Corona ist Hintergrund der größten Phishing-Schwemme aller Zeiten
Die Corona-Epidemie hat zu einer enormen Welle an Betrugsversuchen geführt. Zahlreiche Kriminelle versuchen irgendwie von der Lage zu profitieren und die Sorgen der Menschen für erfolgreiche Phishing-Kampagnen auszunutzen.
Infografik: Das sind die erfolgreichsten Betreff-Zeilen beim Phishing ohne Corona-Bezug
Wie der Suchmaschinenkonzern Google nun mitteilte, sei die Zahl der blockierten E-Mails, die die Sicherheits-Systeme hinter dem Gmail-Service abfangen, auf inzwischen rund 18 Millionen Stück täglich gestiegen. Die gesamte Menge der blockierten Phishing-Nachrichten beläuft sich demnach auf rund 100 Millionen. Jede fünfte Kampagne dieser Art hat inzwischen also einen Bezug zur Corona-Pandemie.
Angesichts dessen, dass rund 1,5 Milliarden Nutzer eine Gmail-Adresse besitzen, klingt die hohe Zahl nach einer trotzdem überschaubaren Menge. Trotzdem sei es das bisher größte Phishing-Thema, das man bei Google je verzeichnet hat, hieß es. Allerdings gibt es eben auch selten Ereignisse, die eine ähnlich hohe Relevanz in gleichzeitig allen Regionen der Welt haben.
Der enorme Zuwachs an Phishing-Kampagnen, von dem Google berichtet, wird auch von verschiedenen Security-Dienstleistern bestätigt. Barracuda Networks spricht beispielsweise davon, dass die Menge der von ihnen registrierten Nachrichten aus diesem Bereich während der Krise teils 667 Prozent über dem Normalniveau lag. Google spricht davon, dass seine KI-Systeme hinter Gmail 99,9 Prozent der fraglichen Mitteilungen ausfiltern können - das bedeutet aber eben auch, dass täglich noch zehntausende Mails durchkommen. Entsprechend achtsam sollten User also auch in Krisenzeiten bleiben.
Infografik: Das sind die erfolgreichsten Betreff-Zeilen beim Phishing ohne Corona-Bezug
Wie der Suchmaschinenkonzern Google nun mitteilte, sei die Zahl der blockierten E-Mails, die die Sicherheits-Systeme hinter dem Gmail-Service abfangen, auf inzwischen rund 18 Millionen Stück täglich gestiegen. Die gesamte Menge der blockierten Phishing-Nachrichten beläuft sich demnach auf rund 100 Millionen. Jede fünfte Kampagne dieser Art hat inzwischen also einen Bezug zur Corona-Pandemie.
Angesichts dessen, dass rund 1,5 Milliarden Nutzer eine Gmail-Adresse besitzen, klingt die hohe Zahl nach einer trotzdem überschaubaren Menge. Trotzdem sei es das bisher größte Phishing-Thema, das man bei Google je verzeichnet hat, hieß es. Allerdings gibt es eben auch selten Ereignisse, die eine ähnlich hohe Relevanz in gleichzeitig allen Regionen der Welt haben.
Es kommen noch viele durch
Wie man seitens Google weiter ausführte, ist aber nicht nur die Menge der Phishing-Nachrichten an sich bemerkenswert. Auch die Bandbreite der vermeintlichen Absender, mit denen die Kriminellen die Empfänger täuschen wollen, hat ein bisher nicht erreichtes Ausmaß erreicht. Vorgetäuscht wird beispielsweise, dass Mitteilungen entweder von der Weltgesundheitsorganisation WHO, diversen nationalen Behörden oder ganz normal einem von vielen Unternehmen, mit denen die Nutzer mit hoher Wahrscheinlichkeit in Kundenkontakt stehen, stammen. Einer der Schwerpunkte liegt aber natürlich auf den staatlichen Hilfsprogrammen, die auch schon hierzulande zum Hintergrund von massiven Betrugsversuchen wurden.Der enorme Zuwachs an Phishing-Kampagnen, von dem Google berichtet, wird auch von verschiedenen Security-Dienstleistern bestätigt. Barracuda Networks spricht beispielsweise davon, dass die Menge der von ihnen registrierten Nachrichten aus diesem Bereich während der Krise teils 667 Prozent über dem Normalniveau lag. Google spricht davon, dass seine KI-Systeme hinter Gmail 99,9 Prozent der fraglichen Mitteilungen ausfiltern können - das bedeutet aber eben auch, dass täglich noch zehntausende Mails durchkommen. Entsprechend achtsam sollten User also auch in Krisenzeiten bleiben.
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