Edge: Sicherheitslücken in Microsofts Chromium-Browser entdeckt
Cookie-Manipulation, Rechteerhöhung und Remote Code-Ausführung werden durch Fehler ermöglicht, die bis vor kurzem noch im neuen Chromium-basierten Edge-Webbrowser enthalten waren. Ein Sicherheitsforscher hatte die Bugs gemeldet und 40.000 Dollar kassiert.
Es ist laut Medienberichten das erste Mal, dass Microsoft in dem im Spätsommer 2019 aufgelegten Bug-Bounty-Programm für den neuentwickelten Edge einen bestätigten Fehler entlohnt (via Günter Born). Der Sicherheitsforscher Abdulrhman Alqabandi entdeckte demnach gleich drei verschiedene Fehler in dem neuen Browser, was ihm nun insgesamt 40.000 Dollar einbringt. Microsoft entlohnt natürlich nur Bugs, die in Teilen enthalten sind, die der Konzern erstellt hat und nicht in der Chromium-Basis selbst.
Ein von Alqabandi entwickelter Proof-of-Concept (PoC) zeigt unter anderem die Ausnutzung einer Cross-Site-Scripting (XSS)-Schwachstelle in Microsoft Edge. Durch diese kann ein Unbefugter eine Rechteerhöhung unter Umständen zustande bringen (Privilege Escalation Attack).
Der letzte der drei von Alqabandi gefundenen Fehler betraf eine mögliche Cookie-Manipulation. Alle Bugs erläutert der Sicherheitsforscher in seinem Blog.
Mehr zum neuen Edge:
Ein von Alqabandi entwickelter Proof-of-Concept (PoC) zeigt unter anderem die Ausnutzung einer Cross-Site-Scripting (XSS)-Schwachstelle in Microsoft Edge. Durch diese kann ein Unbefugter eine Rechteerhöhung unter Umständen zustande bringen (Privilege Escalation Attack).
Weitere Fehler entdeckt
Alqabandi vermutet zudem, dass ein weiterer Fehler die Erstellung eines RCE-Exploits (Remote Code Execution, Ausführung von beliebigem Code auf dem Rechner des Angegriffenen) ermöglichen könnte. In seinen Versuchen kam es immer zum Browserabsturz. Einer der XSS-Fehler betrifft dabei eine neue Funktion in einer Komponente der Tab-Verwaltung (NTP). Dieser Fehler führt dazu, dass potentiell gefährliches JavaScript ausgeführt wurde. Der Fehler ermöglichte es, JavaScript aus normalen Webinhalten in einem höher privilegierten Kontext einzufügen und so eine Sicherheitshürde zu überspringen.Der letzte der drei von Alqabandi gefundenen Fehler betraf eine mögliche Cookie-Manipulation. Alle Bugs erläutert der Sicherheitsforscher in seinem Blog.
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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