Zu wenig Kunden: Deutsche Telekom schließt jetzt zahlreiche Filialen
Die Deutsche Telekom setzt bei ihren Filialen zum Kahlschlag an. Bis zum Ende des kommenden Jahres werden Kunden damit leben müssen, dass viele der von ihnen genutzten magentafarbenen Einzelhandels-Vertretungen verschwinden.
Die neuen Prepaid-Angebote der Telekom
Aktuell betreibt der Konzern bundesweit 504 eigene Telekom-Shops. Binnen der kommenden knapp zwei Jahre sollen nach aktuellem Stand 99 von ihnen geschlossen werden. Das teilte die Telekom in Bonn mit. "Die Kundenfrequenz im stationären Einzelhandel und die Anzahl attraktiver Konsumschwerpunkte ist generell rückläufig, gleichzeitig steigt der Online-Umsatz", begründete man dabei den Schritt.
Durch die Schließungen der Shops und eine damit einhergehende Neuorganisation des Vertriebsbereichs sollen rund 800 Arbeitsplätze wegfallen. Seitens des Telekom-Managements hat man das Vorgehen bereits mit den Arbeitnehmervertretern abgestimmt, so dass man auch hier die Sprachregelung anwenden kann, wonach es keine betriebsbedingten Kündigungen geben soll. Man setzt darauf, dass eine Reihe von Angestellten ihren Arbeitsplatz freiwillig aufgeben und lieber die angebotene Abfindung nehmen oder aber in Altersteilzeit gehen. Die übrigen Beschäftigten sollen auf frei werdende Stellen anderswo im Unternehmen verteilt werden.
Die angekündigte Neustrukturierung soll aber nicht einfach nur zu einer ausgedünnten Filial-Dichte führen. Das Unternehmen will auch den Online-Vertrieb neu aufstellen und besser machen. Und die Angebote von Fachhandels-Partnern sollen ebenfalls deutlich verstärkt werden.
Siehe auch: Breitband andersrum: Telekom mietet sich auf fremden Glasfasern ein
Zu den Tarifen der Deutschen Telekom Übersicht der Prepaid- und Langzeit-Optionen
Die neuen Prepaid-Angebote der Telekom
Aktuell betreibt der Konzern bundesweit 504 eigene Telekom-Shops. Binnen der kommenden knapp zwei Jahre sollen nach aktuellem Stand 99 von ihnen geschlossen werden. Das teilte die Telekom in Bonn mit. "Die Kundenfrequenz im stationären Einzelhandel und die Anzahl attraktiver Konsumschwerpunkte ist generell rückläufig, gleichzeitig steigt der Online-Umsatz", begründete man dabei den Schritt.
Durch die Schließungen der Shops und eine damit einhergehende Neuorganisation des Vertriebsbereichs sollen rund 800 Arbeitsplätze wegfallen. Seitens des Telekom-Managements hat man das Vorgehen bereits mit den Arbeitnehmervertretern abgestimmt, so dass man auch hier die Sprachregelung anwenden kann, wonach es keine betriebsbedingten Kündigungen geben soll. Man setzt darauf, dass eine Reihe von Angestellten ihren Arbeitsplatz freiwillig aufgeben und lieber die angebotene Abfindung nehmen oder aber in Altersteilzeit gehen. Die übrigen Beschäftigten sollen auf frei werdende Stellen anderswo im Unternehmen verteilt werden.
Ausbau des Online-Vertriebs
Die meisten Verbraucher, die lieber offline Beratung erhalten und einen Vertrag abschließen, sollen nach Angaben der Telekom aber auch weiterhin fündig werden. 86 Prozent der heutigen Kunden werden die Telekom auch nach dem Abschluss der Maßnahmen noch irgendwo in einem Umkreis von 20 Kilometern vorfinden. Wenn der Konzern nicht mit eigenen Shops vertreten ist, gibt es immerhin auch noch Handelspartner, bei denen Telekom-Produkte mit im Sortiment sind.Die angekündigte Neustrukturierung soll aber nicht einfach nur zu einer ausgedünnten Filial-Dichte führen. Das Unternehmen will auch den Online-Vertrieb neu aufstellen und besser machen. Und die Angebote von Fachhandels-Partnern sollen ebenfalls deutlich verstärkt werden.
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Christian Kahle
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