"Welt-Computer Azure": Nadella über Microsoft- und Windows-Zukunft

Ceo, Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO Bildquelle: Microsoft
Satya Nadella hat einen Erfolgslauf als Microsoft-CEO hingelegt. Zwar gibt es Kritiker, die ihm die Abkehr vom Fokus auf Windows und die Neu­aus­rich­tung auf die Cloud übelnehmen, doch der Blick auf die Zahlen gibt Nadella mehr als recht. Er hat nun seine Sichtweise erneut erläutert. Microsoft hat zum Ende der Ära Steve Ballmer in einer Art Identitätskrise gesteckt, diese äußerte sich vor allem im epischen Flop der Smartphone-Bemühungen des Redmonder Konzerns. Satya Nadella, der erst dritte CEO von Microsoft, drückte dem Unternehmen sofort seinen Stempel auf, dieser kannte und kennt vor allem einen Fokus: die Cloud. Und diese Ausrichtung ist mehr als erfolgreich, nicht nur in den Geschäftsberichten, sondern auch beim Image.
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In einem Hintergrundgespräch, bei dem auch The Verge anwesend war, hat Nadella nun einen Einblick gegeben, wie er sich die Zukunft des Konzerns vorstellt. Dort bezeichnete er die Cloud als "das größte Hardware-Geschäft von Microsoft" und nicht etwa Xbox oder Surface. Laut Nadella ist der Verweis auf Hardware sowie Cloud auch legitim, da Microsoft für die Datencenter alles selbst herstellt.

Das führte schnell zum Geschäftlichen und dem Grund für die Konzentration auf die Cloud, hier gab es einige interessante Aussagen, auch im Hinblick auf Windows 10. So rechnet man bei Microsoft mit der schon zum Start des Betriebssystems als Ziel ausgegebenen Milliarde Nutzer, jährlich könne Microsoft mehrere hundert Millionen PCs hinzufügen. Aber man will sich nicht an dem messen, was man bereits erreicht hat.

Microsoft hat riesigen Markt im Blick

"So wie wir es sehen, wird es 50 Milliarden Endpoints geben. Windows mit seiner Milliarde ist gut, Android mit seinen zwei Milliarden ist gut, iOS mit seiner Milliarde ist gut. Aber es gibt 46 Milliarden mehr. Wir gucken uns also die 46 plus vier Milliarden an und definieren eine Strategie dafür."

Die erwähnten 50 Milliarden Endpoints sind natürlich eine (nicht allzu genaue) Prognose für einen Zeitraum zwischen 2025 und 2030, die alle nur denkbaren und an das Netz angeschlossenen Geräte inkludiert. Wie hoch diese Zahl auch sein mag, Nadella will mit Microsoft bereit sein.

Die Aussagen von Nadella bestätigen eine Entwicklung, die natürlich nicht nur Freunde hat. Denn Microsoft ist natürlich froh, dass man mit Windows 10 eine erfolgreiche Plattform selbst anbietet, im großen Ganzen ist das OS aber "nur" ein Puzzlestück von vielen. Azure steht über allem und Microsoft träumt davon, Azure zum "Welt-Computer" zu machen.

The Verge merkt an, dass es einfach ist, das neue Microsoft misszuverstehen, oder zu befürchten, dass der Konzern ein zweites IBM wird. Es ist aber auch klar, dass der Konzern enorm ambitioniert ist und eine Cross-Plattform-Strategie für alle Computer der Welt erschaffen will.

Siehe auch: Satya Nadella - Microsoft-Chef ist Wirtschafts-Person des Jahres


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