Mehr Unabhängigkeit von Menschen:
BMW kauft jetzt 5000 Roboter
Wie stark die Industrieproduktion noch immer von Menschen abhängig ist, zeigt sich in der Corona-Krise besonders deutlich. Wohl auch dies beschert dem angeschlagenen Augsburger Roboter-Hersteller Kuka plötzlich einen unerwarteten Großauftrag.
Der Automobilkonzern BMW hat 5000 Industrieroboter bei dem Anbieter bestellt. Diese sollen im Laufe der kommenden Jahre an verschiedenen Standorten der BMW-Fertigung weltweit installiert werden. Schwerpunkt ist dabei der Karosserie-Bau, aber auch andere Arbeiten will der Autokonzern zukünftig noch stärker in die Hand von Robotern legen.
Neben den Robotern selbst soll Kuka aber auch andere Systeme liefern. Unter anderem geht es um Lineareinheiten, mit denen die Arbeitsbereiche eines Roboters deutlich vergrößert werden können. So kann dann ein System durchaus auch mehrere Arbeitsschritte nacheinander durchführen. Und auch zusätzliche Erweiterungen und Anpassungen sind Bestandteil des Bestellauftrages.
Zuletzt trug dann noch die Corona-Krise ihren Teil bei. Kürzlich musste das Unternehmen schon staatliche Zuschüsse für Kurzarbeit beantragen. Nun dürfte man die Produktion wieder hochfahren können. "Seit mittlerweile mehr als 40 Jahren setzt BMW auf Kuka-Technologien aus Augsburg. Wir freuen uns, dass wir diese Partnerschaft erfolgreich fortsetzen", sagte Kuka-Vorstandschef Peter Mohnen. Welches finanzielle Volumen der Auftrag hat, ist von den Beteiligten nicht öffentlich gemacht worden.
Neben den Robotern selbst soll Kuka aber auch andere Systeme liefern. Unter anderem geht es um Lineareinheiten, mit denen die Arbeitsbereiche eines Roboters deutlich vergrößert werden können. So kann dann ein System durchaus auch mehrere Arbeitsschritte nacheinander durchführen. Und auch zusätzliche Erweiterungen und Anpassungen sind Bestandteil des Bestellauftrages.
Neues Leben eingehaucht
Für das Augsburger Unternehmen ist der neue Auftrag ein regelrechter Segen. Denn die Firma stürzte zuletzt immer tiefer in die Krise. Das begann schon damit, dass die Autohersteller aufgrund der unsicheren Lage auf dem Markt seit längerer Zeit Investitionen scheuen. Immerhin ist unklar, wie sich die Geschäfte in der kommenden Zeit entwickeln, wenn der Wandel zur Elektromobilität die Branche durcheinanderwirbelt.Zuletzt trug dann noch die Corona-Krise ihren Teil bei. Kürzlich musste das Unternehmen schon staatliche Zuschüsse für Kurzarbeit beantragen. Nun dürfte man die Produktion wieder hochfahren können. "Seit mittlerweile mehr als 40 Jahren setzt BMW auf Kuka-Technologien aus Augsburg. Wir freuen uns, dass wir diese Partnerschaft erfolgreich fortsetzen", sagte Kuka-Vorstandschef Peter Mohnen. Welches finanzielle Volumen der Auftrag hat, ist von den Beteiligten nicht öffentlich gemacht worden.
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