'Umgekehrter' Rassismus bei Microsoft? US-Behörde startet Ermittlung
Microsoft sieht sich mit Ermittlungen einer US-Behörde konfrontiert, die dem Verdacht nachgehen will, dass die von dem Unternehmen gemachten Versprechen bezüglich der Anstellung von mehr Mitarbeitern aus der afroamerikanischen Gemeinschaft rassistisch sein könnten.
Wie Microsofts Chef-Anwalt Dev Stahlkopf in einem Blog-Eintrag verlauten ließ, ermittelt eine Abteilung des US-Arbeitsministeriums gegen den Konzern, weil der Verdacht besteht, dass man mit dem Versprechen, mehr Menschen aus der sogenannten "Black and African American Community" anzustellen, unrechtmäßig Mitarbeiter mit anderen Hautfarben diskrimieren könnte.
Im Grunde steht also der Vorwurf im Raum, der Konzern könnte Bewerber mit heller Hautfarbe benachteiligen, wenn es um die Anstellung neuer Mitarbeiter geht. In einer Anfrage des Office of Federal Contract Compliance Programs des US Labor Departments hieß es, dass die von Microsoft im Juni verkündete Initiative den Eindruck erwecke, dass "die Einstellung von Mitarbeitern auf Basis ihrer Rasse erfolgen" könnte.
Die Klauseln sollen eigentlich für Chancengleichheit sorgen, so dass auch Mitglieder von Minderheiten die gleichen Aussichten auf eine erfolgreiche Bewerbung haben. Microsofts Rechtsanwalt versicherte deshalb, dass die im Juni im Nachgang der massiven Proteste gegen die Polizeigewalt in diversen US-Metropolen und die aufkommende "Black Lives Matter"-Bewegung angekündigte Initiative nicht gegen die Vorgaben aus den Regierungsverträgen verstößt.
Microsoft werde auch weiterhin darauf achten, dass die Diversität der Mitarbeiterschaft bei Neuanstellungen gewahrt bleibe, hieß es. Das Unternehmen hatte im Juni verkündet, dass man über einen Zeitraum von fünf Jahren weitere 150 Millionen Dollar in interne Programme zur Stärkung von Minderheiten und deren Inklusion investieren wolle.
Dabei war auch davon die Rede, dass die Zahl der Menschen aus der "Black and African American"-Community in führenden Positionen bei Microsoft in den nächsten fünf Jahren verdoppelt werden soll. Diese Bevölkerungsgruppe ist bei Microsoft wie in den meisten anderen großen US-Konzernen nach wie vor stark unterrepräsentiert, wenn es um führende Positionen geht.
Im Grunde steht also der Vorwurf im Raum, der Konzern könnte Bewerber mit heller Hautfarbe benachteiligen, wenn es um die Anstellung neuer Mitarbeiter geht. In einer Anfrage des Office of Federal Contract Compliance Programs des US Labor Departments hieß es, dass die von Microsoft im Juni verkündete Initiative den Eindruck erwecke, dass "die Einstellung von Mitarbeitern auf Basis ihrer Rasse erfolgen" könnte.
Behörde will Einhaltung von Verträgen bei Regierungsaufträgen prüfen
Die anfragende Abteilung des Labor Department ist dafür zuständig, die Einhaltung der Regelungen aus Verträgen mit US-Bundesbehörden durch private Auftragnehmer wie eben Microsoft sicherzustellen. Die Verträge enthalten normalerweise immer Vorgaben, laut denen keine Diskriminierung durch die bevorzugte Einstellung von Mitarbeitern einer bestimmten Herkunft erfolgen darf.Die Klauseln sollen eigentlich für Chancengleichheit sorgen, so dass auch Mitglieder von Minderheiten die gleichen Aussichten auf eine erfolgreiche Bewerbung haben. Microsofts Rechtsanwalt versicherte deshalb, dass die im Juni im Nachgang der massiven Proteste gegen die Polizeigewalt in diversen US-Metropolen und die aufkommende "Black Lives Matter"-Bewegung angekündigte Initiative nicht gegen die Vorgaben aus den Regierungsverträgen verstößt.
Microsoft werde auch weiterhin darauf achten, dass die Diversität der Mitarbeiterschaft bei Neuanstellungen gewahrt bleibe, hieß es. Das Unternehmen hatte im Juni verkündet, dass man über einen Zeitraum von fünf Jahren weitere 150 Millionen Dollar in interne Programme zur Stärkung von Minderheiten und deren Inklusion investieren wolle.
Dabei war auch davon die Rede, dass die Zahl der Menschen aus der "Black and African American"-Community in führenden Positionen bei Microsoft in den nächsten fünf Jahren verdoppelt werden soll. Diese Bevölkerungsgruppe ist bei Microsoft wie in den meisten anderen großen US-Konzernen nach wie vor stark unterrepräsentiert, wenn es um führende Positionen geht.
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