Elektromobilität: Weniger Arbeitsplätze als erwartet fallen weg
Die Elektromobilität wird keinen so harten Einschnitt in den Arbeitsmarkt mit sich bringen, wie es oft prophezeit wurde. Veränderungen gegenüber der derzeitigen Situation sind gleichwohl zu erwarten.
Seit Jahren tauchen immer wieder Prognosen darüber auf, wie viele Arbeitsplätze die Verkehrswende mit sich bringen wird. Einer neuen Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) zufolge, zeichnen diese aber in der Regel ein völlig überzogenes Bild. Es gibt zwar Bereiche, die demnach spürbar betroffen sein werden, einen grundlegenden Kahlschlag durch die ganze Branche wird es aber nicht geben.
Unter anderem kommen die Fraunhofer-Forscher zu dem Ergebnis, dass die Arbeitsplatz-Verluste im Fahrzeugbau deutlich geringer ausfallen werden als erwartet. Hierbei stützen sich die Forscher unter anderem auf Daten, die vom Volkswagen-Konzern zur Verfügung gestellt wurden und sowohl die Planungen als auch die praktischen Umsetzungen der Umstellung auf Elektroautos umfassen.
Grundsätzlich würden in der Automobilindustrie am Ende nur ungefähr die Zahl an Arbeitsplätzen wegfallen, die auch ansonsten aufgrund der steigenden Produktivität gestrichen würden. Das gilt aber in erster Linie für die direkte Fertigung. Die sinkende Komplexität macht die Menge der benötigten Einzelkomponenten kleiner und bei den Zulieferern könnte es somit zu Stellenstreichungen kommen. Den größten Anteil dürften aber eben die Arbeitsplätze ausmachen, die im Automobil-Ökosystem nach dem Verkauf der produzierten Fahrzeuge kommen. Denn der wesentlich geringere Anteil an Verschleißteilen wird Services und Reparaturen in einem geringen Umfang nötig machen.
Unter anderem kommen die Fraunhofer-Forscher zu dem Ergebnis, dass die Arbeitsplatz-Verluste im Fahrzeugbau deutlich geringer ausfallen werden als erwartet. Hierbei stützen sich die Forscher unter anderem auf Daten, die vom Volkswagen-Konzern zur Verfügung gestellt wurden und sowohl die Planungen als auch die praktischen Umsetzungen der Umstellung auf Elektroautos umfassen.
Ganz ohne Streichungen gehts nicht
Demnach sind bei VW aufgrund der Veränderungen in den Produktionsabläufen rund 12 Prozent der Stellen überflüssig geworden. Die Streichungen umfassen dabei vor allem die Produktion des Antriebsstranges, der bei Elektrofahrzeugen weitaus weniger komplex ist als bei Verbrennern. In der Montage und im Karrosseriebau ändere sich letztlich aber wenig und die Beschäftigtenzahlen bleiben hier weitgehend stabil.Grundsätzlich würden in der Automobilindustrie am Ende nur ungefähr die Zahl an Arbeitsplätzen wegfallen, die auch ansonsten aufgrund der steigenden Produktivität gestrichen würden. Das gilt aber in erster Linie für die direkte Fertigung. Die sinkende Komplexität macht die Menge der benötigten Einzelkomponenten kleiner und bei den Zulieferern könnte es somit zu Stellenstreichungen kommen. Den größten Anteil dürften aber eben die Arbeitsplätze ausmachen, die im Automobil-Ökosystem nach dem Verkauf der produzierten Fahrzeuge kommen. Denn der wesentlich geringere Anteil an Verschleißteilen wird Services und Reparaturen in einem geringen Umfang nötig machen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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