Online-Handel boomt ausgerechnet da, wo Geschäfte weiter offen sind
Der Online-Handel hat durch die Zwangsschließungen zahlreicher Offline-Geschäfte nicht automatisch auf allen Ebenen profitiert. Das wurde zuletzt bereits klar. Erste konkrete Zahlen zeigen aber überraschende Gewinner der aktuellen Krisenlage.
Laut den nun vorliegenden ersten Daten des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel (BEVH) haben ausgerechnet jene Sektoren am stärksten zugelegt, in denen die Verbraucher durchaus die Möglichkeit haben, weiterhin in den normalen Ladenfilialen einzukaufen. Das zeigt letztlich, dass das Konsumverhalten in der aktuellen Situation nicht einfach gleich bleibt und sich nur die Vertriebswege ändern, sondern viele Menschen durchaus gewisse Prioritäten setzen.
Den stärksten Umsatz-Boom erlebten in den letzten Wochen die Online-Apotheken. Im ersten Quartal kletterte deren Umsatz um 25 Prozent auf rund 200 Millionen Euro. Im März legten die Einnahmen sogar um 88,2 Prozent zu. Das lässt sich unter anderem damit erklären, dass bei den Online-Anbietern verschiedene Hygieneartikel und Produkte für den Infektionsschutz noch verfügbar waren, als es diese im stationären Einzelhandel schon längst nicht mehr gab. Hinzu kommt aber auch, dass die Gesundheit aktuell ein großes Thema ist und Verbraucher schneller zu Vitaminergänzungen und anderen Produkten zur Stärkung des Immunsystems oder anderer Körperfunktionen greifen.
Die Branche hofft nun natürlich darauf, dass der Boom in den fraglichen Bereichen auch eine nachhaltige Wirkung hat, wenn viele Nutzer überhaupt erst die Vorzüge des Einkaufs in Online-Varianten der entsprechenden Geschäfte kennenlernen. Daher versuchen die Anbieter auch alles, um die zahlreichen Neukunden nicht zu enttäuschen. Bei den Online-Apotheken muss man kurzfristig die Kapazitäten aufstocken, um die vielen eingehenden Bestellungen bewältigen zu können.
Den stärksten Umsatz-Boom erlebten in den letzten Wochen die Online-Apotheken. Im ersten Quartal kletterte deren Umsatz um 25 Prozent auf rund 200 Millionen Euro. Im März legten die Einnahmen sogar um 88,2 Prozent zu. Das lässt sich unter anderem damit erklären, dass bei den Online-Anbietern verschiedene Hygieneartikel und Produkte für den Infektionsschutz noch verfügbar waren, als es diese im stationären Einzelhandel schon längst nicht mehr gab. Hinzu kommt aber auch, dass die Gesundheit aktuell ein großes Thema ist und Verbraucher schneller zu Vitaminergänzungen und anderen Produkten zur Stärkung des Immunsystems oder anderer Körperfunktionen greifen.
Viele neue Kunden
Neben den Apotheken haben aber auch die Anbieter von Lebensmitteln ein rasant steigendes Online-Geschäft zu verzeichnen. Diesers kam in den normalen Zeiten deutlich schlechter voran als gedacht, was wahrscheinlich daran liegt, dass die Verbraucher es eben auch mögen durch die Supermärkte zu laufen, ohne genau zu wissen, was sie letztlich kaufen wollen. Das ist bei Online-Angeboten wesentlich schwieriger.Die Branche hofft nun natürlich darauf, dass der Boom in den fraglichen Bereichen auch eine nachhaltige Wirkung hat, wenn viele Nutzer überhaupt erst die Vorzüge des Einkaufs in Online-Varianten der entsprechenden Geschäfte kennenlernen. Daher versuchen die Anbieter auch alles, um die zahlreichen Neukunden nicht zu enttäuschen. Bei den Online-Apotheken muss man kurzfristig die Kapazitäten aufstocken, um die vielen eingehenden Bestellungen bewältigen zu können.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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