Phishing-Mails: Neue Welle erreicht Kunden von Banken & Sparkassen

Derzeit warnt die Verbraucherzentrale vor einer neuen Welle an Phishing-Mails, bei denen sich Kriminelle vorrangig auf Kunden diverser Banken und Sparkassen konzentrieren. Die betrügerischen E-Mails zielen darauf ab, personenbezogene Daten abzufangen.
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Pexels / CC0
Auf dem stetig aktualisierten Phishing-Radar der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zeigt sich in den letzten Tagen vermehrt der Umlauf von Phishing-Mails im vermeintlichen Namen bekannter Großbanken und der Sparkassen-Gruppe. Unter anderem sind die Be­trü­ger auf Datenfang von Kunden der Santander und der Volksbanken Raiffeisenbanken. In den jeweiligen Betreffzeilen befinden sich Sätze wie "Ihr Konto bei der Santander - Ihre Reaktion ist erforderlich!", "VR-Kundenerinnerung" oder simple Textschnipsel wie "Neue Nachricht 11/13/2019". In Hinsicht auf die Sparkassen wird versucht mit dem Betreff "Informationen zu Ihrem Kundenkonto" leichtgläubige Kunden zu erreichen. Phishing mit QR-CodePhishing-Mails wie diese landen derzeit in vielen deutschen E-Mail-Postfächern

Betrüger locken Nutzer mit vertrauten Themen in die Falle

In den teilweise echt anmutenden Phishing-Mails werden unter anderem "regelmäßige Kon­to­war­tungen- und prüfungen", "sicherheitsrelevante Probleme in Verbindung mit Kun­den­da­ten" oder die Änderung der "EU-Zahlungsrichtlinie PSD2" thematisiert. Hinter den verlinkten Buttons befinden sich allerdings nicht etwa die offiziellen Seiten der Banken, sondern Ein­ga­be­mas­ken, deren Ziel es ist persönliche Daten aufzunehmen und diese für Werbe- oder kri­mi­nel­le Zwecke weiterzuverkaufen. Oftmals werden Nutzer auch mit Schadsoftware kon­fron­tiert, wie im jüngsten Fall eines Erpressungs-Trojaners im Anhang angeblicher Rechnungen des Netzbetreibers 1&1.

Die Verbraucherzentrale gibt dahingehend ein paar wichtige Merkmale bekannt, mit denen man Phishing-Mails vergleichsweise schnell selbst entlarven kann. Dazu zählen unter an­de­rem Grammatik- und Orthografie-Fehler, da die Mails meist nicht in Deutsch verfasst, son­dern aus einer anderen Sprache übersetzt wur­den. Ebenso liefern Mails in einer fremden Spra­che den ersten Hinweis darauf, dass es sich um ei­nen Phishing-Versuch handelt. Gleiches gilt für den fehlenden Namen in der Ansprache oder die Aufforderung persönliche Daten anzugeben.

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Stefan Trunzik

Leitender Redakteur bei WinFuture.de

IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.

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