ARM-Macs mit 5nm: Apple stockt Budget für Chip-Entwicklung auf
Man könnte fast meinen, es entwickle sich zur jährlichen Februar-Tradition, die baldige Veröffentlichung des ersten Macs mit ARM-Prozessor vorherzusagen. Nach reinen Spekulationen der Vorjahre gibt es nun aber tatsächlich handfeste Hinweise.
Zuletzt kam das Thema vor ziemlich genau einem Jahr auf und verschiedene Quellen aus dem Umfeld Apples berichteten von der Entwicklung eines ARM-Notebooks in Cupertino, der dann eigentlich in diesem Jahr auf den Markt kommen sollte. Die jüngsten Gerüchte ähneln dem, nur dass in diesem Jahr eben ein Release-Termin in 2021 prognostiziert wird. Was sich geändert hat, ist ein konkretes Detail aus den Entwickler-Labors.
Und zwar war bisher völlig unklar, welche CPUs Apple verwenden könnte. Sicherlich wäre es durchaus möglich, die jeweils neuesten Chips von iPhone und iPad zu verwenden, doch würde das nicht besonders gut dazu passen, dass die Apple-Ingenieure schon sehr darauf achten, den SoC besonders passend zu seiner Zielplattform zu gestalten. Eine Smartphone-CPU würde nach diesem Konzept nicht gerade die ideale Lösung für ein Notebook sein.
Ob sich die Gerüchte bewahrheiten, wird sich wohl nicht erst mit der offiziellen Vorstellung eines ARM-Macs zeigen, sondern eher schon auf der kommenden Entwicklerkonferenz der WWDC-Serie. Denn eine veränderte Hardware-Plattform würde es erforderlich machen, die Entwickler-Community ins Boot zu holen, damit beim Start der Systeme auch schon eine Auswahl an nativen Anwendungen verfügbar ist.
Ohnehin ist kaum damit zu rechnen, dass Apple kurzfristig im kompletten Lineup auf ARM umstellt. Vor allem im Profibereich wird man weiterhin auf Intel und vielleicht auch AMD setzen. Insbesondere die Notebooks für Privatnutzer, die ohnehin selten Spezialsoftware benötigen, könnten aber von einer Umstellung hinsichtlich der Laufzeiten deutlich profitieren.
Siehe auch: Chef-Chipdesigner ARMs entwickelt ab jetzt Apples Prozessoren
Und zwar war bisher völlig unklar, welche CPUs Apple verwenden könnte. Sicherlich wäre es durchaus möglich, die jeweils neuesten Chips von iPhone und iPad zu verwenden, doch würde das nicht besonders gut dazu passen, dass die Apple-Ingenieure schon sehr darauf achten, den SoC besonders passend zu seiner Zielplattform zu gestalten. Eine Smartphone-CPU würde nach diesem Konzept nicht gerade die ideale Lösung für ein Notebook sein.
Vorlauf nötig
Nun aber will der oft recht treffsichere Apple-Beobachter Ming-Chi Kuo laut einem Bericht von 9to5mac Hinweise darauf haben, dass Apple aktuell signifikant mehr Geld in die Chipentwicklung investiert. Und das sei nicht nur darauf zurückzuführen, dass man zügig neue 5-Nanometer-Prozessoren für iPhones und iPads fertigstellen möchte, sondern eben auch eigene Varianten, die für den Einsatz in Notebooks konzipiert sind.Ob sich die Gerüchte bewahrheiten, wird sich wohl nicht erst mit der offiziellen Vorstellung eines ARM-Macs zeigen, sondern eher schon auf der kommenden Entwicklerkonferenz der WWDC-Serie. Denn eine veränderte Hardware-Plattform würde es erforderlich machen, die Entwickler-Community ins Boot zu holen, damit beim Start der Systeme auch schon eine Auswahl an nativen Anwendungen verfügbar ist.
Ohnehin ist kaum damit zu rechnen, dass Apple kurzfristig im kompletten Lineup auf ARM umstellt. Vor allem im Profibereich wird man weiterhin auf Intel und vielleicht auch AMD setzen. Insbesondere die Notebooks für Privatnutzer, die ohnehin selten Spezialsoftware benötigen, könnten aber von einer Umstellung hinsichtlich der Laufzeiten deutlich profitieren.
Siehe auch: Chef-Chipdesigner ARMs entwickelt ab jetzt Apples Prozessoren
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