LG soll von Entwicklern der Ransomware Maze attackiert worden sein
Die Entwicklergruppe hinter der Ransomware Maze behauptet, den Elektronik-Hersteller LG angegriffen und Daten entwendet zu haben. Unter den gestohlenen Informationen sollen sich auch 40 Gigabyte Quellcode befunden haben. LG hat die Attacke bislang jedoch nicht bestätigt.
Wie Bleeping Computer berichtet, haben die Entwickler von Maze auf ihrer Webseite zugegeben, in das Netzwerk des südkoreanischen Unternehmens LG Electronics eingedrungen zu sein. Hierbei sollen zahlreiche Datensätze mit der eigenen Ransomware verschlüsselt worden sein. Darüber hinaus wurde angeblich auch proprietärer Quellcode aus verschiedenen Projekten gestohlen. Wie die Attacke durchgeführt wurde, haben die Hacker jedoch nicht genannt.
Um zu beweisen, dass tatsächlich 40 Gigabyte an Python-Quellcode entwendet wurden, hat die Entwicklergruppe Maze einige Screenshots von den gestohlenen Dateien veröffentlicht. Darunter soll sich auch eine Firmware, die vom US-Konzern AT&T in Auftrag gegeben wurde, befinden. Der amerikanische Mobilfunk-Anbieter bietet derzeit 41 Smartphones und vier Tablets von LG an. Ein weiterer Screenshot zeigt Programmcode, der aus einem Projekt zum Weiterleiten von E-Mails stammen soll.
Es gilt als wahrscheinlich, dass die Entwickler von Maze eine Lösegeldzahlung von LG fordern. Sollte der Hersteller nicht zahlen, könnten die Hacker die erbeuteten Daten veröffentlichen oder verkaufen. In den vergangenen Monaten soll nicht nur LG von Maze attackiert worden sein. Bei weiteren Opfern hatte es sich um Conduent, Bouyges und Cognizant gehandelt. Unter den gestohlenen Informationen sollen sich auch Details zu den Mitarbeitern sowie Kreditkarten-Daten befunden haben.
Um zu beweisen, dass tatsächlich 40 Gigabyte an Python-Quellcode entwendet wurden, hat die Entwicklergruppe Maze einige Screenshots von den gestohlenen Dateien veröffentlicht. Darunter soll sich auch eine Firmware, die vom US-Konzern AT&T in Auftrag gegeben wurde, befinden. Der amerikanische Mobilfunk-Anbieter bietet derzeit 41 Smartphones und vier Tablets von LG an. Ein weiterer Screenshot zeigt Programmcode, der aus einem Projekt zum Weiterleiten von E-Mails stammen soll.
LG weiß nichts von einem Datendiebstahl
LG hat den Angriff bislang nicht bestätigt. Gegenüber Gadgets 360 hat der Elektronik-Hersteller lediglich betont, dass das Unternehmen Sicherheit sehr ernst nehme und dem Vorfall nachgehen werde. Sofern Hinweise auf eine Straftat gefunden werden, möchte LG die lokalen Ermittlungsbehörden einschalten. Bisher soll das Unternehmen allerdings noch nichts von einem derartigen Datendiebstahl wissen.Es gilt als wahrscheinlich, dass die Entwickler von Maze eine Lösegeldzahlung von LG fordern. Sollte der Hersteller nicht zahlen, könnten die Hacker die erbeuteten Daten veröffentlichen oder verkaufen. In den vergangenen Monaten soll nicht nur LG von Maze attackiert worden sein. Bei weiteren Opfern hatte es sich um Conduent, Bouyges und Cognizant gehandelt. Unter den gestohlenen Informationen sollen sich auch Details zu den Mitarbeitern sowie Kreditkarten-Daten befunden haben.
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