Europol-Projekt NoMoreRansom beschert Erpressern hohe "Verluste"
Europol klopft sich auf die Schulter und feiert jetzt vier Jahre Entschlüsselungs-Initiative No More Ransom. Die Tools wurden mittlerweile von rund 4,2 Millionen Anwendern genutzt. No More Ransom bietet kostenlose Entschlüsselung.
In dieser Zeit konnte das Entschlüsselungs-Tool beziehungsweise die Tool-Sammlung No More Ransom somit hochgerechnet rund 632 Millionen Dollar Lösegeld "sparen". Das meldet jetzt Europol als verantwortliche Behörde hinter dem Tool, das 2016 vorgestellt wurde und seither als eine Anlaufstelle für jeden Betroffenen gilt. No More Ransom hilft den Opfern, von Erpressungs-Trojanern, sich zu wehren, ohne die Hacker zu bezahlen. Das Tool ist kostenlos und kann verschlüsselte Daten in vielen Fällen wiederherstellen.
Die Statistik hört sich im Grunde auch sehr gut an - doch die Meldung kommt ausgerechnet fast zeitgleich mit dem großen Erpresser-Angriff auf den Wearable-Hersteller Garmin, der große mediale Aufmerksamkeit bekommen hat. Die Meldung der Garmin-Hacks und der - bislang nicht bestätigten - Freikaufsumme in Höhe von zehn Millionen Dollar - zeigt also, dass die Arbeit für sichere Systeme ganz am Anfang steht.
Europol meldet, dass seit der Einführung über 4,2 Millionen Besucher aus 188 Ländern sich registriert haben und so verhinderten, dass geschätzte 632 Millionen Dollar an Lösegeldforderungen in die Taschen von Kriminellen gelangten. 163 Partner machen mittlerweile bei dem Portal mit. Allein im vergangenen Jahr sind 28 Tools hinzugekommen, die Betroffenen helfen. Damit gibt es jetzt Entschlüsselungs-Tools für 140 verschiedene Arten von Lösegeld-Infektionen. Das Portal ist in 36 Sprachen verfügbar.
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Die Statistik hört sich im Grunde auch sehr gut an - doch die Meldung kommt ausgerechnet fast zeitgleich mit dem großen Erpresser-Angriff auf den Wearable-Hersteller Garmin, der große mediale Aufmerksamkeit bekommen hat. Die Meldung der Garmin-Hacks und der - bislang nicht bestätigten - Freikaufsumme in Höhe von zehn Millionen Dollar - zeigt also, dass die Arbeit für sichere Systeme ganz am Anfang steht.
Garmin ist nicht allein bei den Firmen-Hacks
Laut Europol sind die Fallzahlen von Angriffen mit Ransomware in den Monaten des Coronavirus-Ausbruchs noch einmal alarmierend angestiegen. Besonders besorgniserregend waren dabei viele Meldungen von Erpressungs-Trojanern von Krankenhäusern. Dabei gab es Anfang des Jahres sogar Meldungen, nach denen sich Hacker eine "Selbstverpflichtung" auferlegt hätten, Krankenhäuser und Forschungseinrichtungen nicht zu attackieren.Europol meldet, dass seit der Einführung über 4,2 Millionen Besucher aus 188 Ländern sich registriert haben und so verhinderten, dass geschätzte 632 Millionen Dollar an Lösegeldforderungen in die Taschen von Kriminellen gelangten. 163 Partner machen mittlerweile bei dem Portal mit. Allein im vergangenen Jahr sind 28 Tools hinzugekommen, die Betroffenen helfen. Damit gibt es jetzt Entschlüsselungs-Tools für 140 verschiedene Arten von Lösegeld-Infektionen. Das Portal ist in 36 Sprachen verfügbar.
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