Betrüger kapern Twitter-Accounts von Gates, Musk, Obama & Co.
Betrügern ist es gelungen, die bisher wohl spektakulärste Übernahme von Social Media-Accounts durchzuziehen. Sie kaperten gleichzeitig Twitter-Konten von Bill Gates, Elon Musk, Kanye West, Barack Obama und anderen hochrangigen Prominenten.
Die Angreifer schafften es darüber hinaus, auch die Accounts verschiedener großer Unternehmen zu kapern. Zu diesen gehörten unter anderem Apple und Uber. Das einzig wichtige Merkmal für die Auswahl der Ziele scheint darin bestanden zu haben, dass die Accounts jeweils große Follower-Zahlen erreichten. Denn nur so ließ sich die Betrugsmasche halbwegs erfolgreich durchziehen.
Es ging hier darum, andere Nutzer zur Überweisung von Bitcoin-Einheiten zu bringen. Die Kriminellen schafften es, Tweets abzusetzen, in denen sie versprachen, alle an die angegebenen Adressen geschickten Bitcoin-Transfers in doppelter Höhe zurückzuschicken. Getarnt wurde dies als vermeintliche Großzügigkeit, mit der normalen Nutzern in der Corona-Krise etwas geschenkt werden sollte.
Mehrere US-Medien spekulieren allerdings auch über andere Ursachen. So ist auch unter anderem von Personen aus der SIM-Swapping-Szene bzw. einem Hacker namens "Kirk" die Rede, denen Zugriff auf interne Systeme von Twitter moglich war.
Es dauerte dann auch noch längere Zeit, bis es seitens des Plattformbetreibers zu sinnvollen Maßnahmen kam. In den ersten zwei Stunden schien man überhaupt nicht mit dem Problem klarzukommen. Anschließend hieß es, dass nun einige Nutzer vorübergehend nicht in der Lage sein könnten, Tweets abzusetzen oder ihr Passwort zu ändern. Twitter hatte hier sicherheitshalber alle verifizierten Accounts vorübergehend gesperrt. Erst dann liefen wirksame Maßnahmen an, um die regulären Zugriffsmöglichkeiten wieder herzustellen.
Es sei ein schwieriger Tag für Twitter gewesen, kommentierte schließlich Firmenchef Jack Dorsey. Man bedauere, was geschehen ist. Jetzt sei man dabei, den Vorfall zu untersuchen. Dorsey versicherte, alle Erkenntnisse, wie es dazu kommen konnte, öffentlich zu machen.
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Es ging hier darum, andere Nutzer zur Überweisung von Bitcoin-Einheiten zu bringen. Die Kriminellen schafften es, Tweets abzusetzen, in denen sie versprachen, alle an die angegebenen Adressen geschickten Bitcoin-Transfers in doppelter Höhe zurückzuschicken. Getarnt wurde dies als vermeintliche Großzügigkeit, mit der normalen Nutzern in der Corona-Krise etwas geschenkt werden sollte.
Admins wurden bequatscht
Die Täter haben dafür allerdings wohl nicht sämtliche Accounts einzeln und mit hohem Aufwand geknackt. In einer ersten Stellungnahme Twitters hieß es, dass es einen koordinierten Social Engineering-Angriff auf einige Mitarbeiter gegeben habe. Übersetzt bedeutet das: Twitter-Angestellte mit weitreichendem Zugang auf die Systeme der Plattform ließen sich von den Angreifern überreden, ihnen Zugang zu zahlreichen verifizierten Accounts mit jeweils Millionen Followern zu geben. Das stellt ein enormes Sicherheitsproblem dar und es dürfte dem Unternehmen nicht so leicht fallen, das mit einem Schlag verlorene Vertrauen zurückzugewinnen.Mehrere US-Medien spekulieren allerdings auch über andere Ursachen. So ist auch unter anderem von Personen aus der SIM-Swapping-Szene bzw. einem Hacker namens "Kirk" die Rede, denen Zugriff auf interne Systeme von Twitter moglich war.
Es dauerte dann auch noch längere Zeit, bis es seitens des Plattformbetreibers zu sinnvollen Maßnahmen kam. In den ersten zwei Stunden schien man überhaupt nicht mit dem Problem klarzukommen. Anschließend hieß es, dass nun einige Nutzer vorübergehend nicht in der Lage sein könnten, Tweets abzusetzen oder ihr Passwort zu ändern. Twitter hatte hier sicherheitshalber alle verifizierten Accounts vorübergehend gesperrt. Erst dann liefen wirksame Maßnahmen an, um die regulären Zugriffsmöglichkeiten wieder herzustellen.
Es sei ein schwieriger Tag für Twitter gewesen, kommentierte schließlich Firmenchef Jack Dorsey. Man bedauere, was geschehen ist. Jetzt sei man dabei, den Vorfall zu untersuchen. Dorsey versicherte, alle Erkenntnisse, wie es dazu kommen konnte, öffentlich zu machen.
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