Fernzugriff auf echte Arcades:
Sega plant Fog- statt Cloud-Gaming
Der Gaming-Konzern Sega hat kurz nach der offiziellen Vorstellung des Game Gear Micro schon das nächste mysteriöse Produkt in der Pipeline. Dabei steht der Begriff "Fog Gaming" im Raum, der zumindest eine Verwandtschaft mit dem Cloud-Streaming andeutet.
Wie aus einem Bericht des US-Magazins GameSpot hervorgeht, betonen japanische Quellen allerdings ausdrücklich, dass es sich nicht um eine Cloud-Plattform handeln wird, wie man sie beispielsweise mit Googles Stadia kennt. Der gravierende Unterschied soll hier insbesondere darin liegen, dass die Spiele, die der Nutzer dann über seine Internetverbindung auf den eigenen Bildschirm gestreamt bekommt, nicht in einem Datenzentrum laufen.
Stattdessen sollen die zahlreichen Arcade-Automaten von Sega als Infrastruktur dienen. Immer wenn die lokalen Standorte nicht geöffnet sind und die Geräte ungenutzt herumstehen, sollen sie eben über das Internet verwendet werden können. Von den Quellen wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Spiele jeweils auf den Prozessoren und Grafikchips der Arcade-Maschinen selbst laufen.
Der geplante Dienst soll also quasi ein Fernzugriff auf Spiele-Automaten sein, die in Japan noch immer außerordentlich populär sind, hierzulande aber eher eine Nische ansprechen. Unklar ist derzeit, wie weit die Entwicklung der dafür notwendigen Plattform fortgeschritten ist. Allerdings muss die praktische Umsetzung schon ein Stück weit gekommen sein, da man wohl schon davon spricht, dass Sega ziemlich geringe Latenzen bei der Übertragung der Inhalte hinbekommt.
Stattdessen sollen die zahlreichen Arcade-Automaten von Sega als Infrastruktur dienen. Immer wenn die lokalen Standorte nicht geöffnet sind und die Geräte ungenutzt herumstehen, sollen sie eben über das Internet verwendet werden können. Von den Quellen wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Spiele jeweils auf den Prozessoren und Grafikchips der Arcade-Maschinen selbst laufen.
Praktische Umsetzung läuft
Die Geschäftsidee hinter dem Projekt läuft darauf hinaus, die Effizienz der Systeme deutlich zu steigern. Denn diese sind in der Regel nur einige Stunden am Tag im Einsatz, wenn die Spielhallen geöffnet haben und auch reger Publikumsverkehr herrscht. Durch das Online-Angebot könnte man die Technik auch darüber hinaus einsetzen, um Einnahmen zu generieren.Der geplante Dienst soll also quasi ein Fernzugriff auf Spiele-Automaten sein, die in Japan noch immer außerordentlich populär sind, hierzulande aber eher eine Nische ansprechen. Unklar ist derzeit, wie weit die Entwicklung der dafür notwendigen Plattform fortgeschritten ist. Allerdings muss die praktische Umsetzung schon ein Stück weit gekommen sein, da man wohl schon davon spricht, dass Sega ziemlich geringe Latenzen bei der Übertragung der Inhalte hinbekommt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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