Razer Kishi ist da: Android-Smartphones werden zur Nintendo Switch

Mit dem neuen Kishi-Controller wandelt Razer Smartphones im Stile der Nintendo Switch um. Auf der CES im Januar vorgestellt, ist das Universal-Gamepad ab sofort für Android-Handys in Deutschland verfügbar. Eine iOS-Variante für iPhones ist für den Sommer geplant.
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In Zeiten von Cloud-Gaming-Services wie Google Stadia oder Microsoft xCloud steigt die Nachfrage nach Wireless-Controllern für Smartphones an. Der neue Razer Kishi geht dabei zwar nicht den kabellosen Weg, jedoch einen bewährten - den der Nintendo Switch. Ähnlich wie die Joy-Cons des japanischen Herstellers zeigt auch das Kishi-Gamepad Steuerkreuz, Analog-Sticks und Tasten, die sich jeweils an der linken sowie rechten Seite des Smart­phones platzieren. Das Mobiltelefon wird via USB-C in den Controller eingedockt, der über selbigen Anschluss eine direkte Verbindung aufnimmt.


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Im Nintendo Switch-Stil: Das Smartphone wird zur Konsole

Der Razer Kishi-Controller verspricht ein "Konsolen-ähnliches Spielerlebnis", das vor allem durch die asymmetrisch angeordneten, klickbaren Analog-Sticks und die vier Schultertasten (Trigger und Bumper) ermöglicht werden soll. Hinzu kommen diverse Multi-Funktionstasten, ein 8-Wege-Steuerkreuz (D-Pad) und die klassischen Aktionstasten (A, B, X und Y). Ein zu­sätz­li­cher USB-C-Anschluss sorgt dafür, dass das Smartphone bei längeren Gaming-Sessions weiterhin aufgeladen werden kann. Durch die direkte USB-Konnektivität bewirbt der Her­stel­ler das Kishi-Gamepad außerdem mit besonders geringen Latenzen.

Ab sofort wird der Razer Kishi-Controller für kompatible Smartphones mit Google Android-Betriebssystem in Deutschland verkauft. Die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) liegt bei knapp 90 Euro, wenn man direkt im Online-Shop des Herstellers bestellt oder bei 100 Euro, sollte man den Kauf via Amazon be­vor­zu­gen. Razer kündigt an, dass eine iOS-Va­ri­an­te bereits in Arbeit sei und man diese noch im Sommer dieses Jahres vorstellen wird. Ein Preis Des Razer Kishi für Apple iPhones wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben.

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Stefan Trunzik

Leitender Redakteur bei WinFuture.de

IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.

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