Volkswagen baut zweites Werk komplett auf Elektromobilität um
Der Automobilkonzern Volkswagen wird jetzt damit beginnen, ein weiteres seiner Werke auf die Produktion von Elektroautos umzustellen. Mit einer Investition von rund einer Milliarde Euro baut VW die Fabrik in Emden auf die Technologie um.
"Wir wandeln Emden zu einer der modernsten Fabriken unserer Industrie und entwickeln den Standort zu einem weiteren Leuchtturmprojekt für E-Mobilität", erklärte Volkswagen-Produktionsvorstand Andreas Tostmann gegenüber dem Handelsblatt. Aktuell steht in dem Werk noch die Produktion des VW Passat und dessen Ableger Arteon im Mittelpunkt. Rund 9000 Mitarbeiter sind in der Niederlassung beschäftigt.
Bereits vor zwei Jahren hatte Volkswagen die Umrüstung des Werkes in Zwickau auf die Elektromobilität begonnen. Dort soll zukünftig der zentrale Standort für die Herstellung des ID.3 angesiedelt sein. Auch damals investierte VW eine Milliarde Euro in den Umbau. Der Konzern will in den kommenden Jahren aber zu einem der führenden Hersteller im Bereich der Elektromobilität werden und dafür reicht dann ein spezialisiertes Werk nicht aus.
Laut Tostmann ist allerdings damit zu rechnen, dass die genannte Übergangsphase mehrere Jahre andauern wird. Das dürfte natürlich auch davon abhängen, wie schnell sich die Elektrifizierung des Straßenverkehrs überhaupt weiterentwickelt. VW wird durch den Umbau in Emden dann aber in der Lage sein, recht flexibel auf eine mehr oder weniger schnell wachsende Nachfrage zu reagieren.
Bereits vor zwei Jahren hatte Volkswagen die Umrüstung des Werkes in Zwickau auf die Elektromobilität begonnen. Dort soll zukünftig der zentrale Standort für die Herstellung des ID.3 angesiedelt sein. Auch damals investierte VW eine Milliarde Euro in den Umbau. Der Konzern will in den kommenden Jahren aber zu einem der führenden Hersteller im Bereich der Elektromobilität werden und dafür reicht dann ein spezialisiertes Werk nicht aus.
Fließender Übergang
Der Übergang in Emden soll relativ fließend erfolgen. Anfangs will VW die Elektroautos hier noch neben der Passat-Familie bauen, später werden in Emden dann ausschließlich Elektroautos vom Band laufen. Der Schwerpunkt wird dabei auf dem ID.4 liegen, mit dem Volkswagen die SUV-Fans mit in die Elektromobilität einbeziehen will. Mit diesem verknüpft das Unternehmen größere Hoffnungen als mit der Elektro-Variante des Klassikers Golf.Laut Tostmann ist allerdings damit zu rechnen, dass die genannte Übergangsphase mehrere Jahre andauern wird. Das dürfte natürlich auch davon abhängen, wie schnell sich die Elektrifizierung des Straßenverkehrs überhaupt weiterentwickelt. VW wird durch den Umbau in Emden dann aber in der Lage sein, recht flexibel auf eine mehr oder weniger schnell wachsende Nachfrage zu reagieren.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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