Deutsche Post hat einen Notfallplan:
So wird die Bevölkerung versorgt
Aktuell arbeitet die Deutsche Post noch weitgehend wie vor der Krise. Das kann sich aber durchaus ändern - und beim größten Brief- und Paket-Logistiker des Landes gibt es bereits Konzepte und Tests, wie der Betrieb im Ernstfall umgerüstet werden kann.
Wenn ganze Gebiete in Quarantäne versetzt werden, wird die Zustellung der normalen Post weitgehend eingestellt. Lediglich Einschreiben sollen dann noch zugestellt werden. Hinzu kämen dann noch Sendungen, die an wichtige Einrichtungen wie die Justiz, Gesundheitseinrichtungen oder Bundesbehörden gehen. So sieht es das Papier "Notfall Planung Betrieb Covid-19" vor, das der Tageszeitung Welt vorliegt.
In den betroffenen Regionen würde sich die Post dann hingegen in die Versorgung der Bevölkerung eingliedern, um zu verhindern, dass die dort lebenden Menschen beispielsweise weiterhin in die Supermärkte gehen. Das soll dann so aussehen, dass per Postwurfsendung Bestellzettel verteilt werden. Hier können Bewohner dann aus einem Sortiment von wichtigen Grundlebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs auswählen. Diese werden dann von lokalen Händlern zusammengestellt und von der Post vor die Haustür gebracht.
Aktuell wird überall sonst noch der normale Betrieb aufrechterhalten und es gibt wohl auch keine Probleme dabei, die Sendungen zuzustellen. Kurzfristig kann es aber zu Engpässen kommen, wenn Mitarbeiter erkranken oder ihre Kinderbetreuung sicherstellen müssen. Sollte der Notfallplan in Kraft treten, würden die dann verschickten Briefe, die nicht zugestellt werden können, erst einmal gelagert und zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu den Empfängern gebracht.
In den betroffenen Regionen würde sich die Post dann hingegen in die Versorgung der Bevölkerung eingliedern, um zu verhindern, dass die dort lebenden Menschen beispielsweise weiterhin in die Supermärkte gehen. Das soll dann so aussehen, dass per Postwurfsendung Bestellzettel verteilt werden. Hier können Bewohner dann aus einem Sortiment von wichtigen Grundlebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs auswählen. Diese werden dann von lokalen Händlern zusammengestellt und von der Post vor die Haustür gebracht.
Test in Heinsberg
Tests zu einem solchen Verfahren laufen derzeit im Kreis Heinsberg an, der besonders stark von der Pandemie betroffen ist. Dort soll die Post schon einmal erproben, wie die Versorgung von Risikogruppen und Menschen in Quarantäne gesichert werden kann. Die Bezahlung der gelieferten Waren erfolgt dann per Lastschrift.Aktuell wird überall sonst noch der normale Betrieb aufrechterhalten und es gibt wohl auch keine Probleme dabei, die Sendungen zuzustellen. Kurzfristig kann es aber zu Engpässen kommen, wenn Mitarbeiter erkranken oder ihre Kinderbetreuung sicherstellen müssen. Sollte der Notfallplan in Kraft treten, würden die dann verschickten Briefe, die nicht zugestellt werden können, erst einmal gelagert und zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu den Empfängern gebracht.
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