BMW wird zukünftig viel mehr Funktionen als Abo bereitstellen
Der Autohersteller BMW will seine Fahrzeuge zukünftig verstärkt in einem Zustand ausliefern, der es erlaubt, verschiedene Features als Abo anzubieten. Und das gilt hier nicht für das Entertainment-System, sondern für klassische Ausstattungs-Merkmale.
Ein solches Konzept hat im Kern Tesla in die Automobilbranche eingeführt. In den Elektrofahrzeugen ist bereits Hardware verbaut, die für verschiedene Funktionen genutzt werden kann, die teils zum Zeitpunkt der Auslieferung noch gar nicht verfügbar waren und später hinzugebucht werden konnten. Denn ein sehr großer Teil der Funktionspalette ist einfach von der jeweiligen Software-Umsetzung abhängig.
Auch BMW will nun also noch weitaus stärker mit einem solchen Konzept arbeiten. Käufer eines entsprechenden Autos werden dann Funktionen wie verschiedene Fahrassistenten oder auch eine Sitzheizung zubuchen können. Das könnte zukünftig so aussehen, dass Fahrzeughalter die entsprechenden Funktionen im Zuge eines Probemonats kostenlos ausprobieren können und dann entscheiden müssen, ob sie das Feature kostenpflichtig für ein oder drei Jahre buchen.
Dafür muss man allerdings die Verbraucher auch dahin bekommen, dass sie bereit sind, für die Ausstattung ihres Autos fortlaufende Abo-Gebühren zu bezahlen. Gewöhnt sind die Nutzer daran derzeit noch nicht. Das führte auch dazu, dass BMW von seinem früheren Konzept, Apple CarPlay nur gegen eine Jahresgebühr von 80 Dollar anzubieten, abrückte. Wie stark die derzeitigen Optionen, später Funktionen nachkaufen zu können, genutzt werden, ist nicht genau kommuniziert worden.
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Auch BMW will nun also noch weitaus stärker mit einem solchen Konzept arbeiten. Käufer eines entsprechenden Autos werden dann Funktionen wie verschiedene Fahrassistenten oder auch eine Sitzheizung zubuchen können. Das könnte zukünftig so aussehen, dass Fahrzeughalter die entsprechenden Funktionen im Zuge eines Probemonats kostenlos ausprobieren können und dann entscheiden müssen, ob sie das Feature kostenpflichtig für ein oder drei Jahre buchen.
Gut für Gebrauchtwagen
Aus Sicht BMWs könnte sich ein solches Modell auch positiv auf den Gebrauchtwagen-Markt auswirken. Bisher muss ein Käufer in zweiter Reihe damit Vorlieb nehmen, dass die Ausstattung der Fahrzeuge, die gerade zu haben sind, eben bestimmten Einschränkungen unterliegen. Mal bekommt man ein Feature, das man nicht braucht, mal hätte man gern eines, das aktuell aber in keinem angebotenen Auto zu finden ist. Zukünftig wäre das dank der Möglichkeit zum Nachbuchen kein Problem.Dafür muss man allerdings die Verbraucher auch dahin bekommen, dass sie bereit sind, für die Ausstattung ihres Autos fortlaufende Abo-Gebühren zu bezahlen. Gewöhnt sind die Nutzer daran derzeit noch nicht. Das führte auch dazu, dass BMW von seinem früheren Konzept, Apple CarPlay nur gegen eine Jahresgebühr von 80 Dollar anzubieten, abrückte. Wie stark die derzeitigen Optionen, später Funktionen nachkaufen zu können, genutzt werden, ist nicht genau kommuniziert worden.
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