BMW-Chef: Wir können Elektromobilität in Deutschland am besten
Der Chef des Automobilkonzerns BMW sieht sein Unternehmen quasi als Vorreiter der Elektromobilität. Und das soll dank Milliarden-Investitionen auch so bleiben - ganz ohne die immer wieder befürchteten massiven Arbeitsplatzverluste.
"Elektromobilität ist für die BMW Group eine technologische Selbstverständlichkeit - und das schon seit vielen Jahren", sagte Oliver Zipse im Interview mit der Berliner Morgenpost. "Wir investieren Milliarden in das Auto der Zukunft." Allerdings müsse man dabei eben auch berücksichtigen, dass es nicht nur um eine Antriebstechnologie wie eben den Batteriebetrieb gehe.
Die Beschäftigung mit dem Thema sei für BMW auch nichts Neues, weshalb der Konzernchef der Frage der Arbeitsplatz-Entwicklung auch relativ gelassen entgegensieht. Die Sorgen, bei denen es um hunderttausende Jobs geht, teilt er zumindest für sein Unternehmen nicht. "Wir wissen seit Jahren, dass der Hochlauf der E-Mobilität Veränderungen mit sich bringt - und wir haben uns rechtzeitig vorbereitet", sagte er und verwies darauf, dass die Werke bereits jetzt darauf ausgelegt sind, auch Elektrofahrzeuge bauen zu können. Darüber hinaus seien Tausende Mitarbeiter qualifiziert worden und können beispielsweise die Elektromotoren auch allein herstellen.
Und Kritik an der eigenen Produktpolitik wischt er im Zuge dessen auch direkt beiseite. So wird angemerkt, dass bei BMW aktuell schwere SUVs die Nummer 1 im Geschäft sind. "Nachhaltige Mobilität kann nur gelingen, wenn die Kunden überzeugt sind. Technologien, die am Kunden vorbei entwickelt werden, bleiben wirkungslos", hält Zipse dem entgegen. Dabei verschweigt er allerdings, dass die Auto-Industrie hier keineswegs einfach auf eine Nachfrage reagierte, sondern den SUV-Hype erst mit massiven Werbekampagnen selbst erzeugt hat.
Siehe auch: Meilenstein: BMW feiert halbe Million Hybrid- und Elektro-Autos
Die Beschäftigung mit dem Thema sei für BMW auch nichts Neues, weshalb der Konzernchef der Frage der Arbeitsplatz-Entwicklung auch relativ gelassen entgegensieht. Die Sorgen, bei denen es um hunderttausende Jobs geht, teilt er zumindest für sein Unternehmen nicht. "Wir wissen seit Jahren, dass der Hochlauf der E-Mobilität Veränderungen mit sich bringt - und wir haben uns rechtzeitig vorbereitet", sagte er und verwies darauf, dass die Werke bereits jetzt darauf ausgelegt sind, auch Elektrofahrzeuge bauen zu können. Darüber hinaus seien Tausende Mitarbeiter qualifiziert worden und können beispielsweise die Elektromotoren auch allein herstellen.
BMW sieht sich ganz vorn
BMW war jüngst groß öffentlich aufgetreten und hatte eine halbe Million verkaufter elektrifizierter Fahrzeuge gefeiert. Beim allergrößten Teil davon handelt es allerdings um Hybride, rein elektrische Autos sind eher noch ein Nischenprodukt. Zipse sieht BMW unter allen deutschen Premium-Herstellern bisher am besten für die Elektrowelt gerüstet. "Jetzt gelten die verschärften CO-Ziele, zu denen wir uns glasklar bekannt haben. Wir werden ja sehen, wer die Werte erreicht und wer nicht", sagte er.Und Kritik an der eigenen Produktpolitik wischt er im Zuge dessen auch direkt beiseite. So wird angemerkt, dass bei BMW aktuell schwere SUVs die Nummer 1 im Geschäft sind. "Nachhaltige Mobilität kann nur gelingen, wenn die Kunden überzeugt sind. Technologien, die am Kunden vorbei entwickelt werden, bleiben wirkungslos", hält Zipse dem entgegen. Dabei verschweigt er allerdings, dass die Auto-Industrie hier keineswegs einfach auf eine Nachfrage reagierte, sondern den SUV-Hype erst mit massiven Werbekampagnen selbst erzeugt hat.
Siehe auch: Meilenstein: BMW feiert halbe Million Hybrid- und Elektro-Autos
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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