Videospiele werden teurer: Preise von 70 Euro sind unvermeidlich

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Vergangene Woche wurde bekannt, dass mit 2K Sports der erste Publisher angekündigt hat, bei einem regulären AAA-Spiel den Preis von 60 auf 70 Euro anzuheben. Das hat zu vielen Diskussionen geführt, doch man kann davon ausgehen, dass das der neue Standard sein wird. Als vor kurzem bekannt wurde, dass 2K Sports das Basketball-Spiel NBA 2K21 für 69,99 Dollar verkaufen wird, gab es in den Kommentarbereichen aller Medien, die darüber berichtet haben, große Diskussionen. Der Grundtenor war - nicht überraschend - überwiegend negativ bzw. ablehnend. Verständnis hatten nur die wenigsten.

Inflation steht nicht still

Das Gaming-Medium Polygon analysiert nun in einem längeren Beitrag, warum ein Anstieg von zehn Dollar bzw. Euro mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach unvermeidlich ist. Und auch wenn es auf den ersten Blick eine unbequeme Einschätzung ist: Der Anstieg (bei Konsolenspielen) auf 70 Euro ist notwendig und sogar noch verhältnismäßig wenig.

Denn die durchschnittlichen UVP für AAA-Games sind seit der Ära Xbox 360 bzw. PlayStation 3 nicht gestiegen, schon damals kosteten "große" Spiele rund 60 Euro. Geht man von diesem Preis und dem Jahr 2005 aus, dann müsste ein Spiel inflationsbereinigt heute mehr als 74 Euro kosten. Spieler können sich also glücklich schätzen, dass die Preise erst jetzt und um "nur" zehn Euro steigen werden.


Polygon verweist auch darauf, dass Games auch für 70 Euro das mit Abstand beste Preis/Leistungs-Verhältnis (pro Stunde) bieten. Denn die meisten Spiele bietet für aktuell 60 Euro zwischen acht und 20 Stunden Spielspaß, oftmals ist es sogar weit mehr. Zum Vergleich: Ein Kino-Ticket, das in etwa zwölf Euro kostet, bietet gerade einmal zwei Stunden Unterhaltung (Verpflegung nicht einberechnet). Diese Rechnung verschiebt sich auch nicht signifikant, wenn man auf 70 Euro für ein Spiel hinaufgeht.

Entwicklungskosten steigen rasant

Dabei sollte man auch bedenken, dass die Produktionskosten für Games schnell steigen. Laut Daten von Yoshio Osaki, dem Chef von IDG Consulting, hat 2005 ein Top 10-Titel zwischen 25 und 35 Millionen Dollar gekostet. Heutzutage muss man für die Entwicklung eines vergleichbaren AAA-Spiels zwischen 75 und 100 Millionen Dollar hinlegen - wenn man sparsam ist. Einige Studios (und auch abhängig vom Genre) müssen bis zu 150 Millionen Dollar investieren.

Dazu kommt, dass Spieler immer weniger neue Titel kaufen, auch weil sie sich länger mit einem Game beschäftigen und dort auch Geld für Kauf- oder Zusatzinhalte reinstecken.

Der Faktor Covid-19 hat gleich diverse Auswirkungen, die aber kein klares Fazit zulassen: Denn auch wenn derzeit mehr gespielt wird und die Gaming-Branche durchaus zu den Krisengewinnern gezählt werden kann, so leidet die Kaufkraft derzeit. Das bedeutet, dass sich viele auch den Kauf neuer Games verkneifen. Zwar werden die großen Hits nach wie vor gekauft, aber die Spiele der zweiten Reihe bekommen Probleme und rutschen in die roten Zahlen. Microsoft, Konsole, Sony, Spielkonsole, Xbox, Xbox One, Konsolen, Microsoft Xbox One, Spielekonsole, PlayStation 5, Spielekonsolen, ps5, Xbox Series X, Sony PlayStation 5, Versus, Microsoft Xbox One X, Microsoft Xbox Series X, VS, vs., Xbox vs. PlayStation Microsoft, Konsole, Sony, Spielkonsole, Xbox, Xbox One, Konsolen, Microsoft Xbox One, Spielekonsole, PlayStation 5, Spielekonsolen, ps5, Xbox Series X, Sony PlayStation 5, Versus, Microsoft Xbox One X, Microsoft Xbox Series X, VS, vs., Xbox vs. PlayStation
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