Razer Kishi: Zubehör macht aus Smartphones eine Nintendo Switch

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Nintendo Switch hat die Spielewelt geprägt, daran gibt es keine Zweifel. So mancher möchte den Erfolg der Konsole kopieren, dazu zählt auch der auf der CES 2020 vorgestellte Dell-Spiele-PC Alienware Concept UFO. Andere wiederum lassen sich von der Switch lediglich inspirieren und dazu kann man auch Razer Kishi zählen.

Denn der Gaming-Zubehör-Spezialist Razer hat sich zwar von der Switch inspirieren lassen, man hat das Konzept der Hybrid-Konsole durchaus eigenständig umgesetzt bzw. hat man einen anderen Einsatzzweck für Nintendos Controller-Lösung gefunden. Denn Razer Kishi ist ein Zubehör für Smartphones, das zwei Joy-Con-artige Controller liefert. Diese werden seitlich an das Smartphones gesteckt, womit das Mobiltelefon zu einem Switch-artigen Handheld wird.

Razer Kishi basiert auf dem letztjährigen Junglecat-Controller, dieser funktionierte nach einem ähnlichen Prinzip, unterstützte aber nur eine Handvoll an Smartphones (Razer Phone 2, Samsung Galaxy Note 9, Samsung Galaxy S10+ und Huawei P30 Pro).

Aufgebohrt für mehr Smartphones

Der Quasi-Nachfolger bohrt das Konzept auf. Denn Razer Kishi unterstützt deutlich mehr Geräte und auch Dienste. So können die Controller nicht nur mit Android-Smartphones verwendet werden, man kann es sogar mit einem iPhone (iPhone 7 und höher) nutzen. Außerdem ist das Gerät laut Hersteller kompatibel zu Cloud-Gaming-Diensten wie Google Stadia, Microsoft xCloud und Nvidia GeForce Now.

Befestigt wird Razer Kishi mit einem ausgeklügelten und vor allem für unterschiedlichste Smartphones ausgelegten Mechanismus. Dieser besteht aus einem flexiblen "Gürtel" auf der Rückseite, dieser sorgt dafür, dass die seitlichen Controller gut und fest sitzen. Die beiden Hälften des Kishi-Controllers können auch zusammengesetzt werden, damit kann dieser als einzelnes Gamepad verwendet werden.

Das Zubehör fühlt sich auch sehr wertig an und machte beim Ausprobieren einen sehr guten Eindruck. Es wird sich aber erst zeigen müssen, wie viel Razer für den Spaß verlangen wird. Offiziell hat sich Razer dazu noch nicht geäußert, es ist aber zu hören, dass das Kishi zwischen 100 und 150 Dollar kosten wird.

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Ihr wisst aber schon das es auch vor der Switch schon derartige Spielekonsolen gab? Weil irgendwie scheint bei euch dieser Tage alles die Switch zu kopieren.
 
@Tomarr: Naja, so viel gab es da nicht. Prinzipiell fällt mir da nur die PSP und die PSV ein. Beide ein nicht unbedingter Erfolg für Sony. Die Switch ist halt das Gerät was in diesem Formfaktor den Markt erobert hat und sich wie blöd verkauft. Die Switch in diesem Zusammenhang zu nennen ist daher also lukrativer weil mehr Leute sie kennen und die News öfter gelesen wird.
 
@lurchie: Die meisten dürften die Switch aber eher kaufen wegen der stationären Funktion. Klar, ist ein super Feature mit dem beides in einem, aber das Bild oben erinnert mich nun mal mehr an die PSP, wenn es denn um das optische geht, und wenn es um die Funktion des Mitnehmens geht dann gab es da ja auch noch die Nintendo DS Reihen usw.

Das erinnert mich so an meine Schulzeit, so 4. - 5. Klasse, erste Hälfte der 80er war das. Da waren die ersten Star Wars Filme ja voll im Trend. Und einer meiner Schulfreunde hat immer von Marsmenschen gesprochen. Also für den war alles, was nicht auf der Erde lebte, halt Marsmensch.

Portable Console oder so, das wäre da der richtige Ausdruck. Weil diese, verwandelt ein Gerät in eine Switch, oder eben halt im Falle von Alienware, Switchclone oder so, da schwingt ja auch immer der Plagiatvorwurf mit. Und das finde ich ein wenig unseriös diesen Vorwurf so mitschwingen zu lassen.
 
oder zu einer PS Vita .....
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