Wie gegen eine Wand: Das IT-Job-Wunder ist ganz plötzlich zu Ende
Eine immer weiter steigende Nachfrage nach IT-Spezialisten hätte man angesichts der zurückliegenden Jahre fast schon als Gesetzmäßigkeit ansehen können. Doch das ändert sich aktuell ziemlich schlagartig.
Erstmals seit Jahren ist die Zahl der ausgeschriebenen Stellen für 16 ausgewählte Berufe im Digital-Bereich zurückgegangen. Das berichtet das Handelsblatt, das regelmäßig eine entsprechende Analyse durch die Index-Gruppe anfertigen lässt. Insgesamt waren demnach im vierten Quartal des letzten Jahres bundesweit 27.170 ausgeschriebene Stellen zu verzeichnen, das sind immerhin 8 Prozent weniger als im vorhergehenden Jahr. Das ist insbesondere eine bemerkenswerte Entwicklung, wenn man den Vorjahreswert von 59 Prozent Wachstum ins Verhältnis setzt.
Im Detail zeigt sich, dass die Nachfrage vor allem dort zurückgeht, wo IT-Spezialisten in der klassischen Industrie benötigt werden - etwa beim 3D-Druck, der Robotik und der Anlagenvernetzung. Und während der Bedarf nach Experten für den Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) in den letzten Jahren Zuwachsraten von mehreren hundert Prozent verbuchte, ging die Zahl der Stellennachfragen nun um 9 Prozent zurück.
Der Rückgang betrifft aber auch die ganz klassischen IT-Berufe. Hier ging die Zahl der Stellenangebote um 16 Prozent auf 166.000 zurück. Betrachtet man das Bild über den gesamten MINT-Bereich, der auch Mathematiker und Naturwissenschaftler einschließt, gab es sogar ein Minus von 22,3 Prozent auf 605.000 Personen. Weiter im positiven Bereich halten sich lediglich die östlichen Bundesländer. Spitzenreiter ist hier Brandenburg mit einem Plus von 39 Prozent, was angesichts des Booms der Vorjahre schon als Wachstum auf niedrigem Niveau klassifiziert wird.
Siehe auch: KI vernichtet nicht nur gute Jobs - auch Börsenanalysten sind dran
Im Detail zeigt sich, dass die Nachfrage vor allem dort zurückgeht, wo IT-Spezialisten in der klassischen Industrie benötigt werden - etwa beim 3D-Druck, der Robotik und der Anlagenvernetzung. Und während der Bedarf nach Experten für den Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) in den letzten Jahren Zuwachsraten von mehreren hundert Prozent verbuchte, ging die Zahl der Stellennachfragen nun um 9 Prozent zurück.
Nur im Osten gibt es noch Plus
Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der regionalen Verteilung wieder. Die stärksten Rückgänge verbuchte man in den industriell geprägten Gegenden Süddeutschlands. In den vergangenen Jahren wurden gerade dort zahlreiche Digitalisierungs-Projekte angestoßen, inzwischen zeigt sich aber, dass diese nicht recht vorankommen und die Unternehmen verzichten lieber erst einmal darauf, einfach nur immer weitere Beschäftigte dafür bereitzustellen.Der Rückgang betrifft aber auch die ganz klassischen IT-Berufe. Hier ging die Zahl der Stellenangebote um 16 Prozent auf 166.000 zurück. Betrachtet man das Bild über den gesamten MINT-Bereich, der auch Mathematiker und Naturwissenschaftler einschließt, gab es sogar ein Minus von 22,3 Prozent auf 605.000 Personen. Weiter im positiven Bereich halten sich lediglich die östlichen Bundesländer. Spitzenreiter ist hier Brandenburg mit einem Plus von 39 Prozent, was angesichts des Booms der Vorjahre schon als Wachstum auf niedrigem Niveau klassifiziert wird.
Siehe auch: KI vernichtet nicht nur gute Jobs - auch Börsenanalysten sind dran
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