Von wegen Corona-Boom: Deutlicher Umsatzverlust im Onlinehandel
Schlagzeilen zur Auslastung von Paketdiensten könnten zur Annahme verleiten, der Online-Handel erlebt in der Corona-Krise einen Boom. Laut Verband ist in vielen Bereichen das Gegenteil der Fall. Der gesamte E-Commerce bricht im März 20 Prozent ein. Es gibt aber Gewinner.
Analyse zur Umsatzentwicklung im E-Commerce (bevh)
"E-Commerce ist heute ein normaler Einkaufskanal. Deshalb wirkt sich solch eine Krise in der Konsumstimmung voll auf unsere Branche aus. Die Behauptung, der E-Commerce würde pauschal als 'Gewinner' aus der Corona-Pandemie hervorgehen, ist schlicht falsch", so Gero Furchheim, Präsident des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh). Interessant ist dabei auch ein Blick auf die einzelnen Produktkategorien.
Den größten Umsatz-Einbruch erlebt dabei die Kategorie der Digitalen Dienstleistungen, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Minus von 76,6 Prozent hinnehmen muss - hier wirkt sich vor allem der Einbruch von Onlinebuchungen für Reisen, Veranstaltungen oder Verkehrs-Tickets dramatisch aus. Zweiter Negativ-Spitzenreiter ist der Bereich Schmuck & Uhren, der um 51,6 Prozent einbricht - in der Krise kommen Menschen also deutlich seltener auf die Idee, solche Luxuswaren zu bestellen. Mit einem Umsatzeinbruch im 30-Prozent-Bereich geht es auch bei Bekleidung und Schuhen deutlich Bergab, auch der Bereich Hobby & Freizeitartikel sowie Bürobedarf sieht ähnliche Werte.
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Für die meisten Online-Händler geht der Umsatz zurück
In den letzten Wochen konnten wir wiederholt darüber berichten, dass Paketzusteller seit der Corona-Krise ein deutlich gesteigertes Auftragsvolumen verzeichnen - in der Schweiz steht ohne Maßnahmen der Kollaps bevor. Während einige Bereiche des Online-Handels vom geänderten Konsumverhalten aufgrund der starken Einschränkung des öffentlichen Lebens profitieren, geht es für viele Händler aber aktuell bergab. Dieser Trend beschert der Branche insgesamt im März einen deutlichen Umsatzverlust von 20 fast Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Analyse zur Umsatzentwicklung im E-Commerce (bevh)
"E-Commerce ist heute ein normaler Einkaufskanal. Deshalb wirkt sich solch eine Krise in der Konsumstimmung voll auf unsere Branche aus. Die Behauptung, der E-Commerce würde pauschal als 'Gewinner' aus der Corona-Pandemie hervorgehen, ist schlicht falsch", so Gero Furchheim, Präsident des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh). Interessant ist dabei auch ein Blick auf die einzelnen Produktkategorien.
Den größten Umsatz-Einbruch erlebt dabei die Kategorie der Digitalen Dienstleistungen, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Minus von 76,6 Prozent hinnehmen muss - hier wirkt sich vor allem der Einbruch von Onlinebuchungen für Reisen, Veranstaltungen oder Verkehrs-Tickets dramatisch aus. Zweiter Negativ-Spitzenreiter ist der Bereich Schmuck & Uhren, der um 51,6 Prozent einbricht - in der Krise kommen Menschen also deutlich seltener auf die Idee, solche Luxuswaren zu bestellen. Mit einem Umsatzeinbruch im 30-Prozent-Bereich geht es auch bei Bekleidung und Schuhen deutlich Bergab, auch der Bereich Hobby & Freizeitartikel sowie Bürobedarf sieht ähnliche Werte.
Die Gewinner gewinnen oft richtig
Gegen den Trend der Branche gibt es aber auch einige Umsatz-Gewinner der aktuellen Situation. Am deutlichsten fällt der Zuwachs beim Online-Umsatz mit Medikamenten aus: 88,2 Prozent. Auch Lebensmittel werden jetzt wesentlich öfter online bestellt als im Vergleichszeitraum, hier steigt der Umsatz um 55,8 Prozent. Die Kategorie Drogerie sieht diesen Wert um 29,2 Prozent steigen, mit DIY & Blumen wurde 8 Prozent mehr umgesetzt, Tierbedarf kommt als letzter Gewinner im Online-Handel auf 3,7 Prozent Umsatzsteigerung.Coronavirus-Special Alle WinFuture-Meldungen zu Covid-19
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