PC-Branche kann jubeln: Absatz steigt erstmals seit Jahren richtig an
Der Jahreswechsel hat zumindest für die Computer-Hersteller positive Trends mit sich gebracht. Mit einem recht ordentlichen Wachstum im abschließenden Jahresviertel konnte man endlich wieder ruhigere Feiertage verbringen und sich auf die CES vorbereiten.
Weltweit ist der PC-Absatz in der Zeit von Oktober bis Dezember immerhin um 2,3 Prozent angezogen. 70,6 Millionen Desktop-PCs und Notebooks wurden in der Zeit verkauft. So zumindest die Zahlen des Marktforschungsunternehmens Gartner. Dessen Konkurrent IDC kam in seinen Berechnungen sogar auf ein noch besseres Ergebnis: Demnach ging es um 4,8 Prozent auf 71,8 Millionen Geräte nach oben.
Die Daten beider Unternehmen kommen dann aber zumindest auch für das gesamte letzte Jahr zu einem positiven Fazit: Sogar über alle zwölf Monate hinweg gab es im Jahresvergleich einen Zuwachs. Das ist nun erstmals seit dem Jahr 2011 der Fall gewesen - wenn heute auch auf einem geringeren Niveau als damals.
Das bringt natürlich vor allem Steigerungen der Absatzzahlen bei den klassischen Systemen wie Desktop-PCs mit. Und natürlich stützt die Entwicklung auch die traditionellen Lieferanten von Business-Rechnern. Lenovo beispielsweise endet klar als führender Anbieter mit einem Marktanteil von 24,8 Prozent. Dahinter folgen HP und Dell, die beide auch Zuwächse verbuchten. Etwas geringere Absatzzahlen verbuchte hingegen der Viertgrößte Computerhersteller Apple, der nur wenig mit der PC-Ausstattung von Arbeitsplätzen in Unternehmen zu tun hat.
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Die Daten beider Unternehmen kommen dann aber zumindest auch für das gesamte letzte Jahr zu einem positiven Fazit: Sogar über alle zwölf Monate hinweg gab es im Jahresvergleich einen Zuwachs. Das ist nun erstmals seit dem Jahr 2011 der Fall gewesen - wenn heute auch auf einem geringeren Niveau als damals.
Der Windows 7-Effekt
Die große Frage dürfte allerdings darin bestehen, wie Nachhaltig der positive Trend sein wird. Denn das aktuelle Wachstum rührt zum Teil eben auch daher, dass der offizielle Support für Windows 7 durch Microsoft ausläuft und die Umstellung auf eine neuere Plattform insbesondere in Unternehmen genutzt wird, um auch gleich der Hardware ein Upgrade zu verpassen.Das bringt natürlich vor allem Steigerungen der Absatzzahlen bei den klassischen Systemen wie Desktop-PCs mit. Und natürlich stützt die Entwicklung auch die traditionellen Lieferanten von Business-Rechnern. Lenovo beispielsweise endet klar als führender Anbieter mit einem Marktanteil von 24,8 Prozent. Dahinter folgen HP und Dell, die beide auch Zuwächse verbuchten. Etwas geringere Absatzzahlen verbuchte hingegen der Viertgrößte Computerhersteller Apple, der nur wenig mit der PC-Ausstattung von Arbeitsplätzen in Unternehmen zu tun hat.
| Anbieter | 4Q19 Verkäufe | 4Q19 Marktanteil in % | 4Q18 Verkäufe | 4Q18 Marktanteil in % | Wachstum |
|---|---|---|---|---|---|
| Lenovo | 17.498 | 24,8 | 16.418 | 23,8 | 6,6 |
| HP | 16.129 | 22,8 | 15.301 | 22,2 | 5,4 |
| Dell | 12.114 | 17,2 | 10.805 | 15,7 | 12,1 |
| Apple | 5.262 | 7,5 | 5.425 | 7,9 | -3,0 |
| ASUS | 4.062 | 5,8 | 4.100 | 5,9 | -0,9 |
| Acer | 3.994 | 5,7 | 3.861 | 5,6 | 3,5 |
| Andere | 11.553 | 16,4 | 13.104 | 19,0 | -11,8 |
| Total | 70.612 | 100 | 69.014 | 100 | 2,3 |
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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