Umstellung auf Chromium: Neuer Microsoft Edge kann geblockt werden
Die Umstellung von Microsoft Edge auf den Chromium-basierten Unterbau geht bald vonstatten und bisher war nicht ganz klar, wie konsequent die Redmonder hier verfahren werden. Nun hat Microsoft den Rollout präzisiert und mitgeteilt, dass man den neuen Edge auch blocken kann.
Nächste Woche endet nicht nur der Support für Windows 7, Microsoft beginnt auch eine neue Browser-Ära. Denn ab dem 15. Januar 2020 wird der neue Chromium-basierte Edge an alle Windows 10-Nutzer per Windows Update verteilt. Die neue Fassung ersetzt den bisherigen und seinerzeit unter dem Codenamen Spartan entwickelten Standard-Browser von Windows 10. Der Großteil der Nutzer soll auch die neue Version bekommen, ob sie das wollen oder nicht.
Zwar gibt es eigentlich kaum einen Grund, am alten Edge festzuhalten, aber es gibt natürlich auch Ausnahmen. Vor allem in Unternehmen kann es unter Umständen zu Problemen mit der Kompatibilität kommen. Allzu viele Anwender wird das aber auch in Firmen nicht betreffen, denn Rechner, die u. a. in einer Domäne sind oder per Windows Server Update Services (WSUS) mit Aktualisierungen versorgt werden, bekommen den Chromium-Edge nicht automatisch - das war schon bisher klar. Endanwender mit Windows 10 Home oder Pro bekommen den neuen Edge hingegen regulär per Windows Update.
Dazu steht das Blocker Toolkit bereit, damit können Admins die Verteilung von Chromium-Edge auf Rechnern mit Windows 10 Home oder Pro, die nicht in einer Domäne sind, unterbinden.
Siehe auch: Neuer Edge-Browser mit Chrome-Herz ab Januar via Windows Update
Zwar gibt es eigentlich kaum einen Grund, am alten Edge festzuhalten, aber es gibt natürlich auch Ausnahmen. Vor allem in Unternehmen kann es unter Umständen zu Problemen mit der Kompatibilität kommen. Allzu viele Anwender wird das aber auch in Firmen nicht betreffen, denn Rechner, die u. a. in einer Domäne sind oder per Windows Server Update Services (WSUS) mit Aktualisierungen versorgt werden, bekommen den Chromium-Edge nicht automatisch - das war schon bisher klar. Endanwender mit Windows 10 Home oder Pro bekommen den neuen Edge hingegen regulär per Windows Update.
Microsoft präzisiert Dokumentation
In einem Fall gab es zuletzt aber doch einiges an Verwirrung, weshalb Microsoft nun seine Dokumentation dazu aktualisiert hat, sodass es eigentlich kaum noch offene Frage geben sollte (via MSPowerUser). Darin erläutert Microsoft auch, dass Computer, die in Unternehmen verwendet werden, aber auf die die zuvor erwähnten Ausnahmen nicht zutreffen, dennoch nicht zwangsbeglückt werden.Dazu steht das Blocker Toolkit bereit, damit können Admins die Verteilung von Chromium-Edge auf Rechnern mit Windows 10 Home oder Pro, die nicht in einer Domäne sind, unterbinden.
Siehe auch: Neuer Edge-Browser mit Chrome-Herz ab Januar via Windows Update
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