Tesla klagt gegen Shutdown, erwägt Kalifornien den Rücken zu kehren
Tesla-CEO Elon Musk hat mitgeteilt, dass er die Verwaltung von Alameda County verklagen wird - weil sie die Schließung des Tesla-Werks in Fremont durchgesetzt hat. Er hatte sich zuvor noch tagelang gegen die Schließung gewehrt.
Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Nun ist das Werk geschlossen und Musk will das nicht hinnehmen. Laut Medienberichten hatte Musk zudem bereits geplant, rund 30 Prozent seiner Fabrikarbeiter im Rahmen seines Wiedereröffnungsplans zurück in das Werk zu bringen. Damit hätte er sich den direkten Anordnungen von Alameda County zum Corona-Shutdown widersetzt und auch seine Mitarbeiter zum Boykott aufgerufen. Diese Pläne wurden dann kurzfristig gestoppt und stattdessen eine Klage eingereicht, heißt es bei Techcrunch.
Die Klage strebt an, die Anordnung des Bezirks für nichtig zu erklären. Dann könnte der Autohersteller die Wiederaufnahme des Betriebs in die Wege leiten, ohne Repressalien zu fürchten. Bei der Klage allein bleibt es allerdings nicht. Der Streit um die Öffnung der Fertigungshallen eskalierte schneller als gedacht.
Die Behörden bezeichneten es als "kooperatives, gutgläubiges Bemühen, einen Sicherheitsplan zu entwickeln und umzusetzen, der die Wiedereröffnung ermöglicht und gleichzeitig die Gesundheit und das Wohlergehen der Tausenden von Beschäftigten schützt, die zur und von der Arbeit in der Tesla-Fabrik fahren". Das klingt gar nicht nach dem Streit, den Elon Musk beschreibt.
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Nun ist das Werk geschlossen und Musk will das nicht hinnehmen. Laut Medienberichten hatte Musk zudem bereits geplant, rund 30 Prozent seiner Fabrikarbeiter im Rahmen seines Wiedereröffnungsplans zurück in das Werk zu bringen. Damit hätte er sich den direkten Anordnungen von Alameda County zum Corona-Shutdown widersetzt und auch seine Mitarbeiter zum Boykott aufgerufen. Diese Pläne wurden dann kurzfristig gestoppt und stattdessen eine Klage eingereicht, heißt es bei Techcrunch.
Die Klage strebt an, die Anordnung des Bezirks für nichtig zu erklären. Dann könnte der Autohersteller die Wiederaufnahme des Betriebs in die Wege leiten, ohne Repressalien zu fürchten. Bei der Klage allein bleibt es allerdings nicht. Der Streit um die Öffnung der Fertigungshallen eskalierte schneller als gedacht.
Jetzt soll es nach Nevada gehen
Bei Twitter kündigte Elon Musk an, dass er nicht länger in Fremont bleiben wolle - er erwägt nun einem kurzen Tweet zufolge, dass sein Tesla-Hauptwerk stattdessen nach Texas oder Nevada umgesiedelt werden könne. Der Bezirk Alameda County und das Public Health Department gaben bereits eine Erklärung ab, in der es zunächst nur hieß, dass die Behörden "direkt mit dem Tesla-Team vor Ort in Fremont kommunizieren und eng mit ihm zusammenarbeiten".Die Behörden bezeichneten es als "kooperatives, gutgläubiges Bemühen, einen Sicherheitsplan zu entwickeln und umzusetzen, der die Wiedereröffnung ermöglicht und gleichzeitig die Gesundheit und das Wohlergehen der Tausenden von Beschäftigten schützt, die zur und von der Arbeit in der Tesla-Fabrik fahren". Das klingt gar nicht nach dem Streit, den Elon Musk beschreibt.
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