Fachkräftemangel: Firmen klagen, tun aber wenig
Die Software-Unternehmen in Deutschland klagen immer wieder über Nachwuchs-Sorgen und Fachkräftemangel. Nur relativ wenige tun aber auch etwas, um das Problem aktiv anzugehen.
So bilden lediglich 32 Prozent der Software-Firmen selbst Entwickler aus. Die Möglichkeit, Studenten zu betreuen oder mit Universitäts-Projekten zu kooperieren, um schon während der Ausbildung eine Bindung herzustellen, nutzen etwas mehr als 40 Prozent. Recht klein ist mit 9 Prozent der Anteil jener, die Fachkräfte im Ausland anwerben.
Dabei bekommen die Unternehmen es direkt zu spüren, welche Folgen es haben kann, wenn nicht ausreichend gute Entwickler zur Verfügung stehen. In einer aktuellen Umfrage des Magazins Developer Week bei deutschen Firmen der Software-Branche gab rund die Hälfte der Befragten an, dass die Innovationskraft der Unternehmen durch den Fachkräftemangel leide. Zwei Drittel teilten außerdem mit, dass bereits Aufträge nicht angenommen werden konnten, da personelle Ressourcen fehlen.
Allerdings verspüren nicht alle Firmen den gleichen Leidensdruck. So gab nur ein Teil an, tatsächlich selbst vom Fachkräftemangel betroffen zu sein. Bei 67,4 Prozent der Firmen können derzeit Stellen in der IT und Entwicklung nicht besetzt werden. Dies geht einher mit den zwei Dritteln, die angaben, dass manche Aufträge erst gar nicht angenommen werden können, da personelle Ressourcen fehlen. Dementsprechend glauben 58 Prozent der Befragten, dass die Produktivität ihres Unternehmens mit ausreichend Entwicklern gesteigert werden könnte.
Bei 48 Prozent, also knapp der Hälfte der Unternehmen, leidet zudem die Innovationskraft, weil nicht ausreichend Personal zur Verfügung steht. Zu sehr sei man mit der Abarbeitung von Projekten beschäftigt, so dass keine Ressourcen zur Weiterentwicklung von Ideen frei wären, hieß es. Die Rekrutierung aus dem Ausland oder die Aufgabenvergabe ins Ausland spielt bislang aber eine untergeordnete Rolle. Nur 11 Prozent der Software-Firmen gaben an, dass Arbeiten ins Ausland vergeben werden.
Dabei bekommen die Unternehmen es direkt zu spüren, welche Folgen es haben kann, wenn nicht ausreichend gute Entwickler zur Verfügung stehen. In einer aktuellen Umfrage des Magazins Developer Week bei deutschen Firmen der Software-Branche gab rund die Hälfte der Befragten an, dass die Innovationskraft der Unternehmen durch den Fachkräftemangel leide. Zwei Drittel teilten außerdem mit, dass bereits Aufträge nicht angenommen werden konnten, da personelle Ressourcen fehlen.
Allerdings verspüren nicht alle Firmen den gleichen Leidensdruck. So gab nur ein Teil an, tatsächlich selbst vom Fachkräftemangel betroffen zu sein. Bei 67,4 Prozent der Firmen können derzeit Stellen in der IT und Entwicklung nicht besetzt werden. Dies geht einher mit den zwei Dritteln, die angaben, dass manche Aufträge erst gar nicht angenommen werden können, da personelle Ressourcen fehlen. Dementsprechend glauben 58 Prozent der Befragten, dass die Produktivität ihres Unternehmens mit ausreichend Entwicklern gesteigert werden könnte.
Bei 48 Prozent, also knapp der Hälfte der Unternehmen, leidet zudem die Innovationskraft, weil nicht ausreichend Personal zur Verfügung steht. Zu sehr sei man mit der Abarbeitung von Projekten beschäftigt, so dass keine Ressourcen zur Weiterentwicklung von Ideen frei wären, hieß es. Die Rekrutierung aus dem Ausland oder die Aufgabenvergabe ins Ausland spielt bislang aber eine untergeordnete Rolle. Nur 11 Prozent der Software-Firmen gaben an, dass Arbeiten ins Ausland vergeben werden.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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