Tesla bleibt überraschend in Gewinnzone - Verkaufszahlen sinken aber
Damit hat nun angesichts der Krisenentwicklung kaum jemand gerechnet: Der Elektroauto-Hersteller Tesla konnte das erste Quartal des Jahres doch noch mit einem Gewinn abschließen - auch wenn dieser nicht gerade hoch ausfiel.
Die Branchenbeobachter waren sich eigentlich sicher, dass die erzwungenen Werksschließungen in Kalifornien und China aufgrund der Corona-Pandemie unmittelbar zu Verlusten führen. Immerhin werden die Fahrzeuge, die hier vom Band laufen, direkt an die Käufer ausgeliefert und in Einnahmen umgesetzt. Lagerkapazitäten gibt es schlicht nicht. Fällt nun die Produktion flach, fallen auch direkt fast sämtliche Einnahmen aus.
Binnen der ersten drei Monate des Jahres 2020 verbuchte man bei dem Autohersteller einen Umsatz von 5,98 Milliarden Dollar. Das sind immerhin 32 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Unter dem Strich führte das zu einem Überschuss von 16 Millionen Dollar. Das ist zwar nur relativ knapp über dem Nullpunkt, doch hatten die Analysten fest damit gerechnet, dass Tesla einen Verlust verbuchen wird.
Tesla hatte sich eigentlich zum Ziel gesetzt, die Zahl der ausgelieferten Autos in diesem Jahr von 367.500 auf rund 500.000 zu steigern. Der limitierende Faktor ist dabei allerdings nicht die Nachfrage, sondern die Produktionskapazität. Und je länger Werke durch die Corona-Krise stillstehen, umso unrealistischer wird es, das Ziel auch nur im Ansatz zu erreichen.
Über das gesamte letzte Jahr hinweg hatte Tesla die Verkaufszahlen immer weiter gesteigert und durchbrach im vierten Quartal dann die Hunderttausender-Marke, als fast 105.000 Fahrzeuge ausgeliefert werden konnten. Im ersten Jahresviertel 2020 waren es nun noch 102.672 Stück. Der größte Anteil entfiel dabei auf die Modelle 3 und Y, die mit 87.282 Stück eine weiter wachsende Gruppe darstellen. Der Absatz der Typen Model S und X fiel mit 15.390 hingegen etwas schwächer aus als zuvor, wodurch auch die durchschnittlichen Einnahmen pro verkauftem Fahrzeug sinken.
Binnen der ersten drei Monate des Jahres 2020 verbuchte man bei dem Autohersteller einen Umsatz von 5,98 Milliarden Dollar. Das sind immerhin 32 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Unter dem Strich führte das zu einem Überschuss von 16 Millionen Dollar. Das ist zwar nur relativ knapp über dem Nullpunkt, doch hatten die Analysten fest damit gerechnet, dass Tesla einen Verlust verbuchen wird.
Keine Prognose für das Jahr
In den beiden vorhergehenden Quartalen hatte Tesla Gewinne von 148 Millionen und 105 Millionen Dollar vermeldet. Damit konnte man nun also bereits im dritten Jahresviertel hintereinander in den schwarzen Zahlen bleiben. Allerdings ist davon auszugehen, dass das nicht so bleibt. Denn das Stammwerk in Kalifornien kann derzeit noch immer nicht produzieren und da völlig unklar ist, wann sich dies ändert, könne man auch keine Prognose für die Geschäftsentwicklung im gesamten Jahr abgeben.Tesla hatte sich eigentlich zum Ziel gesetzt, die Zahl der ausgelieferten Autos in diesem Jahr von 367.500 auf rund 500.000 zu steigern. Der limitierende Faktor ist dabei allerdings nicht die Nachfrage, sondern die Produktionskapazität. Und je länger Werke durch die Corona-Krise stillstehen, umso unrealistischer wird es, das Ziel auch nur im Ansatz zu erreichen.
Über das gesamte letzte Jahr hinweg hatte Tesla die Verkaufszahlen immer weiter gesteigert und durchbrach im vierten Quartal dann die Hunderttausender-Marke, als fast 105.000 Fahrzeuge ausgeliefert werden konnten. Im ersten Jahresviertel 2020 waren es nun noch 102.672 Stück. Der größte Anteil entfiel dabei auf die Modelle 3 und Y, die mit 87.282 Stück eine weiter wachsende Gruppe darstellen. Der Absatz der Typen Model S und X fiel mit 15.390 hingegen etwas schwächer aus als zuvor, wodurch auch die durchschnittlichen Einnahmen pro verkauftem Fahrzeug sinken.
Siehe auch:
Themen:
Teslas Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Tesla
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
- Tesla Crash Lab: So verbessert Tesla die Sicherheit seiner Fahrzeuge
- Einblicke in die neue Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg
- Tesla zeigt, wie man aus Model 3-Teilen Beatmungsgeräte herstellt
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Strenge Abgasnormen: Hardware-Update macht Dieselmotoren sauberer
- Metas neues KI-Team ist ein "seelenzerstörender Gulag", so Insider
- Linux 7.1 ist da: Neues bei NTFS & CPU-Support, Aus für alte Hardware
- Toller Streaming-Deal: 60 Prozent Rabatt auf Waipu.tv und Sky WOW
- Überraschendes Comeback: Intel plant offenbar neue Raptor-Lake-CPUs
- KI-Modell Fable 5: China-Spionage war wohl der Grund für die Sperre
- KI im Job: Eingesparte Zeit geht meist für das "Botsitting" drauf
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen