Windows 10 v2004: Windows Update Agent-Fehler behindert Standby
Microsoft hat nach langer Pause die optionalen Updates für Windows 10 wieder auf den Weg gebracht und derzeit einige Probleme mit dem Aktualisierungs-Prozess. Wie es aussieht, verhindert der Windows Update Agent bei einigen Nutzern, dass ihr PC in den Standby geht.
Auslöser ist laut den Kollegen von Deskmodder das optionale .NET Framework Update KB4570721. Es wurde Anfang September als Preview für Windows 10 Version 2004 veröffentlicht. Diese Vorschau-Version bringt Änderungen, die zum regulären Patch-Day am 8. September mit veröffentlicht werden sollen. Das Problem tritt in Erscheinung, wenn das jüngst veröffentlichte optionale Windows 10-Update, beziehungsweise die Update Preview, noch nicht installiert wurde.
Infografik Windows 10 Mai 2020 Update: Die wichtigsten Neuerungen
Das Problem ist dabei ein alter Bekannter, ein Bug, der sich verhältnismäßig leicht umgehen lässt, auch ohne genervt aufzugeben und das Update zu installieren.
Das Update kann man in den Einstellungen aussetzen...
In der Dienste-App kann...
...das Update auch deaktiviert werden
Dazu muss man aber als Administrator angemeldet sein. Über die PowerShell und den Befehl > powercfg /requests (Enter) lässt man sich dazu anzeigen, was den Standby behindert. Taucht dabei MoUsoCoreWorker.exe auf, ist es der Windows Update Agent, den man dann am besten über die Dienste-App / Windows Update deaktiviert.
Windows 10 Mai 2020 Update: Alles was du jetzt dazu wissen musst Windows 10 FAQ Alle Fragen umfassend beantwortet
Bekanntes Problem mit dem Update Agent
"Optional" ist dabei das Stichwort, das bei einigen Betroffenen nun übel aufstößt (via Microsoft Answers) - denn solang sie das Update nicht installiert haben, verhindert der Windows Update Agent den Ruhezustand. Zunächst geht der PC zwar in den Ruhezustand. Der Prozess MoUsoCoreWorker.exe weckt den Rechner dann aber wieder beim Checkup, ob ein Update zur Verfügung steht. Anschließend geht der PC wieder in den Ruhezustand - dass wiederholt sich laut einigen Betroffenen ständig, sodass man nicht von einem ordnungsgemäßen Standby sprechen kann.Das Problem ist dabei ein alter Bekannter, ein Bug, der sich verhältnismäßig leicht umgehen lässt, auch ohne genervt aufzugeben und das Update zu installieren.
Das Update kann man in den Einstellungen aussetzen...
Ausschalten über die Einstellungen
Zum einen hat Windows 10 die Möglichkeit, den Update-Dienst vorübergehend zu stoppen, oder auch für sieben Tage auszusetzen. Diese Möglichkeit findet man in den Einstellungen / Update & Sicherheit. Das hilft laut einigen Betroffenen bereits. Alternativ kann man die Updates beziehungsweise die Suche nach den Updates über die Dienste-App beenden.
In der Dienste-App kann...
...das Update auch deaktiviert werden
Ausschalten über die Dienste-App
Dazu öffnet man die Dienste-App, geht auf "Windows Update" und kann dort beenden oder neustarten auswählen. Zum anderen kann man auch prüfen, welcher Prozess tatsächlich den Standby verhindert und diesen dann deaktivieren.Dazu muss man aber als Administrator angemeldet sein. Über die PowerShell und den Befehl > powercfg /requests (Enter) lässt man sich dazu anzeigen, was den Standby behindert. Taucht dabei MoUsoCoreWorker.exe auf, ist es der Windows Update Agent, den man dann am besten über die Dienste-App / Windows Update deaktiviert.
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