Neue Fusion? Electronic Arts soll mit Pokémon-Go-Firma verschmelzen

Nach dem Kauf des Spielekonzerns Electronic Arts durch den saudischen Staatsfonds erwägen die neuen Besitzer offenbar eine Verschmelzung des Unternehmens mit der Firma Savvy Games - Hits wie FC26 und Pokémon Go kämen dann aus gleichem Hause.
Gaming, Electronic Arts, Ea, übernahme, Saudi-Arabien, Tradition, Keffiyeh, Saudiarabien, Gamesentwickler, Religionsbekleidung
WinFuture/KI-generiert

    Staatsfonds will Spieleinvestitionen konsolidieren

    Der saudische Public Investment Fund (PIF) prüft derzeit, inwiefern man durch die Zusammenlegung von Electronic Arts (EA) und dem auf Investments in der Spielebranche spezialisierten Unternehmen Savvy Games einen der weltweit größten Spielekonzerne schaffen könnte.

    Laut einem Bericht des US-Wirtschaftsportals Bloomberg könnte durch die Verschmelzung der beiden Spiele-Unternehmen des PIF eine kombinierte Struktur entstehen, über die man die vorhandenen Güter besser kombinieren und vermarkten könnte, gleichzeitig aber auch mehr Möglichkeiten hätte, wenn es um neue Übernahmen in der Branche geht.

    Electronic Arts besitzt diverse hochwertige Gaming-Franchises, darunter Battlefield, The Sims, Madden und eine große Zahl weiterer Spiele. Savvy Games ist unter anderem das Unternehmen hinter Pokémon Go und Pikmin Bloom und besitzt die Gaming-Liga ESL, den Liga-Veranstalter Faceit, die auf Mobile-Gaming spezialisierte Firma Scopely und den Spieleentwickler Steer Studios. Hinzu kommen umfangreiche Beteiligungen an großen Spielefirmen, darunter Embracer, Nintendo und Take-Two Interactive.

    Noch sollen die Überlegungen des PIF keine konkreten Folgen haben, wobei eine Zusammenlegung von Savvy Games und EA ohnehin erst in die Wege geleitet werden könnte, wenn die aktuell laufende Übernahme des chinesischen Spieleanbieters Moonton durch Savvy Games abgeschlossen ist.

    Um eine Zusammenlegung von EA und Savvy Games zu realisieren, müssten in verschiedenen Ländern regulatorische Hürden überwunden werden. Der PIF hatte EA im letzten Jahr zum Preis von 55 Milliarden Dollar (etwa 50 Milliarden Euro) übernommen. Inzwischen zeichnet sich ab, dass durch den Verkauf des Spielegiganten nach Saudi-Arabien ein großer Sparzwang bei EA entstanden ist, wodurch zahlreiche Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Bei einer Verschmelzung mit Savvy Games dürfte sich dieser Effekt noch einmal verstärken.

    Zusammenfassung
    • Der saudische Staatsfonds plant eine Fusion von EA und Savvy Games
    • Ein neuer globaler Gigant in der Videospielbranche soll entstehen
    • Savvy Games hält bereits Anteile an Firmen wie Nintendo und Embracer
    • Zunächst muss noch die Übernahme des Anbieters Moonton abgeschlossen sein
    • Für den geplanten Zusammenschluss müssen globale Aufsichtsbehörden zustimmen
    • Zusätzliche Einsparungen könnten viele Arbeitsplätze bei EA gefährden

    Siehe auch:
    Jetzt einen Kommentar schreiben


    Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
    Battlefield 3 bei Amazon
    Tipp einsenden
    ❤ WinFuture unterstützen
    Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!