Windows 10 wird bald schneller, wenn man eine Festplatte verwendet
Es dauert wohl nicht mehr allzu lange, bis Microsofts aktuelles Betriebssystem sein nächstes Update bekommt. Version 2004 alias Mai-Update sollte schon bald kommen, zumindest dann, wenn das Coronavirus nicht auch hier eine Verschiebung zur Folge hat.
So mancher wird nämlich hoffen, dass das Update seinem Namen entsprechend tatsächlich im Mai kommt. Der sicherlich passende bzw. naheliegende Tag wäre morgen in zwei Wochen, denn der Redmonder Konzern veröffentlicht solche großen Updates auch gerne einmal im Zuge des regulären Patch Days - und dieser findet bekanntlich am zweiten Dienstag des Monats statt.
Laut Microsoft kann die Windows-Suche nun besser Spitzenzeiten der Nutzung identifizieren, dadurch kann der Indexer entsprechend angepasst werden. Wie Windows Latest schreibt, habe man das auf unterschiedlichen Hardware-Konfigurationen sowie virtuellen Maschinen testen können, das Blog bestätigt die Verbesserungen auch.
Ein Rechner mit Mai-Update fühle sich schneller an, wenn er mit einer klassischen Festplatte ausgestattet ist. Wenn eine SSD im Rechner steckt, dann ist die Verbesserung deutlich weniger bis gar nicht zu spüren, was aber daran liegt, dass eine SSD von vornhinein wesentlich schneller ist als ein Magnet-basierter und teilweise mechanisch arbeitender Speicher.
Der Geschwindigkeitsschub ist aber natürlich nur bei Anwendungen spürbar, die intensiv mit Lese/Schreib- Prozessen arbeiten. Version 2004 wird Indexierungsaktivitäten bremsen oder auch komplett unterbrechen, wenn Daten transferiert oder gelöscht werden, also der Speicher gerade aktiv genutzt wird.
Siehe auch: Windows 10 - Das Mai-Update ist auf der Zielgeraden angekommen
Windows Search Indexer wird verbessert
Auf Version 2004 wird sich so mancher vor allem deshalb freuen, weil das Update einen Geschwindigkeitsschub verspricht. Microsoft hat nämlich die Speichernutzung des Windows Search Indexers optimiert, um hohe Disk-Nutzung durch einen "aggressiven" Indexierungsprozess anzusprechen.Laut Microsoft kann die Windows-Suche nun besser Spitzenzeiten der Nutzung identifizieren, dadurch kann der Indexer entsprechend angepasst werden. Wie Windows Latest schreibt, habe man das auf unterschiedlichen Hardware-Konfigurationen sowie virtuellen Maschinen testen können, das Blog bestätigt die Verbesserungen auch.
Ein Rechner mit Mai-Update fühle sich schneller an, wenn er mit einer klassischen Festplatte ausgestattet ist. Wenn eine SSD im Rechner steckt, dann ist die Verbesserung deutlich weniger bis gar nicht zu spüren, was aber daran liegt, dass eine SSD von vornhinein wesentlich schneller ist als ein Magnet-basierter und teilweise mechanisch arbeitender Speicher.
Der Geschwindigkeitsschub ist aber natürlich nur bei Anwendungen spürbar, die intensiv mit Lese/Schreib- Prozessen arbeiten. Version 2004 wird Indexierungsaktivitäten bremsen oder auch komplett unterbrechen, wenn Daten transferiert oder gelöscht werden, also der Speicher gerade aktiv genutzt wird.
Siehe auch: Windows 10 - Das Mai-Update ist auf der Zielgeraden angekommen
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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