunkt nicht leer gestanden und würden noch weiter aufgestockt. In der Redaktion nahm man dies zum Anlass, nun genau ein Jahr später noch einmal vorbeizufahren und durchs Fenster zu schauen. Es zeigte sich, dass die fraglichen Gebäude noch immer leer stehen, obwohl Foxconn damals sogar erklärt hatte, noch ein weiteres Bürohaus anzumieten, um alle geplanten Abteilungen unterbringen zu können.
Die Produktion an sich soll in einem LCD-Werk in Mount Pleasant stattfinden. Hier wurden auch schon 550 Personen eingestellt - allerdings erst zum Ende letzten Jahres. Die Kapazitäten des Werkes hatte Foxconn schon in der Planungsphase heruntergefahren. Bisher sind aber auch noch keine Maschinen eingetroffen, mit denen man loslegen könnte. Wann es soweir sein wird, ist noch unklar.
Voran geht es hingegen in einigen Nischenbereichen, wie etwa der Produktion von Kaffee-Automaten und Komponenten für Alarmsysteme. Die ganze Situation ist auch nicht der Corona-Krise geschuldet, sondern setzt sich einfach seit längerer Zeit fort. Zumindest soll aber nun kurzfristig eine Kooperation mit dem Medizingeräte-Hersteller Medtronic binnen weniger Wochen umgesetzt werden. Die Partner wollen gemeinsam in den USA Beatmungsgeräte für Intensivstationen bauen.
Foxconn-Manager Alan Yeung erklärte damals aber, dass die Berichte so nicht stimmig seien, denn die Gebäude hätten schon zu diesem Zeitpunkt nicht leer gestanden und würden noch weiter aufgestockt. In der Redaktion nahm man dies zum Anlass, nun genau ein Jahr später noch einmal vorbeizufahren und durchs Fenster zu schauen. Es zeigte sich, dass die fraglichen Gebäude noch immer leer stehen, obwohl Foxconn damals sogar erklärt hatte, noch ein weiteres Bürohaus anzumieten, um alle geplanten Abteilungen unterbringen zu können.
Nischenbereiche kommen langsam voran
Ein weiterer Beleg, dass Foxconn schlicht nicht besonders engagiert ist, zeigt sich bei der Suche nach Ingenieuren. Eigentlich wollte man an der nahegelegenen University of Wisconsin - Eau Claire nach Fachkräften Ausschau halten. Dort hat man nach Angaben des Lehrpersonals aber nichts von entsprechenden Aktivitäten mitbekommen. In einer anderen Niederlassung in Green Bay erwirtschaftet Foxconn zwar Einnahmen, aber vor allem durch eine Untervermietung des Platzes an andere Firmen.Die Produktion an sich soll in einem LCD-Werk in Mount Pleasant stattfinden. Hier wurden auch schon 550 Personen eingestellt - allerdings erst zum Ende letzten Jahres. Die Kapazitäten des Werkes hatte Foxconn schon in der Planungsphase heruntergefahren. Bisher sind aber auch noch keine Maschinen eingetroffen, mit denen man loslegen könnte. Wann es soweir sein wird, ist noch unklar.
Voran geht es hingegen in einigen Nischenbereichen, wie etwa der Produktion von Kaffee-Automaten und Komponenten für Alarmsysteme. Die ganze Situation ist auch nicht der Corona-Krise geschuldet, sondern setzt sich einfach seit längerer Zeit fort. Zumindest soll aber nun kurzfristig eine Kooperation mit dem Medizingeräte-Hersteller Medtronic binnen weniger Wochen umgesetzt werden. Die Partner wollen gemeinsam in den USA Beatmungsgeräte für Intensivstationen bauen.
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Thema:
Foxconns Aktienkurs in Euro
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