Gamer müssen Geduld mitbringen: Akamai drosselt jetzt Downloads

Internet, Daten, Netzwerk, Ethernet Bildquelle: Patrick Stahl / Flickr
Wer dieser Tage wie viele andere Menschen zuhause sitzt und sich zur Ablenkung den neuesten Spiele-Download kaufen will, wird unter Um­stän­den etwas mehr Geduld brauchen. Das Distributions-Netzwerk Akamai dros­selt die Verbindungen. Nahezu alle größeren Publisher und Online-Händler setzen auf die Infrastruktur von Akamai, wenn größere Datenmengen wie neue Spiele oder Game-Erweiterungen weltweit an Nutzer verteilt werden sollen. Während User von Streaming-Diensten kontinuierlich einen Daten­strom benötigen, wollen die Anwender hier riesige Pakete möglichst in Höchst­ge­schwin­dig­keit auf ihren lokalen Systemen haben, um losspielen zu können. Daher generieren die Ver­bin­dungen des Content-Delivery-Networks vor allem in Stoßzeiten einen nicht unbeträchtlichen Anteil an der Last in einem Datennetz.

Insbesondere in der häuslichen Isolation während der aktuellen Corona-Pandemie steht die Nutzung von Games natürlich hoch im Kurs. Daher will nun auch Akamai regulierend ein­grei­fen. In den Peak-Zeiten werden die Spiele-Downloads jetzt nur noch mit gedrosselten Band­brei­ten ausgeliefert, teilte das Unternehmen mit. Vor allem in den Tages- und Abendstunden müssten User daher mit langsameren Downloads rechnen.

Abhängig von Peaks

Die Stärke der Regulierung der Daten­über­tra­gungen wird jeweils vom realen Aufkommen abhängig sein. Laut Akamai würden User daher sicherlich in der Nacht weiterhin mit vollen Ge­schwin­digkeiten rechnen können. Allerdings kann es natürlich zu Verschiebungen kommen, da viele User aktuell nicht ihrem sonstigen Alltag nachgehen und zu vergleichsweise un­er­war­te­ten Zeiten auf Spiele zugreifen wollen.

Das Ziel muss laut Akamai-Chef Tom Leighton darin bestehen, dass die Netze zu keinem Zeitpunkt so überlastet sind, dass vielleicht wich­tige Dienste für jene, die medizinische und sonstige Hilfe im Kampf gegen die Pandemie leis­ten, vielleicht nicht hinreichend gut erreichbar sind.

Die zeitliche Eingrenzung der jeweiligen Peak-Zeiten ist bei großen, internationalen Anbietern wie Akamai problemlos möglich, da diese ihre Dienste nicht von einem Ort aus weltweit be­reit­stellen. Ähnlich wie beispielsweise auch bei Netflix werden die Inhalte über das Internet nur zu Datenzentren in den Netzwerken der lokalen Provider verschoben. Von dort aus ge­hen sie dann an die Nutzer, so dass letztlich zwar die jeweiligen Zugangsanbieter eine hohe Da­ten­last bewältigen müssen, die Verbindungsknoten zwischen den Netzen hingegen kaum be­trof­fen sind.

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