Es geht um die Bundesliga:
Sky steht wohl mit dem Rücken an der Wand
Der Pay-TV-Sender Sky ist aktuell in einer reichlich unangenehmen Position: Gerade erst hat man im Poker um die Live-Rechte an der UEFA Champions League komplett verloren. Nun muss man zumindest irgendwie bei der Bundesliga punkten.
Aktuell laufen die Vorbereitungen auf die Vergabe der Übertragungsrechte für die Spielzeiten von 2021/2022 bis 2024/2025. "Wie in der Vergangenheit auch gehen wir optimal vorbereitet in die kommende Ausschreibung", zitiert die Tageszeitung Welt einen Sprecher des Senders. Ob dies allerdings ausreicht, wird sich wohl erst zeigen, wenn das Bieterverfahren abgeschlossen ist.
Und dieses könnte ziemlich turbulent werden. Immerhin gibt es eine ganze Reihe von potenziellen Interessenten, die selbst jeweils ordentlich Kapital in der Hinterhand haben und auch hohe Gebote mitgehen können. Derzeit zahlt Sky bereits 876 Millionen Euro für jede Saison an die DFL - und der Betreiber der beiden obersten Profiliegen in Deutschland will natürlich gern mehr sehen.
Sky muss sich also auf Gegenwind gefasst machen und hat wahrscheinlich nicht gerade unendlich Ressourcen zur Verfügung. Denn bisher hat das Unternehmen noch nie Gewinne aus dem Bundesligageschäft gezogen und muss nach der Übernahme durch den US-Kabelnetzbetreiber Comcast auch noch ein Sparprogramm fahren. Sollte man dieses Mal bei der Rechtevergabe leer ausgehen, wären Sky wohl weitgehend in der Existenz bedroht. Denn angesichts der riesigen Konkurrenz aus dem Streaming-Lager dürfte auch das altbekannte Pay-TV-Geschäft nur noch sehr bedingt funktionieren.
Siehe auch: Exklusiv-Deal: Sky soll mit Disney+ über direkte Einbindung verhandeln
Und dieses könnte ziemlich turbulent werden. Immerhin gibt es eine ganze Reihe von potenziellen Interessenten, die selbst jeweils ordentlich Kapital in der Hinterhand haben und auch hohe Gebote mitgehen können. Derzeit zahlt Sky bereits 876 Millionen Euro für jede Saison an die DFL - und der Betreiber der beiden obersten Profiliegen in Deutschland will natürlich gern mehr sehen.
Mächtige Konkurrenz
Wer genau demnächst Gebote abgeben wird, ist noch unklar - es gibt aber Gerüchte. Natürlich hat man die Deutsche Telekom auf dem Zettel, die bereits die 3. Liga bespielt und sich sogar die Rechte an der Europameisterschaft 2024 gesichert hat. Aber auch Amazon könnte hier für seinen Streaming-Dienst zuschlagen. Der Handelskonzern ist gerade gemeinsam mit DAZN in die Champions League eingestiegen.Sky muss sich also auf Gegenwind gefasst machen und hat wahrscheinlich nicht gerade unendlich Ressourcen zur Verfügung. Denn bisher hat das Unternehmen noch nie Gewinne aus dem Bundesligageschäft gezogen und muss nach der Übernahme durch den US-Kabelnetzbetreiber Comcast auch noch ein Sparprogramm fahren. Sollte man dieses Mal bei der Rechtevergabe leer ausgehen, wären Sky wohl weitgehend in der Existenz bedroht. Denn angesichts der riesigen Konkurrenz aus dem Streaming-Lager dürfte auch das altbekannte Pay-TV-Geschäft nur noch sehr bedingt funktionieren.
Siehe auch: Exklusiv-Deal: Sky soll mit Disney+ über direkte Einbindung verhandeln
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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