ARM statt Intel: Apple will Wechsel bei PCs noch im Juni bekanntgeben
Apple will offenbar schon in weniger als zwei Wochen erstmals oiffiziell über seine Pläne für die Umstellung seiner verschiedenen Mac-PCs auf eine ARM-basierte CPU-Plattform sprechen. Damit beginnt der lange erwartete Abschied von Intel-CPUs wohl früher als gedacht.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg meldet, plant Apple für die in der übernächsten Woche beginnende Worldwide Developer Conference (WWDC) die Bekanntgabe seiner Pläne für den Wechsel auf ARM-Prozessoren aus eigener Entwicklung bei den Macs. Bisher werden derartige Chips nur in den Smartphones der iPhone-Serie und den iPad-Tablets verwendet.
Apple will dem Bericht zufolge jetzt über die Pläne für ARM-basierte Macs sprechen, damit Drittanbieter von Software-Produkten genügend Zeit haben, sich umzustellen. Erst im nächsten Jahr soll mit ersten Mac-Modellen zu rechnen sein, die die neuen ARM-Chips anstelle der bisher verwendeten Intel-CPUs nutzen. Am Betriebssystem ändert sich dabei zunächst nichts, so dass die Geräte weiterhin mit macOS laufen werden.
Die Umstellung von Intels x86-basierten CPUs auf eigene ARM-Chips soll bei Apple langfristig sogar dazu führen, dass selbst die teuersten Mac-Modelle aus dem Desktop-Bereich auf derartige SoCs umgestellt werden. Bisher gibt es keine derartigen Systeme, auch nicht mit Windows 10, da aktuell nur im Server-Bereich ARM-Chips mit einer hohen Kernzahl im High-End-Bereich eingesetzt werden, wo sie außerdem nur für bestimmte Einsatzzwecke herhalten.
Apple plant dem Bericht von Bloomberg zufolge mindestens drei High-End-SoCs für ARM-basierte Macs. Eines der Modelle basiert auf dem iPhone-Prozessor der nächsten Generation, dem Apple A14 Bionic. Die Fertigung der neuen Chips erfolgt wie schon im Fall der Smartphone-Plattformen von Apple durch den taiwanischen Vertragsproduzenten TSMC, der die SoCs mit einer auf fünf Nanometer reduzierten Strukturbreite herstellen soll.
Apple will dem Bericht zufolge jetzt über die Pläne für ARM-basierte Macs sprechen, damit Drittanbieter von Software-Produkten genügend Zeit haben, sich umzustellen. Erst im nächsten Jahr soll mit ersten Mac-Modellen zu rechnen sein, die die neuen ARM-Chips anstelle der bisher verwendeten Intel-CPUs nutzen. Am Betriebssystem ändert sich dabei zunächst nichts, so dass die Geräte weiterhin mit macOS laufen werden.
Vielversprechende interne Tests
Interne Tests der neuen ARM-Chips für die Verwendung in MacBooks und anderen Apple-PCs laufen angeblich schon länger. Dabei sollen sich deutliche Verbesserungen in Sachen Grafik-Performance und bei der Verarbeitung von Daten aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz gezeigt haben. Darüber hinaus gibt es auch in diesem Fall wieder die ARM-typischen Vorteile in Sachen Energieeffizienz, wodurch sich einerseits neue, dünnere und leichtere Designs umsetzen lassen sollen, andererseits aber auch Vorteile bei der Akkulaufzeit mobiler Geräte ergeben.Die Umstellung von Intels x86-basierten CPUs auf eigene ARM-Chips soll bei Apple langfristig sogar dazu führen, dass selbst die teuersten Mac-Modelle aus dem Desktop-Bereich auf derartige SoCs umgestellt werden. Bisher gibt es keine derartigen Systeme, auch nicht mit Windows 10, da aktuell nur im Server-Bereich ARM-Chips mit einer hohen Kernzahl im High-End-Bereich eingesetzt werden, wo sie außerdem nur für bestimmte Einsatzzwecke herhalten.
Apple plant dem Bericht von Bloomberg zufolge mindestens drei High-End-SoCs für ARM-basierte Macs. Eines der Modelle basiert auf dem iPhone-Prozessor der nächsten Generation, dem Apple A14 Bionic. Die Fertigung der neuen Chips erfolgt wie schon im Fall der Smartphone-Plattformen von Apple durch den taiwanischen Vertragsproduzenten TSMC, der die SoCs mit einer auf fünf Nanometer reduzierten Strukturbreite herstellen soll.
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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