Hundert Tankstellen und mehr: Bayern will Wasserstoff-Zentrum werden

Bayern will zu einer führenden Region einer kommenden Wasserstoff-Wirt­schaft werden. Die Landesregierung hat dafür eine umfassende Stra­te­gie vorgestellt. Unter anderem sollen zügig rund hundert Wasserstoff-Tank­stel­len aufgebaut werden. mehr... lkw, Brennstoffzelle, Nikola Tre, alternative antriebe Bildquelle: Nikola Tre lkw, Brennstoffzelle, Nikola Tre, alternative antriebe lkw, Brennstoffzelle, Nikola Tre, alternative antriebe Nikola Tre

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Falls Deutschland wirklich einmal in die angenehme Situation kommen sollte elektrische Energie im Überfluss zu besitzen....warum verklappt man diesen überschüssigen Strom nicht einfach in Batteriespeicher? z.B. kostenlos über Überangebot für die Kunden in die E-Autos oder zukünftigen Batterie-Hausspeicher mit einem sehr guten Umwandlungsgrad.

Und wenn man schon sauberen Vortrieb will, warum dann über den umständlichen Weg des Wasserstoffs? Dieser wird doch ohnehin größtenteils fossil gewonnen. Erdgas oder Flüssiggas-Fahrzeuge in breiter Masse wären doch hier viel effizienter. Die Speicherung und Handhabung ist viel einfacher, das Infrastrukturnetz zur Verteilung ist da..... Ich sehe egal aus welcher Richtung ich es betrachte keinen Mehrgewinn durch Wasserstoff. Das wäre vielleicht etwas für Frankreich wo man Reaktoren einfach durchlaufenlässt um diesen zu gewinnen. Aber auch da wäre die Energie viel effizienter in Batterie-elektrischen Fahrzeugen aufgehoben.
 
@Frankenheimer: Du hast den Hintergrund nicht verstanden. Um Strom zu speichern braucht man derzeit noch Lithium und viel Platz. Beides ist nicht unendlich verfügbar und belastet die Natur! Also lieber über den Umweg der Elektrolyse gehen und Wasserstoff mit der Überproduktion an Strom erzeugt.
 
@Hanni&Nanni: Für stationäre Stromspeicher braucht man kein Lithium. Du baust dein Haus doch auch nicht aus hochfesten Alulegierungen, sondern aus billigem Beton und Stein.

Im stationären Bereich könnte man durchaus auf Batterietechniken setzen wie Nickel-Eisen oä. Energiedichte ist hier ja kein Thema.
 
@TomW: Für den Anwendungszweck ist Nickel-Eisen sehr ungeeignet. NiFe ist eine sehr alte Technologie und spielt heute wirtschaftlich kaum noch eine Rolle. Nachteile sind sehr hohe Kosten und Energieverlust, was es als längerfristigen Speicher unbrauchbar macht. Daneben ist es aufgrund von Knallgasbildung auch nicht ganz ungefährlich in Laienhand.
 
@Nunk-Junge: "NiFe ist eine sehr alte Technologie und spielt heute wirtschaftlich kaum noch eine Rolle"

Komisches Argument, Bleiakkus sind ein halbes Jahrhundert älter und finden weite Verbreitung in jedem Auto, in jeder USV, in nahezu jedem Heimspeicher.

NiFe-Akkus können billiger mit weniger problematischen Rohstoffen hergestellt werden, und sind langlebiger als Bleiakkus.

Für Langzeitspeicherung von über einer Woche sind Batteriespeicher so oder so nicht wirtschaftlich und wird auch kaum gebraucht. Solaranlagen liefern tagsüber Strom, laden die Akkus auf, die den Strom dann nachts abgeben, um am nächsten Tag wieder vollgeladen zu werden.

"Daneben ist es aufgrund von Knallgasbildung auch nicht ganz ungefährlich in Laienhand."

Ich glaube, das sstationäre Stromspeicher generell nicht ssind, was man Laien überlassen sollte ;)
 
@TomW: Um stationär lithiumfrei Energie zu speichern würde ich lieber Massen hochbewegen (etwa Wasser hochpumpen) und wieder absenken um die Energie abzurufen.
 
@FensterPinguin: Was bei sehr hohen Energiemengen oder Langzeitspeicherung über einer Woche durchaus sinnvoll sein kann. Nur eben nicht, um zb. eine Grundlastfähigkeit von Solaranlagen herzustellen.
 
@Hanni&Nanni: Für die Herstellung von Wasserstoff braucht man Wasser. Was am Meer kein Problem darstellt, weil man Salzwasser nehmen kann, ist gerade in Bayern ein Problem. Den dort wird Trinkwasser verwendet! Und genau das haben wir sowieso nicht genug.
 
@Althena: Dein Ernst? In Bayern?
 
@Althena:
Bayern hat die 3te höchsten Niederschlagsmengen der Deutschen Bundesländer (60 Billionen Liter/Jahr). Mit Main und Donau fliessen zwei der größten Flüsse Deutschlands durch Bayern. Dazu kommt Wasser aus den Umliegenden Ländern Österreich und Tschechien über hunderte von Flüssen.
Der gesamte Jahresverbrauch von Wasser liegt in Bayern (inkl Industrie) bei nur 5 Billionen Liter Wasser. Das sind selbst vom Regenwasser alleine noch nichteinmal 10%.

Wenn IRGENDWER ganz, ganz viel (Trink)Wasser hat auf diesem Planeten dann ist es BAYERN. Verdammt, die WOLKEN REGNEN AN DEN BERGEN AB. Wann hab ich das in der Schule gelernt? 4te Klasse?
 
Oh Gott, sie begreifen nicht, dass Wasserstoff tot ist...
 
@TomW: Und Elektroautos wird man niemals brauchen und elektronische Kassen setzen sich nicht durch.

Alles Aussagen aus einer Zeit, als die Technologie noch nicht so weit war, auch und vor allem, weil sie niemand entsprechend erforscht hat oder die Lobby auf der anderen Seite zu stark war.
 
@FensterPinguin: Mercedes hat bereits in den 90ern/Anfang der 2000er mit dem NECAR-Projekt das Thema Brennstoffzelle zur Spitze getrieben. Stand 2007: 700bar Drucktanks, Verbrauch unter 1kg/100km, 80W Leistung der Brennstoffzelle, über 50% Wirkungsgrad der Brennstoffzelle.

So viel besser hat Toyota das im Mirai 10 Jahre später auch nicht gemacht.

Markteinführung wärend des gesamten NECAR-Projekts: "In 2-5 Jahren ist es soweit!"

Irgendwann wurde sich auf 2007 festgelegt, dann scheiterte der F-Cell, in neuer Version sollte er dann 2014 auf den Markt kommen, wurde auch nichts.

Bis heute keine Fertigung. In homöophatischen Mengen noch den GLC F-Cell rausgebracht, damit man behaupten kann, man hätte ja was, und das wars. Auch wieder eingestellt, kein Nachfolger geplant.

Von Bayerns glorreichem Versuch mit dem Hydrogen 7 rede ich besser noch gar nicht.

Wasserstoffbusse in Hamburg? Gescheitert. Warum? Technik nicht ausgereift. Nach 30 Jahren... Wer hat das Rennen gemacht? Batterieelektrische Busse. Entwicklung später begonnen und früher einsatzreif UND in Serie produzierbar.
 
@TomW: Dass der Weg lang und beschwerlich ist ist klar, und NECAR ist mir bekannt.
Aber immerhin gibt es mit Toyota endlich eine Lösung für das Henne-Ei-Problem der mangelnden Infrastruktur und der fehlenden Fahrzeuge. UND es ist ein Serienfahrzeug.
Dass einer der Tophersteller der wichtigsten Autonation der Welt (Mercedes) das nicht hinbekommt ist schon eher peinlich. Die "nicht ausgereifte Technik" bei den Hamburger Bussen war auch primär eine in der Produktion.

Wasserstoff ist nicht so einfach in der Handhabung wie metallbasierte Akkus, aber tot ist es trotz Todesanzeige noch lange nicht.
 
@FensterPinguin: Ob man einen doppelt so teuren, nur halb so praktischen Prius jetzt als "Lösung" ansehen will...
 
@TomW: Lösung für das Henne-Ei-Problem - ja, die Kausalkette "Es gibt keine Serienfahrzeuge, also brauchen wir keine Infastruktur. Es gibt keine Infastruktur also braucht es keine Serienfahrzeuge" ist damit aufgebrochen.
 
@TomW: Für Autos wird sich Wasserstoff nicht durchsetzen, aber im Schiffsverkehr, Flugverkehr, bei Zügen und LKWs hat die Technologie großes Potenzial, weil man zum Beispiel keine Oberleitungen bei kleineren Bahnlinien braucht, keine Oberleitungen über Autobahnen, keinen synthetischen Kraftstoff bei Kleinflugzeugen und kein Schweröl bei Container- und Kreuzfahrtschiffen.

Gibt schon erste Pionierprojekte in diese Richtung, die alle sehr erfolgsversprechend oder sogar schon erfolgreich sind.
 
Dass (bei PKW) "Akkutechnik wesentlich effizienter" seien halte ich für ein Gerücht. Erst recht, wenn man den gesamten Lebenszyklus mit Rohstoffgewinnung betrachtet.
 
@FensterPinguin: Derzeit ist Wasserstoff nicht sehr effizient herstellbar. Die Brennstoffzellen benötigen auch besondere Materialien.
 
@floerido: Selbstverständlich ist Wasserstoff effizient (genug) herstellbar. Man benötigt nur Wasser und Energie, die uns die Sonne in ausreichender Menge liefert.
Und was braucht eine Brennstoffzelle für Materialien, die in der Gewinnung so schädlich sind, wie bei Lithium?
 
@FensterPinguin: Korrekt, man kippt ein bisschen Energie ins Wasser und schon hat man Wasserstoff.

Nein mal ernsthaft, Wasserstoff stellt man momentan mit hoher Energie (Strom) aus Erdgas her. Es wäre also deutlich effizienter a) mit dem Strom oder b) mit dem Erdgas zu fahren.
 
@Steppl: Du hast es aber nicht verstanden. Es geht nicht um die Produktion von H2 aus Erdgas. Warum geht ihr immer alle davon aus? Es geht um grünen Wasserstoff aus Wind- und Sonnenenergie, sprich aus erneuerbaren Energiequellen.
https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemeldungen/pressemeldung/pm/43490/
 
@Steppl: 1. Strom braucht man. Kann man aber mit großen Photovoltaikanlagen (etwa in der Wüste) oder auch anderen regenerativen Energien erzeugen erzeugen. Also geschenkt.
2. Wie willst du mit Strom direkt fahren? Willst du das an ein Kabel hängen? Der Witz ist ja, dass man die Energie/den Storm speichern muss und da ist H2 eine Alternative.
3. Wieso aus Erdgas? Das wäre/ist tatsächlich eine dämliche Idee. Man müsste das dann schon aus was neutralem wie Wasser gewinnen (was es ja als "Abgas" auch wieder wird.
4. Mir ist klar, dass die Infastruktur für 1.+3. noch nicht existiert. Die muss genauso wie die Tankstellen und die Forschung selbstverständlich noch aufgebaut werden.
 
@AlfredENeumann: "Warum geht ihr immer alle davon aus?"

Weil 95% des Wasserstoffs aktuell genau so gewonnen wird.

"Es geht um grünen Wasserstoff aus Wind- und Sonnenenergie, sprich aus erneuerbaren Energiequellen. "

Und warum sollte man den damit erzeugten Strom nicht direkt in einen Akku laden, statt den hirnrissigen Umweg über Wasserstoff zu gehen? Der Akku hat >95% Wirkungsgrad. Bei Elektrolysegeräten ist man bei irgendwo 70-80%, bei mobilen Brennstoffzellen bei knapp 60%. Und da hängt hinterher nochmal die Batterie und Leistungselektronik dran.
 
@FensterPinguin:
Zu 2.) Na mit Elektroautos natürlich, so wie sie bereits im Umlauf sind
Zu 3. ) Das "wäre" keine dämliche Idee, sondern wird aktuell so gemacht.
 
@AlfredENeumann: Du hast nichts verstanden, meine Antwort galt FensterPinguin der behauptet hat das man selbstverständlich Wasserstoff effizient herstellen kann einfach so aus Sonnenenergie und Wasser, was aber aktuell nicht der Fall ist. Dein Link ist Propaganda und Zukunftsmusik der Bayrischen Staatsregierung, bis man aus Abfall Wasserstoff herstellen kann und diesen als bezahlbaren Treibstoff an den Endkunden verkaufen kann läuft noch viel Wasser die Isar runter...
 
@Steppl: Bei (2) hast du den Witz nicht verstanden. Die Sogenannten Elektroautos, die Akks haben, fahren auch nicht direkt mit dem Strom. Sie speichern ihn als Chemische Energie. Das ist genauso direkt oder indirekt, wie in erst in H2 zu speichern.
Und bei (3) habe ich nicht umsonst das "ist" mitgeschrieben
 
@TomW: weil der Strom wenn er produziert wird direkt gespeichert werden muss. und das geht am einfachsten mit Wasserstoff. Weil so viel Akkus wie dafür benötigt werden kann man gar nicht bereitstellen und wo soll die Dinger stehen?
 
@AlfredENeumann: Auf der Straße in Form von Elektroautos
 
@AlfredENeumann: Über Elektrolyse und Drucktanks ist das kaum "einfacher".

Tesla betreitb in Australien einen 129 MWh starken Akkuverbund. Läuft fantastisch.
 
@FensterPinguin: Wie in re:1 beschrieben wird Wasserstoff derzeit aus Erdgas erzeugt, weil für die Produktion aus Wasser deutlich mehr Energie benötigt wird und es sich deshalb zur Zeit nicht lohnt.

Die Brennstoffzellen-Fahrzeuge benötigen einen Akku als Zwischenspeicher, also ist da auch das Lithiumproblem vorhanden. Für die eigentliche Zelle ist dann noch Platin oder Palladium nötig.
 
@floerido: Na. Siehe mein Post darüber. Der Akku bei einem Brennstoffzellenfahrzeug wird als Pufferbatterie genutzt, um Leistungsspitzen abzudecken, sowie Energie beim Rekuperieren zwischenzuspeichern. Die Batterie ist auch nicht groß. Ein FCEV könnte theoretisch auch ohne Pufferbatterie fahren.
 
@floerido: Wie oben Beschrieben: Energie ist nicht das Problem, das kann man wunderbar mit Solaranlagen etc. erschlagen. Also steht einer Gewinnung aus Wasser auch nichts im Wege.
Und wie re:1 schrieb, Die Akkus sind klein und rein optional.
 
Mal wieder typisch. Kaum fällt das Wort Wasserstoff denken wieder alle nur an PKWs. Schaltet doch mal euer Gehirn ein. Strom in so großen Mengen kann man nicht so einfach in Batterien Akkus was auch immer speichern. Überlegt mal wie groß die Batterien sein müssten, um diese gigantischen Mengen zu speichern und vor allem es geht um einen dauerhaftes speichern und nicht mal so eben. Hier ist Wasserstoff eines der sinnvollsten Medien.
 
@AlfredENeumann: Wer denkt hier "nur an PKW"?
Der Artikel spricht primär von Großfahrzeugen, am Rande von PKW und die Kommentare *zusätzlich* von stationärer Speicherung.
Also sind PKW nur ein Teil der Diskussion.
 
@FensterPinguin: In diesem Artikel geht es nicht um PKW, sondern LKW und Busse.
 
@AlfredENeumann: Im Vorletzten Absatz des Artikels geht es auch um PKW mit der Aussage, dass sich H2 dafür nicht eigne. Und auch in anderer Diskussionsthreads (wie geschrieben) geht es teilweise darum.
 
@AlfredENeumann: Für alles ein guter Überblick zur Problematik: https://efahrer.chip.de/e-wissen/wasserstoff-technik-darum-hat-sie-keine-chance-gegen-akkus_101550
 
@AlfredENeumann: Tesla betreibt in Australien einen 129 MWh starken Stromspeicher, der nachhaltig dort Spitzenlasten abfängt, die Versorgungssicherheit verbessert und den Strompreis dadurch reduziert.

Funktioniert ganz wunderbar.

Es gibt keinen Wasserstoffspeicher derzeit, der da rankommt.
 
"Wasserstoff-Antriebe stellen hingegen bei Fahrzeugen eine gute Option dar, die in der Regel lange Strecken fahren und hohe Lasten bewegen - also beispielsweise bei Bussen und LKW."

Achne...und der Endverbraucher der dann mal in Urlaub fährt soll sich dann ein Auto mit Verbrennunsmotor kaufen, oder zig Tage für die Aufladezeit mit einplanen?
Na das nenn ich dann mal echt Energieeffizient ;-)
 
@Tomy Tom: Nein, für den reicht ein reines batterieelektrisches Fahrzeug aus.
 
@qwertz1234: Dann brauch ich aber noch einen Benziner um zu meinem Auto an der Stromtankstelle zu kommen. Daheim kann ich nämlich nicht laden (Laternenparker).
 
@Bautz: Die Infrastruktur wird noch geschaffen. Inzwischen sind ja Elektroautos auch in 20 Minuten zu 80% voll. Wenn die Entwicklung so weiter geht, dann kannst du in Zukunft einfach beim Einkaufen als Kundenservice dein Auto kostenlos aufladen. Gibt schon viele Supermärkte, die das als Kundenfang anbieten. Außerdem bieten ja auch immer mehr Firmen Privatparkplätze für ihre Mitarbeiter mit Ladesäule an.

Ich will jetzt aber auch nicht behaupten, dass sowas alles einfach gelöst werden kann. Für manche Fälle ist es einfach schwer eine Lösung zu finden, aber da heißt es wohl einfach abwarten und sehen, welche Ideen sich durchsetzen. (Stromtankstellen an Laternen, Charger an Tankstellen, Laden am Arbeitsplatz)
 
@qwertz1234: Genau. Bloß alles überall umsonst Laden. Die ein/zwei Ladesäulen, die die Geschäfte jetzt anbieten funktionieren, jetzt vielleicht. Aber wenn die BEV Quote höher ist, dann geht das nicht mehr. Die Geschäfte werden nicht ihren kompletten Parkplatz mit Ladesäulen bestücken. Wer soll das denn bezahlen?
 
@Bautz: Genau und den Benziner betankst du dann an deiner privaten Ölquelle mit angeschlossener Raffinerie.
 
@Steppl: Ne, den Betanke ich alle zwei Wochen in 4 Minuten anner Tanke. So wie ich es mit einem Wasserstoff-Auto auch machen kann.
 
@Bautz: Dann würdest du wohl zu den wenigen Glücklichen gehören die eine der ganzen 120 Wasserstofftankstellen in Deutschland in ihrer näheren Umgebung haben.
 
@Steppl: Ich hab sogar drei in einem Umkreis von jeweils 15/20 Minuten. Zwei der Tankstellen liegen auf regelmäßigen Wegen von mir.
 
@AlfredENeumann: Schön für dich, ich hab eine Wallbox in der Garage, der "Tankvorgang" kostet mich ganze 20 Sekunden. Hilft aber anderen Millionen Deutschen leider nichts.
 
@Steppl: schön für dich. Den tankrüssel anstecken dauert weniger als 20 Sekunden und jetzt?
 
@Bautz: Selbst, wer mit Solarzellen auf dem Haus sein Auto laden wollte, braucht noch einmal einen Lithium-Batteriensatz, da er ja während der hellen Tageszeit garnicht zuhause ist und die Sonne für den nächtlichen Ladezyklus zwischenspeichern muß...
 
@qwertz1234: Echt? Letztes Jahr bin ich im Urlaub nach Spanien gefahren. Mit dem PKW. Wenn du gut 2000 KM mit dem BEV fahren willst, dann viel Spaß. Man möchte ja irgendwann ankommen,
 
@AlfredENeumann: Echt? War letztes Jahr auch in Spanien, in Malaga, ungefähr 2500 Kilometer. Hat mich hin- und zurück 89 Euro für den Flieger, 82,67 Euro für die eine Woche für den Mietwagen (Opel Astra) und insgesamt ungefähr 7 Stunden (2,5h hinfahren und Einchecken, eine zum Auschecken und Mietwagen abholen und zurück) gekostet.
Wenn ich mal davon ausgehe, dass du einen Diesel mit 5 Litern Verbrauch hast, dann war allein dein Sprit bei 240 Euro - sonstige Kosten wie Verschleiß, Übernachtung etc. lass ich mal außen vor. Von der Zeit gar nicht zu reden, bei einem Schnitt von 100 km/h, was echt gut wäre, kämst du auf 40 Stunden reine Fahrtzeit - ja, man will ja auch mal irgendwann ankommen.
 
@maril: Viele die einen Dienstwagen mit Tankkarte haben, fahren damit halt auch sehr weite Strecken in der Urlaub... Ein Bekannter von mir, sogar bis nach Marokko, was dann doch zuviel des guten für den Chef war ;-)
 
@maril: Als Single kann man vielleicht für 89 € fliegen. Aber nicht wenn du zu viert bist und jede Menge Gepäck dabei hast. Hinzukommt Hauptsaison. Da wären die Flüge alleine hin und zurück 1000 € gewesen. Sprit war weniger als 240 € wenn man in Luxemburg ziemlich günstig tankt. in Spanien ist ja nicht wesentlich teurer als in Deutschland. Da mir lange Strecken überhaupt nichts ausmachen, habe ich für eine Strecke knapp 20 Stunden gebraucht. Zwischenstopp in Frankreich, jeweils 2 Stunden.
 
@AlfredENeumann: Die 2 Stunden Pause hättest du auf 3 Ladestops aufteilen können, dann wärst du bequem mit Puffer am Zielort angekommen.
 
@Steppl: du bist lustig. Welches familienfreundliche elektroauto gibt es denn her? Allein das Gepäck. Mein Touran war hinten pickepackevoll.
 
@AlfredENeumann: Kia E-Niro dürfte ziemlich familienfreundlich sein. Aber man wird natürlich immer einen Grund finden der gegen ein Elektroauto spricht.
 
@Tomy Tom: Du kannst gerne mal versuchen, mit einem Brennstoffzellenauto in den Urlaub zu fahren.

Orte und Länder, die du dabei nicht erreichen wirst:
-Rom (ein Mirai würde 100km vorher liegen bleiben, weil es nur in Norditalien Tanstellen gibt)
-Osteuropa (die östlichste Tankstelle Europas liegt in Wien, zeitnahe kommen drei in Tschechien dazu)
-Spanien (ein Mirai kommt bis knapp 100km vor die Grenze, dann gibts keine Tankstellen mehr)
-Nordskandinavien (nördlich von Trondheim kommt nichts mehr)

Mit einem E-Auto wäre das alles möglich. Habe auch schon Teslas aus Italien in Dänemark gesehen und einen Tesla aus den Niederlanden nahe Trondheim. Muss also irgendwie gehen.
 
wie geht man mit der Hindenburg-Problematik um? - Also der Explosionsgefahr z.B. bei Unfällen?
 
@DRMfan^^: Welche Hindenburg Problematik? Das Luftschiff hat GEBRANNT. Da ist nichts explodiert. Bei einem Wasserstofftank in einem Fahrzeug wird das auch nicht passieren, also keine Explosion. Selbst wenn der unwahrscheinliche Fall eintritt, das ein Tank undicht wird und sich das Gas entzündet brennt es mit einer kontrollierten Flamme NACH OBEN ab. Da explodiert nichts.
 
@AlfredENeumann: Also mal schnell über ein paar Hindenburg-Artikel geschaut ist da sehr wohl von Knallgas und Explosion die Rede, z.B: https://www.planet-wissen.de/technik/luftfahrt/zeppeline/pwiedieletztefahrtderhindenburg100.html
https://www.welt.de/geschichte/article164285185/Hindenburg-Absturz-eine-Abfolge-fataler-Physik-Verkettungen.html
https://archive.org/details/hindenberg_explodes

Wieso sollte sich da kein Gemisch mit dem Sauerstoff der umgebenden Luft bilden können, das dann als Knallgas explodieren kann?

(Und wenn man z.B. drin eingekeilt ist ist ein Verbrennen sogar schlimmer als eine Explosion)
 
@DRMfan^^: wäre die Hindenburg explodiert, hätte es wohl nicht so viele Überlebende gegeben. Damit eine Wasserstoff Explosion stattfinden kann bedarf es eines bestimmten Gemisches von Wasserstoff und Sauerstoff. Und dieses bist du beim druckgasspeichern schon mal gar nicht finden.
 
@AlfredENeumann: Wenn die Flamme direkt am Behälter entsteht und der reine Wasserstoff verbrennt, bevor er sich hinreichend vermischt, dann vielleicht - aber das ist ja nicht notwendig gegeben.

Gut, das die über die Hindenburg offenbar besser bescheid weißt als die meisten Journalisten?!
 
und in 2 ~ 3 Jahren, wenn auch der gröste Depp begriffen hat das es H2 auf der Strase nicht geben wird versucht man die 100.000.000€ verpulverten Geldes unter den Teppich zu kehren xD
bis H2 vielleicht navh 60 Jahren vorschung und somit 2030 angeblich so weit ist fährt auch der Fernverkehr mit Akku.
 
@WolfgangW4: Stimmt. Wir buttern lieber Milliarden an Subventionen in unsere gute deutsche Fahrzeugindustrie. Die kommen dann nach ende des Geldes mit der Meldung: Geht leider nicht so. Wir brauchen neues Geld. Wie immer. Die heulen doch jetzt schon wieder und wollen eine Kaufprämie für Autos. Und nicht irgendwelche, nein, richtig fette SUV müssen das sein. Scheuer-Andi will ja einen Ausstoß pro Fahrzeug von 140g gelten lassen.
 
E-Mobilität hat einen entscheidenden Nachteil. Der Transport des Stromes für einen SUV mit 98kw/h, den die Industrie anbietet, damit eine Reichweite von 600 Kilometern erreicht werden kann, braucht entsprechende Leitungen zu den Ladesäulen. Normale Steckdose und Stromkabel genügen da nicht.
Deshalb ist das Laden der Schwachpunkt der E-Mobilität.
zusätzlich der Transport aus dem Norden offshore in den Süden wird heftigst bekämpft. keiner will Starkstromleitungen über sein Grundstück haben.
Wasserstoff kann lokal durch Windkraft, Sonne und Biogas hergestellt werden und das Betanken dauert nur Minuten, die Reichweite bis zu ....600 km.
außerdem Wasserstofftechnologie dient nicht nur der E-Mobilität, sondern als Heizung der Zukunft für Häuser und wie man bei Iveco Ulm sieht baut diese Firma bereits LKWs mit Wasserstoffantrieb.
Mercedes sitzt auf Batterietechnik für LKWs eine Sackgasse.
deshalb ist der bayerische Weg der richtige.
 
@Miguel de Madrugador: Whui. Da hat offenbar jemand ein paar Kampfbegriffe zusammengesammelt und hier dann etwas falsch wieder aneinandergereiht.

Mal ein bisschen aufdröseln: Eine normale Steckdose und Stromkabel genügen durchaus ein E-Auto vollzuladen - auch eines, das 98 Kilowatt pro Stunde verbraucht. Vermutlich meintest du aber hier einen 98kW-Akku (ohne h), und auch der lässt sich über die normale Haushaltssteckdose laden, bei einer maximalen Ladedauer, sofern er zu 100% entladen war, von ungefähr 26 Stunden.
Mit einem normalen Drehstromanschluss und 11 kW-Ladeleistung, für den jedes Haus in Deutschland zumindest bis in den Übernahmeverteiler die Anschlüsse liegen hat, geht das schon in unter 9 Stunden (also bspw. eine Nacht...), und mit Rücksprache mit dem Energieversorger sind in 99% der deutschen Haushalte auch 22 kW-Anschlüsse (und größer) möglich, was die maximale Ladezeit dann nochmal auf unter 4,5 Stunden halbiert. Wie gesagt reden wir hier aber von einem komplett leeren E-Fahrzeug, was in der Praxis nicht passieren wird.

Zu deinem Transport aus dem Norden: Klar, wenn man die Leitungen offshore bis in den Süden legen möchte, dann hat jeder was dagegen. Oder wärst du damit einverstanden, dass dein Land überflutet wird? Kleiner Hinweis: "Offshore" bedeutet vor der Küste liegend ...

Das Betanken dauert zwar nur wenige Minuten, die Tanks müssen aufgrund der nötigen Isolierung aber erheblich größer werden, um denselben Brennwert wie bei fossilen Kraftstoffen aufnehmen zu können. Zudem technisch aufwendiger, da Wasserstoff nicht in normalen Stahltanks gelagert werden kann, da Wasserstoff einerseits den Stahl brüchig macht und es zudem hindurch diffundiert, es also ins Nirwana verschwindet - sowohl an der Tankstelle wie auch in den Fahrzeugen selbst.
Weiteres Manko: Mehr als 6 Betankungen je Stunde sind an einer Wasserstoff-Zapfsäule nicht drin. Wenn also drei vor dir sind, wartest du daher mindestens schonmal 30 Minuten, bis du überhaupt mit Tanken dran bist. Die Betankung geht zwar dann recht schnell, dazwischen muss man aber warten, bis die Zapfstelle abgetaut und wieder genügend Druck aufgebaut ist. Und dann kommt noch der schlechte Wirkungsgrad hinzu.

In einem stimme ich dir gerne zu. Als Heizung, in stationären Großanlagen und auch im LKW-Bereich kann Wasserstoff eine gute Alternative sein. Aber nicht für den PKW.
 
@Breaker
danke für die Beleerung. In der Schweiz gibt es eine private Initiative von Unternehmern bis 2025 1600 H2 Lkws mit entsprechende Wasserstofftankstellen Dichte.
Toyota und Hyundai haben bereits Fahrzeuge im Angebot und ebenso und Tankstellen für private Haushalte. Mit Solarenergie wird Strom und Wasser in Wasserstoff umgewandelt als Tank dient das Fahrzeug. bin selbst einen Toyota gefahren das Betanken dauerte nicht länger als das Tanken mit Benzin. 30min? nein.
in Ulm baut Iveco Nicola NEL ASA Busse und LKWs mit H2. NEL
baut die Infrastruktur Linde Bayern baut Wasserstofftankstellen.
ich habe meine Gewinne von Tesla 200E EK 550 VK nach Steuern in Wasserstoff investiert. Elektromobilität ist eine Sackgasse. Volkswagen stellt den ID3 vor und hofft, dass der Steuerzahler die Infrastruktur baut Tesla bietet alles aus einer Hand Ladesäule Batterie Fahrzeug deutsche Automobilhersteller haben keinerlei Strategie und blenden die Kunden mit Fahrzeugen aber kümmern sich nicht um die Infrastruktur, dass soll der Steuerzahler bezahlen.
Bombardier eine Airbus Tochter bietet Lokomotiven wasserstoffbetriebenen an damit entfällt die teurer Elektrifizierung bei Tram und Bahn) es gibt genügend Hersteller in Bayern für Wasserstoff Heizungen für den Haushalt.
Bayern geht den richtigen Weg, die Schweizer sind uns nur ein paar Schritte voraus.
 
@Miguel de Madrugador: Du solltest schon lesen, was ich schreibe. Unter anderem schrieb ich "Als Heizung, in stationären Großanlagen und auch im LKW-Bereich kann Wasserstoff eine gute Alternative sein."
Auch das mit dem Tanken: Ich schrieb ja extra, dass das tanken an sich recht schnell vonstatten geht. Die 30 Minuten Wartezeit hast du aber dann, wenn vor dir noch 3 andere Kunden sind, die ebenfalls Wasserstoff von der einen Zapfsäule wollen.
Wir reden gerne weiter, wenn du das geschriebene nicht nur überflogen, sondern auch verstanden hast. Bis dahin geb ich dir als Wegzehrung gerne mal einen Fisch mit.
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